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In zehn einfachen Schritten:
Schreiben wie Franz Josef Wagner

Von Klaus Jarchow am 17. Januar 2008 um 11:14 Uhr Kommentare (48)
Kategorien: Allgemein

Sie möchten auch einmal ‘Gossen-Goethe‘ heißen dürfen (NDR), zum ‘Sprecher des Kleinbürgertums‘ avancieren (Wikipedia), täglich den ’schärfsten Zungenkuss der Berliner Zeitungsgegenwart‘ austeilen (Tagesspiegel)?

Nichts einfacher als. Befolgen Sie einfach unsere zehn simplen Regeln.

1. Bleiben Sie vor allem immer charmant, besonders den Damen gegenüber:

Liebe Hillary Clinton, … wer ist schuld, dass Sie aussehen wie eine Schüssel Haferschleim?

2. Greifen Sie zu kühnen Vergleichen, deren bildhafter Nachvollzug auf Ihre Gedankenwelt wie ein ‘Hirndeo‘ wirken wird:

Ihre Ehe mit Bill war wie die gepresste Blume in einem Poesie-Album.

3. Ignorieren sie souverän überflüssige Fakten - “Mörder-Quote für Dschungel-Camp” -, wenn Sie Ihnen nicht zu Ihren Ansichten passen:

Liebes RTL-Dschungel-Camp, da Eure Show im Urwaldsumpf der Langeweile zu versinken droht …

4. Bei fadenscheinigem Realitätsbezug greifen Sie am besten zu fetzigen Wortfetzen; flüchten sie in reinen Dadaismus und blankgezogene Vokative:

Aber das ist Frankreich. Mon Amour. Vive la France, Vive le Hintern von Carla Bruni.

5. Leben Sie dabei - ‘ah, quel cul!’ - Ihre geheimen Obsessionen ruhig öffentlich aus:

Er kann jetzt offiziell den Hintern von Carla Bruni, dem vormaligen Supermodel, streicheln.

6. Nehmen Sie sich ungeniert auch mal etwas vor, was eigentlich nicht Ihr Metier ist:

Lieber Jürgen Klinsmann, ich möchte Ihnen gerne zwei, drei Gedanken unterbreiten.

7. Bestreiten Sie alles, was niemand behauptete:

Ihr Zoo ist nicht der Nordpol und nicht die Wüste und nicht der Regenwald und nicht die Tundra.

8. Lassen Sie Ihre ökonomische Kompetenz immer wieder aufblitzen:

Liebes Super-Deutschland, 1200 europäische Top-Manager gaben dir die Note 1 als wettbewerbsfähigstes Land Europas … Immer mehr Deutsche schwenken Deutschlandfahnen. Ich denke, dass dies der Grundstein war für unseren Erfolg.

9. Vergessen Sie aber das Soziale nicht, zeigen Sie vielleicht ruhig mal drogenpolitische Lösungskompetenz:

Leider kann in unserem Deutschland nicht jeder aufstehen. Die, die betrunken im Park liegen … Ich würde sie alle gerne zur Deutschland-Party einladen.

10. Gönnen Sie sich in Ihrem schweren Job ruhig den einen oder anderen Espresso, vielleicht zusammen mit einem Grappa, denn:

Die Liebe ist ein Chanson.

Auch dies war wieder ein kostenloser Service Ihrer medienlese.com!

(Edit) Willkommen, liebe BILDblog- und Telepolis-Leser! All jenen, die zum ersten Mal vorbeischauen, möchten wir unser Best of 2007 ans Herz legen: Die besten und beliebtesten Beiträge aus dem letzten Jahr. Und Leser, die sich dafür interessiert haben, haben sich auch hierfür interessiert (vor allem, wenn sie es auch so nervig finden, dass gerade der nächste blöde Tanzbär Eisbär über die Titelseiten gejagt wird): “Wir sind Knut”, unser Rückblick aufs Medienjahr 2007. Einen schönen Tag noch!



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48 Kommentare

Teja Bernardy

Yeah!Endlich sagt mir wieder jemand, warum sich medienlese.com lohnt! Immer wieder erfrischend, dem Meister der (Zahn-)Lücke die Massefreiheit des Grauen abzuschmecken. Der Herr gibts den Seinen im Schlaf: Immer reichlich geistige Armut, angereichert mit dem unheimlichen Talent, daraus Euros zu generieren. Man kommt so wenigsten nicht drum rum, täglich mindestens 1 Mal nach Zensur zu brüllen, manchmal sogar vor Lachen.


