Thema: Wired

 

Alle 4 Artikel zum Thema Wired auf medienlese.com:

Wired lässt bloggen:
Kaufman für die Nerd-Nische

Ole Reißmann, 6. September 2008 um 11.59 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Film im Film im Film – bei Drehbuchautor Charlie Kaufman gerät das Spiel mit den Realitäten stets durcheinander. Jetzt schreibt ein Journalist darüber, dass er ein Profil über Kaufman schreibt.

(Keystone, M)

Der kongeniale Filmemacher Charlie Kaufman (Being John Malkovich, Adaptation, Eternal Sunshine of the Spotless Mind) will sich nicht fotografieren lassen – schreibt Journalist Jason Tanz in seinem Blog “Storyboard”. Das könnte ein ernstes Problem werden. Tanz schreibt ein Kaufman-Profil für die amerikanische Zeitschrift Wired, dort setzt man auf opulente Optik. Jetzt muss eine kreative Lösung her – Fortsetzung folgt, im Produktionstagebuch zum Artikel.

Dass Tanz für seine Geschichte überhaupt die Unterstützung von Kaufman erhält, ist schon eine Sensation für sich: Charlie Kaufmann gibt eigentlich keine Interviews und hält sich von der Öffentlichkeit fern. Aber er hat einen neuen Film gemacht, erstmals als Autor und Regisseur. Erste Kritiken sind durchwachsen, Wired-Mitarbeiter haben nach einer Pressevorführung ernste Sorgen um den kommerziellen Erfolg von “Synecdoche”. Kaufman, so das Kalkül, muss etwas für seinen Film tun. Muss mit Journalisten reden. Mit Wired.

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Lesetipp:
Kaffee-Hokuspokus

Ole Reißmann, 23. Juli 2008 um 10.12 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Warnung vor dem Wunderkaffee: Wired geht der Geschichte einer legendären Kaffeemaschine nach, mit der Starbucks Schlagzeilen machen will. Und besseren Kaffee.

Starbucks (Bild Keystone)Eine wahre Zaubermaschine, edelstahlglänzender Hybrid aus French press und Staubsauger, die ultimative Art der Kaffeezubereitung, computergestützt und programmierbar, das ist Clover. Von der sagenumwobenen Maschine existieren vielleicht 250 Exemplare, vor allem in den USA. Mittlerweile wurde die Firma von Starbucks gekauft, die 11.000 Dollar teuren Clovers sollen dem Kaffee-Absatz in den Starbucks-Filialen helfen. Das Kaffeeimperium ist in den USA derart omnipräsent, dass zuletzt die Schließung von 600 Cafés bekannt gegeben werden musste – erstmals in der Firmengeschichte.

Es geht hier um Kaffee? Genau, das wahre schwarze Gold, den Treibstoff der Redaktionen. Kaffee geht alle an, vier Tassen werden pro Tag und Kopf in Deutschland getrunken. Schweizer mögen aufschreien: Was, das nennt ihr Kaffee? Was liegt also näher, als über das beliebte Heißgetränk zu schreiben? Zum Beispiel über die Starbucks-Schließungen und die Einführung von Clover. Qualität statt Masse … die Badische Zeitung schreibt zum Beispiel viel gutes über die Wundermaschine. Doch Vorsicht!

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Wired:
Zieht Euch aus!

Peter Sennhauser, 4. April 2007 um 9.20 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Das Trendmagazin rät Firmen zur totalen Transparenz.

So mancher Artikel aus dem Silicon-Valley-Magazin “Wired” hat einen neuen Marketingtrend oder ein Startup-Paradigma geschaffen. Der Titelbeitrag der jüngsten Ausgabe ist nicht völlig revolutionär, aber in seiner Aussage doch etwas radikaler als das, was wir bisher über Corporate Blogs gehört haben. Und das Cover-Bild-System lässt sich sehen:

wired1

Umblättern, bitte…

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Vier Minuten

Peter Sennhauser, 8. März 2007 um 14.28 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Musterbeispiel amerikanischen TV-Journalismus’: Zwei Sätze Information in vier Minuten Beitrag

Darüber bin ich im Zug einer Recherche über das JetSet-Social-Network asmallworld.net gestolpert: CNN-Bericht über das Netzwerk. Es berichtet Xeni Jardin, die auch in Wired schreibt - und dort bisweilen durchaus was zu sagen hat. Hier labert sie vier Minuten lang. Die Information, die dabei vermittelt wird, reicht zwei Sätze lang:

Es gibt im Internet ein exklusives Socialnetwork für Promis. Anmelden kann sich nur, wer von einem gestandenen Mitglied eingeladen wird.

Uns das mitzuteilen, dafür benötigen die beiden Frauen vier Minuten und vier Sekunden. Aber immerhin sind sie nett anzuschaun, oder nicht?

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