Alle 2 Artikel zum Thema Yigg auf medienlese.com:
“Beste Nachrichten” für die Link-Community: 9 von 10 Links auf der Startseite von Yigg beschäftigen sich mit dem eigenen Relaunch. Nur ist niemand zufrieden mit der neuen Version.
Bei Yigg bewerten die Nutzer im Internet gefundene Links, die dann nach Beliebtheit angezeigt werden – und zurzeit sind vernichtende Urteile über den gerade erfolgten Relaunch der Seite für die User am interessantesten. Sie klicken sich ihren Frust mit der neuen, orangenen Seite von der Seele und zetern über das unmögliche neue Layout, die schrecklicken Farben, fehlende Funktionen und verlorene Daten. Auch wir trauern mit, schließlich finden wir News-Communities höchst interessant (mit der ausdrücklichen Ausnahme von tausendreporter). Hass und Verzweiflung der Yigg-User kennen keine Grenzen:
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Web 2.0 mit Geschäftsmodell: Die News-Community Yigg lesen täglich 50.000 Leute. Mittlerweile reichen die Werbeeinnahmen für fünf Mitarbeiter und die laufenden Kosten der Technik. Doch auch Spammer und Abmahn-Anwälte nutzen die Seite.

Michael Reuter, Geschäftsführer von Yigg, zeigt im Münchner Presseclub eine Website, die uns irgendwie bekannt vorkommt… (Bild: W.D.Roth)
Yigg ist ein typisches Web 2.0 Social Network, in dem nicht geflickert oder gegruschelt, sondern geyiggt wird. Und das bedeutet zweierlei: Nachrichten aus dem Web bei Yigg zu “melden” - und anschließend dann diese zu bewerten. Zum Beispiel über die kleinen Bettelbuttons, die Onlinemedien am Ende ihrer Artikel anbieten. Nachrichten, die von vielen Yigg-Besuchern bewertet werden, landen dann auf der Startseite - andernfalls sind sie nur in der Warteschlange zu sehen, von der sie nach 24 Stunden im Archiv landen, wenn sich nicht genügend Leser für sie erwärmen konnten. 
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