[…] lustiger allerdings ist diese Anleitung, wie man selbst zum Franz Josef Wagner wird. Teile und genieße Diese Icons verzweigen auf […]


frank

Meist vergessen, dennoch erwähnenswert: Der Mann hat mal ziemlich spannende Romane und Drehbücher geschrieben. Z.B dieser Klassiker aus den 70ern:
http://german.imdb.com/title/tt0260610/


Teja Bernardy

@ Frank: Romane? Drehbücher? Na gut, nomen est omen: Ein Schwamm, der die Wagner-no-velle aufsaugt, ein Regisseur, der den Vorgang in der Flache beim Schluck Edel in Szene setzt und Akteure bis hin zum Ochsen-knecht. Der Durch-Drehbücher sind Legionen, und an der engen Gasse, durch die sie auch nicht kommen, lauern vier Buchstaben. Oben unter Ziffer 5.: `ah, quel cul!´


Klaus Jarchow

@Frank: Ich denke ja auch, dass er mehr könnte, wenn er mehr können wollte. Vielleicht ist er bei Tante Friede einfach unterfordert. Diese ‘Post’ jedenfalls, die ist in meinen Augen oft ‘genialisch hingeschmaddert’, sie zeigt trotzdem nur wenig Genie.


Teja Bernardy

@ Klaus: Unterfordert? Och, nee! Der liefert das Bestellte. Ist doch auch eine Kunst! Persönlichkeitsdefizit muß da ja nicht gleich unterstellt sein, aber Flaschen-Post braucht zuerst `ne leere Buddel.


bosch

Prima Beitrag, nun wissen wir endlich, wie das mit dem Briefeschreiben geht. Wie aber bringen wir den Axel Springer Verlag dazu, uns dafür Monat für Monat einen fetten Scheck dafür zu übersenden?


[…] hat Medienlese einen Post veröffentlicht, der 10 einfache Schritte beschreibt, um so zu schreiben wie FJW. FJW […]


frank

Wie gesagt, ich bin evtl. voreingenommen, weil ich die Bücher von ihm - Ende der 70er, Anfang der 80er- sehr gerne gelesen habe (Die Ausstrahlung von “Das Ding” war für das ZDF ein großer Erfolg und ein Straßenfeger).
Wie dem auch sein mag. Ich lese auch seine Kolumne, wie die gesamte Bild, täglich und sehr gerne, bezeichne die Zeitung gerne als mein Management Summary. Es kommt ja auch ein bisschen darauf an, wie man sie liest.


Dirk

In den 70ern hat Herr Wagner vielleicht auch noch was erlebt und ist mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gelaufen. Das kann für einen Autor, bzw. sein Werk, von großer Bedeutung sein. Wenn man irgendwann allerdings beginnt, seine Wohnung nur noch für ein paar Flaschen Wein in der Paris Bar oder für ein Schnitzel am Gendarmenmarkt zu verlassen und nur noch kampagnenunterstützende Zehnzeiler angefordert werden, dann kommt halt nur noch wenig Substanzielles heraus. Anfangs habe ich auch noch gelacht über die Briefe. Irgendwann kann man dann aber nur noch fassungslos den Kopf schütteln, weil seine Briefe ungefähr den Sinn und Informationsgehalt der RTLII-Nachrichten erreichen. Warum BILD ihn fürstlich entlohnt und ihm einen Dienstwagen hinstellt? Ein altes Zirkuspferd bekommt auch sein Gnadenbrot.


Teja Bernardy

Wer ist nicht voreingenommen, selbst wenn er Ende der 70er Anfang der 80er schon ein Alt-68er war?! McBild,Systemgastronomie der Berichterstattung, dann noch gern und täglich, hat was von verschärftem Masochismus, klingt verdächtig nach Bulimie im Kopf. Wenn`s nur drauf ankommt, wie man`s liest, na dann her mit der Gebrauchsanweisung wider das Erbrechen!


