Thema: Wochenrückblick

 

Alle 105 Artikel zum Thema Wochenrückblick auf medienlese.com:

medienlese - der Wochenrückblick

Ole Reißmann, 1. Juni 2008 um 23.10 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Während der Telekom im Zuge der Spitzelaffäre zurzeit das illegale Ausspähen von Mitarbeitern, Aufsichtsräten, Journalisten und Politikern vorgeworfen wird, geht die Branche auf Distanz.

Jakob Augstein hat die Ost-West-Wochenzeitung Freitag gekauft und will ihr “zu größerer Öffentlichkeit verhelfen” (FAZ). Zurzeit erstellen 12 Redakteure den Freitag, die Auflage liegt bei 12.000 Exemplaren.

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Ole Reißmann, 25. Mai 2008 um 22.12 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Radio Multikulti und “Polylux” gestrichen, Mitarbeiter und Journalisten ausgeforscht, Verweigerer unerwünscht und Fußball-Quoten nur stabil.

Der RBB streicht “Polylux”, Moderatorin Tita von Hardenberg gibt Durchhalte-Parolen im Internet: “Von Polylux bleibt Polylog. Nach dem Fernsehen kommt das Netz.” Für das ebenso eingesparte Radio Multikulti machen sich unterdessen Unterstützer stark. Unser Kommentar: “Sparen am falschen Ende.”

Konzernsicherheit – ein Wort macht Karriere. Es hat etwas vom Sound aus alten Wallraff-Tagen, als deutsche Unternehmen bewaffnete Einheiten aufstellten. Diesmal wird nicht gleich geschossen, sondern elektronisch überwacht. Nach Lidl gibt es nun auch schwere Vorwürfe gegen Burger King. Mitarbeiter sollen intern bespitzelt worden sein, berichtet die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten. An Meldungen dieser Art hat man sich beinahe gewöhnt – wo eine Kamera, da auch Überwachung.

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Ole Reißmann, 18. Mai 2008 um 20.18 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Geburtstag bei Ringier und Tessiner Zeitung, Freude bei Oliver Gehrs Dummy-Verlag, harte Kritik an den Mediatheken der ARD, beliebter Link auf Bildquellen.

Feierte mit über tausend Gästen in Luzern: Michael Ringier auf der Feier zum 175. Firmenjubiläum (Bild Keystone/Urs Flueeler)Ringier feierte in Luzern 175. Geburtstag. In der NZZ gab es anlässlich einen Rückblick auf die Firmengeschichte und einen (kleinen) Ausblick auf die digitale Zukunft. Wer alles zu Gast bei dem größten Medienunternehmen der Schweiz war, lässt sich beim Durchklicken der Bildstrecke auf persoenlich.com erahnen. Auch der bei Ringier als Berater unter Vertrag stehende Ex-Kanzler Gerhard Schröder kam zur Feier – dafür war die Investition also gut.

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Ole Reißmann, 11. Mai 2008 um 23.24 Uhr, 9 Kommentare Kommentare

Zwei Medienkampagnen, das Ende des Interviews, ein Spielverderber, neue Pop-Recherche und der entfesselte Internet-Mob.

Vor dem Ende des Interviews warnt Adrian Schimpf, Ex-Chefjustiziar der Financial Times Deutschland und Manager bei Gruner und Jahr, auf Spiegel Online. Anlass ist ein Urteil der Zivilkammer 24 des Hamburger Landgerichts, nachdem Medien für die Wahrheit von Interviewäußerungen Dritter haften. (Wir hatten dazu zwei Tage vorher auf eine Meldung von newsroom.de verlinkt.)

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Ronnie Grob, 4. Mai 2008 um 22.10 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Mehr Ausrufezeichen, Ringier loves Tamedia, 8-Jähriger abgemahnt.

Studierende der International School of Management (ISM) liessen 500 Blogtexte gegen 500 journalistische Kommentare antreten: “Im Rahmen der Studie wertete das Team Blogs aus, die im Ranking der Deutschen Blogcharts von Oktober 2007 Spitzenplätze belegten. Verglichen wurden sie mit Kommentaren aus zehn deutschsprachigen Leitmedien.” Festgestellt wurde, dass sich in Blogtexten mehr englische Begriffe und mehr Ausrufezeichen finden. Auch das Wort “ich” ist überproportional vertreten. Fazit: “Die Unterschiede in der sprachlichen Gestaltung sind fundamental.”
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Ronnie Grob, 27. April 2008 um 18.24 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Bei Spiegel Online, Heidemann mit Vertrag, Rock?n?Roll.

