Alle 26 Artikel zum Thema ZDF auf medienlese.com:
Die renitenten Rezensenten
(sueddeutsche.de, Jonas Beckenkamp)
“Kritik unerwünscht: Wie die Musik- und Computerspieleindustrie Journalisten beeinflusst - zwei Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit.”
Mr. Schleichwerbung
(gesundheit.blogger.de, Video, 8:03 Minuten)
“Im Auftrag der Boocompany habe ich mir den Gesundheitsexperten der ARD - für die Stammleser dieses Blogs kein Unbekannter - ein wenig näher angesehen.”
Kleingedrucktes entziffern mit Michael Opoczynski
(medienpiraten.tv, Peer Schader)
Michael Opoczynski, Redaktionsleiter der ZDF-Sendung “WISO”, kritisiert “irreführende Angaben auf Produktverpackungen”. Auf dem ?Wiso Sparbuch”, von “WISO” herausgegeben, kann man aber auch kaum was lesen.
“Blogs sind ein Zugang zur modernen Weltkultur”
(stuttgarter-zeitung.de, Cinthia Briseño)
Peter Glaser badet in der Informationsflut “wie Onkel Dagobert in seinem Geld. Ich habe einen Newsreader, der für mich täglich ein paar Tausende von Neuigkeiten aus ein paar Hunderten von Blogs bündelt. Das klingt vielleicht viel, aber ich habe mit der Zeit gelernt, sehr schnell in Folge kleine Entscheidungen zu treffen, was ich zur Kenntnis nehmen möchte und was nicht. Wir alle sind gerade dabei, das zu lernen.”
Nachrichten - aber so richtig falsch
(derwesten.de, Dirk Hautkapp)
“An Rhein und Ruhr. Jon Stewarts ‘Daily Show’ jetzt auch bei uns. US-Satire entwickelte sich zu politisch relevanter Sendereihe.”
Das Internet-Massaker
(de-bug.de, Anton Waldt)
Anton Waldt meint, das freie Internet von heute mache es nicht mehr lange: “Wenn das Spiel schlecht ausgeht, wird uns das Internet von heute in zehn Jahren ähnlich unglaublich, fantastisch und faszinierend vorkommen, wie die Tatsache, dass in den 70ern wildfremde Leute ohne Kondom Sex hatten.”
Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.
Nun auch die Times: Zeitungsarchive werden über das Internet frei zugänglich gemacht. Nur bei Fernsehsendern mag die Netzöffnung noch nicht recht funktionieren.
Wurde auch langsam Zeit: Die britische Tageszeitung Times öffnet ihr Archiv und stellt alte Ausgaben von 1785 bis 1985 ins Netz. Der Dienst ist vorerst kostenlos, erfordert jedoch eine Registrierung. Auch die übrigen Ausgaben bis heute sollen in nächster Zeit veröffentlicht werden. Die Zeitungsseiten liegen im Originallayout vor.
Mit Hilfe einer Zeitleiste können historische Artikel angesteuert werden, die bedeutende historische Ereignisse aufgreifen. Wie zum Beispiel ein Text über “Jack, the Ripper” vom 1. Oktober 1888.
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Quotenrekord bei dem Spiel Frankreich gegen Italien: Nie zuvor sahen so viele Zuschauer in Deutschland ein Spiel der Europameisterschaft ohne deutsche Beteiligung.
Jeder zweite Fernsehzuschauer in Deutschland hat gestern Abend die Zitterpartie Frankreich gegen Italien (0:2) gesehen. 15,35 Millionen Zuschauer, ein Marktanteil von 50,5 Prozent, waren nach Angaben des ZDF live dabei. In der entscheidenden Phase der zweiten Halbzeit waren es sogar 17,37 Millionen Fernsehzuschauer.
“Europäische Mannschaften haben im ZDF Heimspiele!”, sagte ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender zu den Quoten nach dem Spiel von Weltmeister Italien gegen Vize-Weltmeister Frankreich. Die darauffolgende Zusammenfassung der Begegnung Niederlande – Rumänien in der Sendung “ZDF EM-Studio” wollten dann nur noch 5,88 Millionen Zuschauer (32,5 Prozent Marktanteil) sehen.