Dirk

Es kommt eben nicht nur darauf an, wie man´s liest. Es kommt darauf an, wieviel bzw. ob man dafür bezahlt. 50 oder 60 Cent scheint kein hoher Preis zu sein. Trotzdem: BILD ist Springers Geld-Kuh. Da ist jeder Cent ein Cent zu viel. Gerade in Zeiten, in denen man dann auch noch die Koch-Beust-Wulff-Kampagne mitfinanziert… Natürlich kann man sich über den Pöbel erheben und die Zeitung “ganz anders” lesen. Den ganzen furchtbaren “Journalismus” finanziert man trotzdem.


Klaus Jarchow

Sie haben aus ihm ein ‘One-Trick-Pony’ gemacht - da ist viel Wahres dran. Auch die Themen setzt nicht mehr der Maestro. Vielleicht bricht er aus seinem güldenen Corral noch mal aus. Sucht Vanity Fair nicht gerade einen hippen Chefredakteur? ;-)


Teja Bernardy

@ Klaus: Hat er das nicht schon bei BUNTE versucht? Ob die Amis diesen trockenen “Du bist SuperDeutschland”-Humor verstehen? Aber George W. braucht ja vielleicht für PR und so einen after worker. ;-)


GrinsiKleinPo

Mir kommt bei sowas wie FJW immer das Sinnbild von tausenden von Affen und ebenso vielen Schreibmaschinen in den Sinn.

BTW “Bild” liest man nicht, “Bild” schaut man sich an. Ist ja ne “Bild” und keine Zeitung. Also die Halbnackte auf der Titelseite und das IN-OUT auf der letzten Seite und ab in die Tonne mit dem Rest.

Wer “Bild” liest hat entweder ein verschärftest finanzielles Interesse an diesem Machwerk oder er ist Maso oder aber er ist nicht von dieser Welt.


Frank

Wer ist Franz-Josef Wagner?


Teja Bernardy

@ Frank: Äußerlich und verbal nicht einmal die Hälfte von FJS, oder?


frank

“Wer “Bild” liest hat entweder ein verschärftest finanzielles Interesse an diesem Machwerk oder er ist Maso oder aber er ist nicht von dieser Welt.”

Da möchte man doch fast antworten “…wer ist schuld, dass Sie aussehen wie eine Schüssel Haferschleim?”

Konträre Ansichten, ähnlicher Stil?


Teja Bernardy

@Frank: Was spricht dagegen, so`n bißchen wider das Tier Ernst zu treiben? Muß man ja nicht gleich ins eigen Heim treiben. :-)


leonie

” ’schärfsten Zungenkuss der Berliner Zeitungsgegenwart‘”…

*schauder*…


frank

@Teja: Da spricht nichts dagegen. Ich glaub ja, FJW macht das täglich.


Teja Bernardy

@Frank: Klar, in seiner Hütte ist neben Flasche leer noch Platz. Aber ob er das “F” verdient hat?


[…] Schreiben wie Franz-Jupp von der Bild-”Zeitung” […]


Bettina

Toll! So einfach wie ein Kochrezept… nur nachkochen!


Vespasian

leute…. ich bin ein opfer.
ein vergewaltigungsopfer.
ich wurde geistig vergewaltigt weil ich mein kognitives dasein für 5 minuten der bild geopfert habe.

bücher, webseiten, scripte - ich suche alles nach dem seite-1-girl ab.

jeder absatz der länger als 5 zeilen geht verliert sich unter einem schleier der müdigkeit und desorientierung.

gebt mir trash, etwas anderes kann mein rückverdummtes gehirn nicht mehr konsumieren.

neulich habe ich mich erwischt wie ich an der örtlichen currywurstbude einen, im jogginganzug gekleideten und unrasierten, typen nach dem wetter gefragt habe und wir uns im gemeinsamen wettgeifern gegen politiker wiedergefunden haben: “die wirtschaften doch sowieso nur in die eigene tasche” “wenn ich was zu sagen hätte…” naja und all so leerlaufgeräusche des sozialen kaffeesatzes eben.

doch es gibt mir hoffnung zu sehen das es tatsächlich menschen gibt die sich nicht auf NICHTsuberversive art populistisch beeinflussen lassen.

was kann ich tun um aus diesem strudel zu kommen?

