Mr.-Dax-Video:
“Das fliegt uns um die Ohren”

Ole Reißmann, 12. Oktober 2008 11:08 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Börse brutal: Der Lieblingshändler der Fotografen an der Frankfurter Wertpapierbörse hat dem Deutschen Anleger Fernsehen ein Interview gegeben – demnach steht es sieben zu drei für den Untergang.

Dirk Müller: Die Frisur sitzt (Keystone)

Das Gesicht der Frankfurter Börse: Wenn Fotografen ein aktuelles Bild vom Parkett schießen, stehen die Chance gut, dass Dirk Müller darauf zu sehen ist. Lustige Frisur, deutliche Mimik, er ist Mr. Dax. Am Freitagabend hat Müller ein beunruhigendes Interview gegeben. Im Deutschen Anleger Fernsehen, dem Win-win-Sender (mehr dazu in der FAZ) aus Kulmbach, warnte vor einer Verschärfung der Krise und fordert die Zuschauer auf, doch mal “Dankesbriefe” an all die Kommentatoren und Analysten zu schreiben, die vor nicht all zu langer Zeit noch von einer kurzfristigen Krise sprachen und weiter auf Aktien setzten.

Jetzt wird das Video “viral”, verbreitet sich im Internet – und verschreckt nicht nur die Zuschauer des Anleger-Fernsehens: “Der Mann kloppt gegen Ende zunehmend stark auf die Scheiße, da läuft es einem richtig schön gruselnd den Rücken runter”, schreibt Felix von Leitner. Also Vorsicht, wer überhaupt keine Ahnung von der Materie hat, sollte sich das folgende Video sparen. Verdirbt sonst nur den Sonntag, dann lieber Frank Schirrmacher in der FAZ lesen.



Unverantwortliche Panikmache?

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4 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Daniel Ducker

    schrieb am 12. Oktober 2008 um 13:12 Uhr (#)

    Felix “Fefe” von Leitner als Experte für Finanzmärkte? *ROFL*

  2. Klaus Jarchow

    schrieb am 12. Oktober 2008 um 15:16 Uhr (#)

    Danke, dass du den visionären Schirrmacher-Text hier verlinkt hast. Dem Mann bitte ich seit dieser Levitenlese vieles ab …

  3. Ole Reißmann

    schrieb am 12. Oktober 2008 um 15:47 Uhr (#)

    @ Daniel Ducker: Oder als jemand, der keine Ahnung von der Materie hat? Wer weiß …

  4. Franz Patzig

    schrieb am 12. Oktober 2008 um 20:14 Uhr (#)

    Als ich Kulmbach gehört habe, hat es sofort geklingelt. Bernd Förtsch (Mr. Dausend Prozent). Wer mal etwas mit Aktien zu tun hatte, kennt den auch. Der hat es immer schon geschafft sich gut in Szene zu setzen. Was ein Zufall, dass gerade das Interview, das im allgemeinen Chaos noch Furore macht, aus dieser Ecke kommt. Honi soit qui mal y pense!


3 Trackbacks

  1. BENJAMIN NICKEL ·
    (12. Oktober 2008 14:01)
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    (12. Oktober 2008 19:07)
  3. Notizblog » 30 Prozent
    (13. Oktober 2008 23:58)

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