Das Blog Spreeblick.com machte uns freundlicherweise darauf aufmerksam, dass Konrad Lischka und Christian Stöcker von Spiegel Online einen Artikel von uns in “Argumentation und Beweisführung”, wie soll man sagen, weitergesponnen haben. Frédéric Valin schrieb: “Denn der SpOn-Artikel ergänzt den Artikel bei Medienlese nur, mit neu aufbereitetem Material und anderen Zitaten, stilistisch bedächtiger und, ja, ein klein bißchen langweiliger.” Danke für die Ehre, Spiegel Online. Ob wir nächstes Mal sogar verlinkt werden?
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Ronnie Grob, 20. April 2008 um 21.16 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Bloghasser in der Schweiz, Kehrtwende beim Handelsblatt, Welt am Sonntag mit Aprilscherz.

Bruno Habegger vom PC Tipp schrieb eine Kolumne, “um wenigstens einmal im Leben im Medienlese-Blog erwähnt zu werden”. In einem surrealen Versuch, seine Leser zu verwirren mit Fenstern, die man fallen lässt, um sie anderen an die Wange zu klatschen (gemeint waren gecopypastete Meinungen), outete er sich als Bloghasser (obwohl es keine Rolle spiele, ob man Zeitungspapier oder Bildschirme mit Buchstabenmist bestreiche). Mit seiner Abneigung gegen dieses Medium war er nicht alleine. Auch Annina Haab (16) nannte sich blogophob, wie das slug-Blog kolportierte. Warum auch nicht: Ich halte es für rechtmässig, etwas nur seiner Form wegen zu hassen.
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Ronnie Grob, 13. April 2008 um 21.23 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Ugugu, Unreife, unveränderte Gewohnheiten.

Endlich mal erschien ein deutschsprachiger Zeitungsartikel über Weblogs, der nicht in Grund und Boden verdammt werden musste (sogar Thomas Knüwer war davon angetan). Thomas Thiel beschritt in der Frankfurter Allgemeinen eine Reise durch die Blogosphäre, die ihn zu obskuren Orten wie Ingolstadt oder Usingen führte. Wissen würde ich aber gerne, wer dieser Blogger ist, der seine Meinungsbekundungen (vorgetragen “im Dünkel argumentativer Überlegenheit und im Bewusstsein der durch die Anonymität geminderten Rechenschaftspflicht”) standardisiert mit “Ugugu” beginnt.
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Ronnie Grob, 6. April 2008 um 19.40 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Kritische Masse, digitale Elite, Markus Bleckebach.

Unter dem Motto “die kritische Masse” fand zum zweiten Mal in Berlin die Konferenz re:publica statt. Nicht nur der Ort war der Gleiche, sondern auch auf den Podien sassen oft die gleichen Leute wie im Jahr zuvor, die dann auch oft noch die gleichen Themen wie im Jahr zuvor behandelten. Für Benedikt Köhler beispielsweise war vieles selbstgefällig, ihm fehlte die Kontroverse und der Blick in die Zukunft: “Es ist schon etwas merkwürdig: Einerseits neigen die Blogger dazu, sich als Gegenveranstaltung darzustellen. Andererseits ist aber jeder zur PR in eigener Sache unterwegs.” Über die kritische Masse vermochte immerhin dieser per SMS verschickte und an der SMS-Wand hinter dem Podium im grossen Saal publizierte Beitrag aufzuklären.
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Ronnie Grob, 30. März 2008 um 20.36 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Gesamtkunstwerk Bild, Wikipedia-Promis, Premium-Zeitschriften.

Schweini: Ich steht zu Poldi” lautete diese Woche eine Schlagzeile der Bild-Zeitung über “Prinz Peng”. Wer das jetzt nicht verstanden hat, muss das auch gar nicht, wenn es nach Medienwissenschaftler Norbert Bolz geht. Er sagte: “‘Bild’ ist ein Gesamtkunstwerk und hat einen unglaublichen Einfluss auf die Politik”. Die Belegschaft der Zeitung zog von Hamburg nach Berlin und stellte gleich mal einen Werbewagen auf, um bei der Nachbarredaktion der taz auf sich aufmerksam zu machen. Wie dieses Bild zeigt, wurde die Zeitung von der Stadt Berlin in ihrer gewohnt herzlichen Art, ja man möchte fast schon sagen, überschwänglich empfangen.
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