manchmal denke ich franz ist schon mal einem menschen wie mir begegnet. dieser arme typ hat franz wiedererkannt und nun nennt man franz hin und wieder “die oberkieferlücke”

nicht das ich jemanden dazu aufrufen möchte eine revolution gegen die systematisierung der dummheit zu starten. aber überlegt euch mal eins: könnte die bild unter ihren lesern eine revolution gegen die bildung starten?

bildung haben nur die anderen - also weg damit. ich freue mich bereits auf die ersten opel-omegas auf denen die aufkleber prangen “kritische stimmen sowie bildung runter - macht die BAMS verkaufszahlen wieder munter”


Teja Bernardy

@VESPASIAN: Tolerant und weltoffen hätte sich der 79er Vespasian, eher war er nicht dahin, mit mehr als fünf Zeilen je Absatz zu Curyywurst geäußert, zumindest, seit sie mit Schröders Abgang nicht mehr sozialer Kaffeesatz ist, der mit 7 Zeilen wirklich schlecht wegkommt. Oberkieferlücken und Kautabak passen ja irgendwie noch zusammen, vor allem für die Entsorgung gewisser Säfte, auch wenn hier das Erscheinungsbild eher an die Vespen-Taille grauer Substanz erinnert. Die Frage lautet ja nicht,ob die bewußten vier Buchstaben unter ihren Lesern eine Revolution gegen Bildung starten können. Die Frage ist, wann hören die damit auf??? Das hilft der BAMS natürlich gar nicht. Bis da das neue Format steht, gibts keine Omegas mehr. Ob Franz vorher noch bitte ein Mal Vespasian begegnet? ;-)


Dirk

“Klaus Jarchow
… Sucht Vanity Fair nicht gerade einen hippen Chefredakteur? ;-)

Teja Bernardy

@ Klaus: Hat er das nicht schon bei BUNTE versucht? Ob die Amis diesen trockenen “Du bist SuperDeutschland”-Humor verstehen? …”

Nun, wenn die deutsche Vanity Fair so unbekannt ist, dann wird es jeder neue Chefredakteur schwer haben.


Klaus Jarchow

Als anerkannt großer Frauenversteher käme er unser Clint Eastwood des Boulevards doch da gerade richtig. Wie ich soeben las, soll ‘Vanity Fair’ demnächst - neben ‘Häkeln und Stricken’, ‘Für Sie’ und ‘Emma’ - bei den Zeitschriften für die ‘besseren Hälften’ aller Lebensabschnittsgemeinschaften zu finden sein.


Dirk

Wirklich aller? Steht “Häkeln und Stricken” denn heute schon neben “Queer” und “Siegessäule”?

Mache mir übrigens Sorgen. In den letzten sechs BILD-Ausgaben gab es nur drei Briefe von Wagner. Ob er den Weg vom Borchardt nach Hause nicht mehr gefunden hat?


Teja Bernardy

@DIRK: Sorgen, Sorgen, nichts als Sorgen! Weiß auch nicht, was in den letzten sechs B…-Ausgaben steht, außer Schrott, von dem ich nicht weiß. Von den nächsten sechs läßt sich das auch schon wissen.


[…] eines Journalisten oft viel mehr als auch der abgehobenste Journalist selbst. Ok, “FJW” mal außen vor gelassen, der sich mit seinen “Briefen an die Leser” aber eher […]


Dirk

Heiliger Franz Josef, jetzt lässt er sich bei der “Recherche” für seine Post auch noch filmen! Und Frau Zypries lässt sich vor seinen Wagen spannen…


Klaus Jarchow

Richtig gut ist der hier: “Wir rauchten eine Zigarette“.

Die Zypries und der Wagner, zwei Menschen an einer einzigen Zigarette - oha, oha!


Teja Bernardy

Zyniker würden sagen: “Da muß man ja zum U-Bahn-Schläger werden.”
Aber bitte nicht auf die U-Bahn!


corny

@Dirk
“Es kommt ja auch ein bisschen darauf an, wie man sie liest.”

Wie kann man nur Geld für ein Schmierblatt ausgeben*, das nur davon lebt andere Menschen zu zerstören? Und dieses dann auch noch verteidigen. Also ich hab jedenfalls keine Ahnung, wie man Bild lesen muss um die Menschenrechtsverletzungen und sonstige Verstöße gegen Urheberrecht und gesunden Menschenverstand zu übersehen.

