6 vor 9

Von Ronnie Grob, 18. April 2008 08:54 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Nur fad
(sueddeutsche.de, Thomas Becker)
Es klingt furchtbar rückwärtsgewandt, muss aber jetzt sein: Der “Scheibenwischer” ist bei sehr weitem nicht mehr das, was er mal war. Er ist nur noch: belanglos. Besserung nicht in Sicht.

Glückwunsch: Gruner+Jahr zeichnet sich selbst aus
(blog.dummy-magazin.de, Oliver Gehrs)
“Wir können hier exklusiv schon mal vorab die Gewinner verkünden, denn in den sechs journalistischen Kategorien sind ausschließlich Arbeiten aus Gruner + Jahr-Zeitschriften nominiert. Es sind: Stern, stern.de, Neon, Living at home, view und Brigitte. Herzlichen Glückwunsch!”

“China kennt verschiedene Formen der Internetzensur”
(tagesschau.de, Irena Güttel)
Wie ist es möglich, dass ein Staatsapparat anscheinend in der Lage ist, den Internetverkehr zu überwachen? Wie macht ein Staat wie China klar, was online nicht erwünscht ist? Und wieso halten sich die User dran? tagesschau.de sprach darüber mit dem Asien-Experten des Chaos Computer Clubs, Ohlig.

Aufhören mit dem Gejammer!
(davidbauer.ch)
Ein Abgesang auf den Abgesang: Der Journalismus lebt - wenn die Branche den Wettbewerb endlich annimmt.

There’s no such thing as ‘off the record’ anymore
(ojr.org, Robert Niles)
“Let’s just get this on the record — there is no such thing as “off the record” anymore.”

Polylux in eigener Sache - wie wir auf das Glatteis geführt wurden
(polylog.tv, Video, 4:00 Minuten)
“Auch Journalisten kann man veräppeln. Dafür an dieser Stelle unsere sportlichen Glückwünsche.”

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

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2 Kommentare zu diesem Artikel

  1. mds

    schrieb am 18. April 2008 um 09:10 Uhr (#)

    ?China kennt verschiedene Formen der Internetzensur?
    (tagesschau.de, Irena Güttel)
    Wie ist es möglich, dass ein Staatsapparat anscheinend in der Lage ist, den Internetverkehr zu überwachen? Wie macht ein Staat wie China klar, was online nicht erwünscht ist? Und wieso halten sich die User dran?

    Wieso diskutiert man diese Fragen im Zusammenhang mit China? Auch in Europa wird der Internetverkehr überwacht, auch in Europa wissen alle, was online nicht erwünscht ist, und wieso sich die Benutzer mehrheitlich daran halten, hängt mit den staatlichen und gesellschaftlichen Sanktionen zusammen, die drohen ? aber klar, man schweift gerne in die Ferne, das eigene Glashaus ist ja gar gemütlich eingerichtet.

  2. Torsten

    schrieb am 18. April 2008 um 16:37 Uhr (#)

    Die Dummy-Geschichte zum GuJ-Preis ist wohl eine Ente. Die Fotografien stammen nicht aus GuJ-Zeitschriften, sondern die GuJ-Zeitschriften loben den Preis aus.


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