4 Fehler in 21 Wörtern:
Kann blick.ch Deutsch?

Ronnie Grob, 24. September 2008 11:41 Uhr, 12 Kommentare Kommentare

Alle machen Fehler, darum schreiben wir eigentlich nie über Tippfehler - es ist menschlich. Blick.ch allerdings, könnte man meinen, scheint die Ausnahme zur Regel machen zu wollen und kündigt auf seiner Startseite einen Artikel über den Sänger Bryan Adams so an:

Ein zwar richtig platzierter, aber typographisch falscher Apostroph im zweiten, ein “n” zuviel im zwölften und ein überflüssiges “h” im 13. sowie ein fehlendes “s” im letzten Wort - und gesehen hat’s seit gestern abend um 21:08 Uhr offenbar niemand.

Schade, dass sich von den mannigfaltigen onlinejournalistischen Hoffnungen hier nicht mal die auf - im Print unmögliche - Korrekturen von Fehlern erfüllt.

» Mehr lesen: Blick Online (10), blick.ch (2)

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12 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Beobachter

    schrieb am 24. September 2008 um 12:30 Uhr (#)

    Obwohl es mich reizen würde, die aus Mittelmäßigkeit und Trägheit gespeiste (”gespiesene”) aber mit Regionalstolz verbrämte Ablehnung der eigenen Standardsprache dafür zu geißeln, handelt es sich doch wohl in erster Linie für ein Dokument nachlässigen und schludrigen Handelns wie es in den Redaktionen der Boulevardpresse um sich greift: Kein Korrekturlesen, kein Überprüfen oder Nachrecherchieren von Sachverhalten, nicht einmal das Mindestmaß an Selbstkontrolle durch Anwenden elektronischer Korrekturhilfen.

  2. Klaus Jarchow

    schrieb am 24. September 2008 um 12:32 Uhr (#)

    Sollsu imma so pingelich sein?

  3. Moritz

    schrieb am 24. September 2008 um 13:20 Uhr (#)

    Sonst haste keine Probleme?

  4. Andreas

    schrieb am 24. September 2008 um 14:15 Uhr (#)

    “Kann blick.ch deutsch?” oder “Kann blick.ch Deutsch?”, das ist hier die Frage…

  5. Florian Steglich

    schrieb am 24. September 2008 um 14:27 Uhr (#)

    » Andreas: Touché. Du hast natürlich recht Recht recht liegst richtig. Ist korrigiert.

  6. rittiner & gomez

    schrieb am 24. September 2008 um 16:57 Uhr (#)

    blick - liest nicht blick - was ja immerhin schon ein kleiner lichtblick ist. die sache mit gross und kleinschreibung haben wir aufgegeben.

  7. Hardy Villwock

    schrieb am 24. September 2008 um 18:59 Uhr (#)

    Moritz - der Mohr - beschreibt überdeutlich wie die Zukunft aussieht: düster und unter Mittelmaß. Somit kann er gehen.

  8. Peter Sennhauser

    schrieb am 24. September 2008 um 21:02 Uhr (#)

    Uiiii, Ronnie. Heikler Steinwurf aus dem Glashaus…

  9. Hardy Villwock

    schrieb am 24. September 2008 um 22:21 Uhr (#)

    Guter Artikel Ronnie. Weiter so!
    Ansonsten haben alle Kommentatoren recht. Irgendwie jedenfalls.

  10. Jena-Claude

    schrieb am 25. September 2008 um 11:33 Uhr (#)

    Wer behauptet denn, dass Journalisten einer deutschsprachigen Zeitung Deutsch können müssen? Man kann die Anforderungen wirklich massiv übertreiben ….

  11. Mara

    schrieb am 25. September 2008 um 12:36 Uhr (#)

    Wievielen Lesern fallen solche Fehler eigentlich auf?
    Bzw welchen Blick-Lesern fällt sowas auf?

    Früher, lang ist es her, hat meine alte Hauszeitung ein paar Stunden nach Erscheinen immer einen Brief mit allen Rechtschreibfehlern von einer eifrigen Leserin bekommen. So richtig beliebt hat Sie sich damit nie gemacht.

  12. Frank

    schrieb am 26. September 2008 um 10:38 Uhr (#)

    Schreibfehler in Printmedien vergällen mir immer mehr den Lesegenuß, da ich dabei die Befürchtung hege, dass die Recherche vielleicht genauso schludrig gehandhabt wurde - bösartige Unterstellung, ich weis…


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  1. Hardy Villwocks Blog
    (24. September 2008 23:01)
  2. Wochenrückblick Nr. 39 » medienlese.com
    (28. September 2008 19:57)

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