Aber nunja…

* es “nur” zu lesen hat praktisch ähnliche Bedeutungen (es geht ja eigentlich nur um Verbreitung von Werbung, da praktisch keine redaktionellen Inhalte zu finden sind, außer es geht gegen Ausländer oder Sozialgesetze)


arbiter

@Corny: Ehrenrettung für DIRK! Er sagt doch, egal, ob 50 oder 60 Cent, jede Knete für Springer ist zuviel! FRANK war der investitionsfreudige, zielorientierte Informationskonsument,der
die Leichtigkeit des Scheins verdaulich fand. Wer kann das Ding überhaupt “lesen”? Stand hier ja schon mal: “es” heißt BILD.


Dirk

@ Arbiter

Danke für die Richtigstellung!


arbiter

@DIRK: War mir ein Reichsparteitag! Manchmal färben so`ne vier Buchstaben durch, auch auf Blogger. Bißchen nachgemault und basta! Hat dieser FJW oder wie das Gerät heißt am Sonntag Pause, oder tobt er da durch andere Springer-Schmonzetten?


Dirk

Am Wochenende schickt er seine Zeilen der “Welt am Sonntag”. Habs aber noch nie gelesen und weiß daher nicht, ob Franz auch dort zielgruppenadäquat schreibt.


arbiter

@Dirk: Na gut, kriegt er also absofort den Namen Siebenschläfer, weil Penn … äler, dazu iser zu alt.

Und dann das, er mit der Zypries an einer Fluppe, probiert U-Bahn, und unser Regionalkäseblatt, das so gerne zwischendurch von der SZ was zwischen die Hörner kriegt und auch sonst von mir abbestellt ist, macht mit dem “Wochenend-Journal” `ne Reportage
“Im Untergrund” von Jan Chaberny. Keine literarische Blüte, trotzdem irgendwie zwischen Begley/Kertesz den Lügen in Zeiten des Friedens nachgespürt, ganz lakonisch den Scharfmachern vors Schienenbein. Denk ich BINGO und das wars, hängen meine Lieblingsdesinformierer von der Augsburger Allgemeinen noch zwei Features zum Thema Angst dran. Feiner Journalismus, aber eben doch nur für die Wochenendleser und bewußten Futterverwerter. Aber immerhin! Chapeau!


Dan

auch schön:
“Wir verabschieden uns mit Küsschen auf die Wange. Ich mag Frau Zypries, ich mag sie als romantische Freundin sogar sehr.”


arbiter

Das ist es! Reine Poesie. Und jetzt, wo es der Spiegel im Duett versuchen will, wenn es denn wahr wird, ein neues Traumpaar: FJW und Alexander Gorkow -(sorry, aber was sonst nach Birne Helene?)- und Vanity fair hat DEN Defribilator. ;-) Klaus Jarchow jedenfalls sagt, wenigstens FJW sei ein großer Frauenversteher.


Toronto21

Hat eigentlich schon mal jemand Post an Wagner geschickt, wie er uns fast täglich durch seinen E-Mail Button unter seiner “Kolumne” (eigentlich eine Beleidigung des Wortes Kolumne, wenn man es mit ihm in Verbindung setzt) anbietet? Ich ja, aber leider nie eine Antwort erhalten. Gut, ich war nie seiner Meinung, aber seis drum. Nun habe ich mal den Spieß umgedreht und ihn über den grünen Klee gelobt. Vielleicht antwortet er ja dann. Ich wollte einfach mal sehen, ob er “echt” ist.


arbiter

Na gut, wenn man die 10 Regeln für Goethes Wagner benutzt, wäre es einen Versuch wert. Aber ob FJW das versteht? Antwort? Von Doktor Sommer für die Kleinen JA. Von FJW? Wer muß das haben? Der Postmeister des täglichen Erbrechens ist doch Strafe genug. Und wenn sich nachher noch rausstellt, der ist “echt”, der tickt so, dann wills wieder keiner gewesen sein.


Antoninus

Fehlt da nicht - nach gutem, altem Brauch: die elfte Regel:

Halten Sie einmal in der Woche für einen Mit-Scheißer:

“Bohlen tut nichts anderes als ein Lehrer. Er benotet. Er sagt ‘Scheiße’ und er sagt ‘gut’.”


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