All about the Benjamins:
Oh du schreckliche Krisenzeit

Ole Reißmann, 7. Oktober 2008 11:28 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Überstunden und Nachtschichten in den Redaktionen, Angst bei Sparern und Anlegern: Hintergrundinfos, Comic-Analyse und fetter Soundtrack - drei Links zur Finanzkrise.

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Dieser Tage nimmt man eine Zeitung in die Hand – nur um festzustellen, dass die Informationen alle längst überholt sind. Besonders deutlich wurde das am Wochenende: Während die Hypo Real Estate auf dem Papier noch gerettet war, lief schon die Eilmeldung über die Fernsehsender und Online-Portale: Der Deal war geplatzt. Mittlerweile ist die Bank wieder aufgefangen – aufatmen bis zur nächsten Hiobsbotschaft.

Während sich Verlagsmanager um die Anzeigen sorgen – und bei der FAZ schon ein Einstellungsstopp verhängt wurde – schieben die Kollegen in den Online-Redaktionen Nachtschichten. Die Investment-Banker schlottern auf der Wall Street, die Redakteure reiben sich die Hände: Der Newsroom brummt.

Mit etwas Abstand zum tagesaktuellem Geschehen bringt es eine amerikanische Radiosendung auf den Punkt, die hier schon lobend Erwähnung fand. In der aktuellen Ausgabe von “This American Life” wird erklärt, was in der vergangenen Woche eigentlich passiert ist. Diskutiert wird die Sendung in dem Blog “Planet Money” des National Public Radios – zwei gute Anlaufstellen zum reinhören und einlesen von “drüben”.

Sauber auf den Punkt bringt es außerdem eine aktuelle Aktuelle Ausgabe von Tatsuya Ishida Comic “Sinfest”. Dagobert Duck, Kapitalist extraordinaire, cruist in seinem Cabrio durch Entenhausen und grüßt das Fußvolk: “Banksta 4 Life, you feel me?”

Entsprechend haben wir unsere Soundtrack zur Krise etwas “gepimpt”: Nach dem etwas trostlosen Abgesang auf den Kapitalismus am 29. September ist mal wieder “all about the Benjamins”, es dreht sich alles um Geld, um Benjamins, Hundertdollar-Noten mit Ex-Präsident Benjamin Franklins Konterfei.

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