Fußball-Taumel, wohin man sieht. Die taz titelt mit Schweden – ja gegen wen haben die denn gespielt, ist der erste Gedanke. Es ist ein guter Zeitpunkt für neue Sicherheitsgesetze oder das Waschen dreckiger Wäsche …
ARD und ZDF sollen ihre Inhalte im Web nur noch sieben Tage online lassen dürfen, so aktuelle Forderungen. Tut man dem Web damit wirklich einen Gefallen?
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk hat seine Qualitäten: Wer nach einem langen Arbeitstag beim Programm von ARD oder ZDF einschläft, muss nicht wie bei RTL oder Pro Sieben befürchten, von einem brüllend lauten Werbespot schon nach wenigen Minuten wieder aus seinen Träumen gerissen zu werden. Und wenn man eine bei Arte und eine bei Discovery gesendete Dokumentation miteinander vergleicht, wird man den ruhigeren Stil des öffentlich-rechtlichen Programms genießen - was hier allerdings mehr am Unterschied zwischen französischer und amerikanischer Filmkultur liegt. Auch ARD und ZDF kooperieren schließlich mit dem amerikanischen Discovery-Channel, ebenso wie Pro Sieben mit der öffentlich-rechtlichen BBC. 
Doch was das Auftreten online betrifft, so haben ARD und ZDF völlig unnötigerweise in den Monaten, in denen die Dotcomblase längst geplatzt war, noch vom auf dem Datenhighway liegenden Gold geträumt und dabei sehr viel Porzellan zerschlagen: Ihr “Internetangriffskrieg” (”Internetoffensive“), der nicht nur IPTV wie in der Schweiz, auch nicht nur normales Audio- oder Video-Streaming, auch nicht nur das Web, sondern gleich das gesamte Internet inklusive E-Mail oder Chat für sich vereinnahmen will - einerseits als Geldbeschaffungsmaschine, die eine Telekommunikationssteuer ernsthaft Rundfunkgebühr nennt, und andererseits als “dritte Programmsäule” - hat die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland zum Feind des Webs, zum Feind der Netzkultur werden lassen.
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Geissen gegen Alsmann, Pop- gegen Hochkultur, RTL gegen ZDF: Wir machen zum musikalischen Einklang ins Wochenende den Programmcheck.
Über 50 Folgen der “Ultimativen Chartshow” durfte Fernsehdeutschland jetzt schon über sich ergehen lassen. 50 Mal die Top 100. Der 80er, 90er, New Wave, One-Hit-Wonder, Rock- und Pop, DDR. Dieses Mal quält uns RTL ab 21.15 Uhr mit den hundert besten Grand-Prix-Songs. Ultimativ!
Nicht unlängst sorgte die ultimative Quotengarantie für Aufsehen, als absichtlich ein fünf Jahre alter Auftritt von Chris de Burgh als Live-Auftritt verkauft wurde. Wer an diesem Freitag-Abend trotzdem musikalisch und showtechnisch gut unterhalten sein möchte, sollte ins Zweite wechseln.
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Falscher Sender? Nach Jahren in der Mottenkiste lief die “Traumhochzeit” wieder im Fernsehen. Das abgelegte Format ist mittlerweile im ZDF angekommen.
Eines kann man dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk wirklich nicht absprechen: Mut. Mut zu neuen Formaten, Mut zu neuen Zielgruppen, Mut zur Peinlichkeit. Und trotzdem, oder gerade deswegen, floppt ein Projekt nach dem anderen. Bruces Vorher-Nachher-Drama in der ARD wird gnadenlos abgesetzt. Genauso schnell, wie das darauf folgende Kuppelspielchen “Ich weiß, wer gut für Dich ist”.Thommys Musical-Star-Suche im ZDF, als öffentlich-rechtlicher Konter zu “Ich Tarzan, Du Jane” lanciert, liefert fleißig schlechte Quoten.
Und nun ließ die alte Tante ZDF nach acht Jahren das RTL-Kind “Traumhochzeit” wieder auferstehen. Passend zum Pfingstsonntag. Halleluja! Etwas mehr als 2,98 Millionen Zuschauer ab drei Jahren dürfte man sich beim ZDF schon ausgerechnet haben. Geliefert wurde purer Durchschnitt:
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Show und Moderator sind von gestern – doch bei zehn Millionen Zuschauern plus X, die sich “Wetten dass…?!” immer noch antun, denkt Thomas “Thommy” Gottschalk nicht ans aufhören.

