Alle 23 Artikel zum Thema Zeitschriften im Test auf medienlese.com:
Neues Experiment unserer Reihe Test: Wir vergleichen den Spiegel vom 08.12.1969 mit dem Spiegel vom 18.02.2008. Was hat sich verändert in dieser Zeit? Kurzfazit: Früher war nicht alles besser.

Der Einfachheit halber nennen wir in unserem Text die eine Ausgabe 69, die andere 08.
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Ich war etwas überrascht, als ich am Kiosk fünf verschiedene, um Leser kämpfende Tätowiermagazine erblickte - und schnappte mir das Dickste: das Tätowier Magazin.
Im Test: Ausgabe 2/2008.
Allgemeiner Eindruck
Eine farbige, von Tätowierern und Tätowierten für Tätowierer und Tätowierte gemachte Zeitschrift.
Zielgruppe
Fünf verschiedene Fachmagazine, die um Kiosk um Leser buhlen, die sich für das Thema “Tinte unter die Haut einbringen” interessieren, das hätte man noch vor einigen Jahren nur schwer vorstellen können. Früher waren Hautmarkierungen beim Nutzvieh verbreitet (Brandzeichen). Tätowierungen brachte man in vorwiegend negative Zusammenhänge. So steht in der Wikipedia zu Tätowierung:
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Die Weltwoche hat in den letzten Jahren den Grossteil der Leser- und Schreiberschaft ausgetauscht, den inhaltlichen Kurs verändert, den Besitzer gewechselt und zwei Konkurrenten verloren. Wir lesen das Magazin zu Politik, Wirtschaft und Geselltschaft.
Seit die Schweizer Wochenzeitung im Jahr 2002 von sperrigem Zeitungspapier auf elegantes Magazinformat umgestellt wurde, ist einiges passiert - wir testen: Ausgabe 3/2008, 17.1.2008.
Allgemeiner Eindruck
Eine Blondine mit grossen Brüsten vornedrauf? Das muss was für Männer sein, denkt man sich. Gemacht wird das Blatt jedenfalls hauptsächlich von Männern, in dieser Ausgabe sind nur 4 oder 5 aller Artikel von Frauen geschrieben, davon einer auf einer Doppelseite, alle anderen müssen unter einer Seite bleiben. Thomas Widmer hingegen breitet auf einer Doppelseite die Vor- und Nachteile der aktuellen Miss Schweiz, Amanda Ammann aus. Das klingt dann so in den ersten Zeilen:
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Die Bravo geht mit Tokio Hotel in den Urlaub und hat weniger Haare, sonst ist aber alles noch mehr oder weniger gleich. Die Jugendzeitschrift mit 51-jähriger Tradition im Test.
Im Test: Ausgabe 3/2008, 09.01.2008.
Allgemeiner Eindruck
Die Bravo (italienisch: “tüchtig”) muss man wohl kaum erklären. Fast jede, fast jeder im deutschsprachigen Raum ist irgendwann mal in seiner Jugend mit dieser “Jugendzeitschrift” in Berührung gekommen, sei es als regelmässige Käuferin, sei es als heimlicher Leser. Alles in allem macht sie keinen veränderten Eindruck, doch natürlich haben sich die Stars geändert. Kein Limahl mehr, keine Gabriele Susanne Kerner, kein 90210. Die Alternativen heute heissen Wilson Gonzalez Ochsenknecht, Lisa Bund und Room2012. Sieht ganz so aus wie ein Boulevard-Heft für Kinder.
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Auch die Micky Maus geht mit der Zeit: Micky fährt Snowboard und Dagobert will Dotcom-Unternehmen aufkaufen.

Im Test: Ausgabe 1/2008, 29.12.2007.
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Geben wir es doch zu: Auf ein Magazin zu Second Life haben wir schon ewig gewartet. Jetzt liegt eine erste Ausgabe vor.

Im Test die Ausgabe 12/2007.
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Ist Maxi eine Zeitschrift für Dicke? Wir haben sie getestet.

Im Test die Ausgabe 12/2007.
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Magazine kaufen ist manchmal komisch. Das ging Ronnie so, als er das Modellbaumagazin LOKI etwas verschämt am Zürcher Bahnhofskiosk kaufte, und das ging mir so, als ich neulich um 5 Uhr morgens im Frankfurter Hauptbahnhof die Monocle erwarb - vor und hinter mir je zehn BILD-Käufer. Da saß ich dann zwischen schnarchenden Engländern und betrunkenen Fußballfans mit meinem 12-Euro-Magazin und fühlte mich irgendwie am falschen Ort.

Monocle ist das aktuelle Magazin des legendären Tyler Brûlé, des Mannes, der in den 1990ern Wallpaper erfunden und seinen Anhängern Lesern befohlen hat, in welcher hippen Bar in Nepal sie in welchem Monat welchen Drink zu konsumieren hätten.
Im Test: Die Monocle-Ausgabe Juli/August 2007. Ich habe sie Ende August gekauft und brauchte eine Weile zum Lesen - inzwischen ist die September-Nummer im Handel.
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Jeden Tag kommen in Berlin drei grosse Boulevardzeitungen raus, der Berliner Kurier, die Bild-Zeitung und die B.Z.. Was steht drin und wer macht’s am Besten? Eine kurze Wochenserie.

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LOKI , kurz für Lokomotive, nennt sich “das führende Schweizer Magazin für den Modellbahnfreund”. Auch wenn wir von Modellbahnen gar nichts verstehen, lesen und testen wir es.
Wenn Peter und ich nicht gerade Texte schreiben für Blogwerk, dann sind wir zusammen in unserem Hobbyraum bei unserer Anlage und fahren unsere Bahnen im Kreis, ausgerüstet mit Trillerpfeife, Mütze und Kelle. Nein, das ist nicht die Wahrheit. Wahr ist aber, dass Peter mir letzte Woche die Ausgabe 3/2006 der LOKI mitgebracht hat. Und dass ich darauf am Bahnhofskiosk Zürich einen jungen Hippie, der Zeitschriften einräumt, nach langem, erfolglosen Suchen leise gefragt habe, ob sie auch was zu “Eisenbahnen” hätte. Worauf er mir sehr gewissenhaft die richtige Reihe zeigte. Worauf ich mich bedankte. Worauf ich mich räusperte. Worauf ich das aktuelle Exemplar an der Kasse bezahlte. Und dann sofort tief in meinem Rucksack versenkte.

Im Test: Die Ausgabe 7-8/2007.
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