Gottschalk greift (Bild Keystone)
Nachdem ich im Zeit-Magazin die große, rührende Geschichte von Christoph Amend über Deutschlands größten Entertainer gelesen hatte, nahm ich mir sofort vor, nie wieder eine Sendung zu verpassen und den lustigen, tiefsinnigen, ironischen und sowieso ganz formidablen Gottschalk zu loben und zu preisen, in guten wie in schlechten Zeiten. So sehr war er mir nahe gelegt worden, so sehr musste ich ihn bewundern.
Dann schüttelte ich den Kopf. Mir fiel wieder ein, warum “Wetten dass…?!” nichts weiter ist als Zumutung und Zeitverschwendung:
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Langsam haben die deutschen Haushalte eine nennenswerte Anzahl HD-fähiger Fernsehgeräte und HD-fähiger Empfangsgeräte. Und manchmal kommt sogar trotz Kopierschutzschikanen ein HD-Bild zustande. Auf Pro 7 und Sat.1 aber ab Samstag nicht mehr.

Her mit den scharfen Inhalten: Hochauflösende Fernseher auf einer Messe 2005 (Bild Keystone)
Es ist schon ein Herumgeeier mit den Deutschen und neuer Technik, wenn es um Rundfunk geht (bei Handys geht dagegen jeder Sch…): In den 50ern war man mit UKW vorne dran, in den 60ern führte man mit PAL das erste einwandfrei funktionierende Analog-Farb-TV-System ein. Doch dann kamen Totgeburten wie D2-MAC, ein System, das vor allem neue Empfänger erforderte, doch nur geringe Vorteile brachte, PAL plus, bei dem es sich ebenso verhielt, und schließlich DAB, das nun gerade in dem Moment abgesägt wird, wo man endlich den veralteten Codec modernisieren wollte. 
Dass HDTV nicht in die Puschen kommen will, ist ansich kein Wunder: Die Kopierschutzschikane namens HDCP funktioniert so schlecht, daß selbst mit Sat-Receiver und Fernseher derselben Marke des Öfteren kein HDTV-Bild zustande kommt - mitunter auch gar kein Bild.
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“Unfreiwillig komisch” heisst der Beitrag des ZDF-Magazins “Frontal 21″ über Politiker, die das Internet entdecken. Die armen Newcomer werden ausgelacht von alten Hasen mit jahrzehntelanger Erfahrung, die dank Gebührengeldern produktionstechnisch stets auf dem neuesten Stand sind.

Vorreiter der neuen Berliner Videoschule? (Screenshot ZDF)
Das Werk von Werner Doyé und Andreas Wiemers (youtube.com, Video, 5:45 Minuten) widmet sich den “Medienprofis” (gemeint sind Politiker). Gleich in der Einleitung werden sie “kamerageschulte Medienmeister” und “perfekte Volksfischer” genannt, die aber das volle Mitleid des Moderators geniessen, weil sie “auch im Internet total cool rüber kommen” sollen.
Natürlich ist es legitim, über die SPD zu lachen, die eine Reihe mit Fragen an Kurt Beck veranstaltet und dann gar keine Fragen beantwortet. Und den Videocast von Angela Merkel in Frage zu stellen, der bereits “mehrere 100.000 Euro” (!!!) gekostet haben soll. Und vielleicht ist auch etwas Wahrheit dran, wenn “die geneigte Web-Gemeinde sich” dabei “an skandinavische Filme in Dogma-Manier erinnert”.
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Wer in den letzten Jahren politische Nachrichtensendungen geguckt hat, kennt ihn: Ulrich Tilgner, Nahostkorrespondent und bis anhin Leiter des ZDF-Büros in Teheran. Nun aber will er nur noch für das Schweizer Fernsehen berichten, da er sich in Deutschland in seiner Arbeit zunehmend eingeschränkt fühlt.
Das von den Nachrichtenagenturen aufgenommene Interview (1. Teil zum Irak / 2. Teil zum ZDF) führte das Migros-Magazin. Was einigermassen überraschend ist, denn das Migros-Magazin ist eine in Grossauflage verteilte Gratiszeitung eines Lebensmittelhändlers wie Lidl oder Aldi. Was aber zeigt, dass interessante Inhalte nicht von einer Marke abhängig sind. Sie können überall zu finden sein.
Erschreckend ist vor allem Tilgners Begründung, warum er seine Zusammenarbeit mit dem ZDF nicht verlängern möchte:
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