Thema: Werbung

 

Alle 61 Artikel zum Thema Werbung auf medienlese.com:

Die Auferstehung der Wandzeitung, by maxiprint.ch

Peter Hogenkamp, 2. Juli 2007 um 8.17 Uhr, 11 Kommentare Kommentare

Neue Werbung am HB Zürich, gleich mehrfach nebeneinander:

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Hintergrund: Schon vor Beginn des siebenstündigen (!) Konzerts zum zehnten Todestag von Diana war bekannt, dass Elton John es eröffnen und abschliessen würde. Allerdings wusste man nicht, ob er der Bitte von William und Harry nachkommen würde, nochmal die Diana-Version von “Candle in the Wind” zu singen (”Goodbye England’s Rose”), die er für Dianas Trauerfeier 1997 gedichtet hatte.

Er sang sie nicht. Und für die Tageszeitungen kam die Nachricht zu spät.

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Neue Tamedia-Zeitung - “noch in diesem Jahr”

Peter Sennhauser, 24. Juni 2007 um 15.28 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Grad eben hat Tamedia dem Schweizer Nachrichtenmagazin “Facts” den Stecker rausgezogen, da kündigt Geschäftsleiter Martin Kall eine neue Zeitung seines Verlags an, “noch in diesem Jahr.”

Nachdem er der “NZZ am Sonntag” im Interview diesen Happen hingeworfen hat, stellt er dann aber auf stur:

“Ein neues Gratisblatt?”

“Es ist zu früh für weitere Auskünfte.”

Ach so. Aber nicht zu früh, mal alle zum Spekulieren zu bringen. Gut gemacht, Herr Kall!

Mit einem TV-Sender und einer grossen Gratiszeitung ist diese Rechnung schon mal aufgegangen: Konkurrenzprodukt ankündigen, bis die andern vor Angst klein beigeben (Beim TV-Sender hat das etwas länger gedauert als bei der Gratiszeitung, für welche eine grosse Redaktion eine Nullnummer basteln durfte und dann, nachdem der Konkurrent in die Knie gezwungen wurde, noch vor dem ersten Druckgang aufgelöst wurde).

Auf wen hat man es denn diesmal abgesehen?

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Ein Traumbauch für französischkundige Blickleser

Ronnie Grob, 18. Juni 2007 um 12.45 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Wer öfters mal in Schweizer Bezahl-Tageszeitungen blättert, dem fällt auf, dass viele Werbeplätze entweder von Eigenwerbung besetzt sind oder von sonstigen Platzhaltern. Öfters dort dabei auch der Verband Schweizer Presse. Neu ist aber, dass das auch auf französisch geht. “Le pouvoir unique d’une annonce” heisst es oben rechts auf dem ganzseitigen Inserat am Schluss des Sportteils der heutigen Ausgabe des Blicks:

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Blick vom 18.06.2007

Warum eigentlich wurde nicht das Original in Deutsch gedruckt? Will man den Blick-Lesern die zweite Landessprache beibringen?

Weiter unten heisst es:

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iPod-Verpackung, Microsoft-Version

Peter Sennhauser, 15. Juni 2007 um 12.46 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

Warum nur sehen Microsofts Produkte häufig so viel schlechter aus als die von Apple, was genau macht denn eigentlich den Reiz der Geräte aus, der Verpackungen, des ganzen “Look And Feel”, das es schafft, eine Gemeinde beinahe Jobs-höriger Kunden Jünger hinter sich zu vereinen?

Dieses Video zeigt eindrücklich, woran’s liegt (der dreiminütige Streifen ist selbst ein absolutes Meisterwerk und macht virtuosen Gebrauch von einer überaus lustigen Musik und dem nicht minder lustigen Trendsprech von Werbern und Marketingmenschen. “Ich würde sagen, das hat Regalpräsenz”, zum Beispiel.) Es wird einem multitalentierten Coder, Webdesigner und Typographen namens Patrick Corcoran zugeschrieben. Und meiner Meinung nach müsste es in den Pflichtkanon eines jeden Design- oder Marketinglehrgangs aufgenommen werden.

Na klar:

This video has been removed due to terms of use violation.

PRinz

Ronnie Grob, 13. Juni 2007 um 14.24 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

In der Aprilausgabe des Lifestyleheftchens Prinz ist ein Beauty-Special zu lesen, das sich redaktionell sehr an den umliegenden Werbungen orientiert. Es befasst sich mit den “Möglichkeiten, Kosten und Risiken moderner Beauty-Medizin”.

Wenn es auch auf der Titelseite eher beiläufig angekündigt wird, erstreckt sich das Special doch über rund 30 Seiten (Werbung inbegriffen, von insgesamt 174) und ist, wohl zur Wiedererkennung, mit einem orangen Balken übertitelt, in dem Beauty zu lesen ist.

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Falls sie es nicht sehen sollten: Unten rechts, zwischen “Bombay” und “Wer hat die beste Spielekonsole?” wird das Beauty-Special angekündigt.

Es geht darin um die Themen Auge, Brust, Zähne, Haarentfernung, Nase, Fettabsaugung, Arztsuche und Bücher. Es ist schon bald zwei Monate her, dient aber trotzdem als sehr gutes Beispiel, wie vielleicht nicht ganz so kritische Leser in die Arme der Schönheits-Industrie gedrängt werden. Problematisch an dem langen Beauty-Special finde ich vor allem, wie sehr sich redaktioneller Inhalt und Werbung vermischen. Wie wenig die beiden Teile gegeneinander abgegrenzt sind. Wie sehr sie sich visuell gleichen. Dass die Werbung nicht als Werbung gekennzeichnet ist.

Zur Veranschaulichung einige Beispiele:

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Werbung und Inhalt

Ronnie Grob, 12. Juni 2007 um 15.41 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

… passen manchmal zusammen. Manchmal aber auch nicht.

Radmuttern Tagesspiegel 2
Screenshot tagesspiegel.de, 12.06.2007, 15:15 Uhr
(Rote Umrahmung von medienlese.com)

Web-2.0-Sprayen mit der WOZ

Ronnie Grob, 6. Juni 2007 um 17.13 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Die Wochenzeitung WOZ macht seit Ende Mai auch etwas mit im Web 2.0. Ihre Leser können Werbung für das Blatt machen, in dem sie mittels eines SMS (zum Normalpreis) Sprüche einsenden, von denen dann die täglich Besten auf ein Werbeplakat gesprayt werden.

WOZ Rostock Web 2Eine gelungene Aktion, denn damit spricht die WOZ den Revoluzzergeist ihrer Leser an. Wer schon immer mal sprayen wollte, sich aber nie getraut hat, den nimmt die WOZ jetzt sanft an die Hand (in Berlin gibt es übrigens Manager-Workshops für kontrolliertes Sprayen). Neben der Hauptsache - die Werbung wird von den Lesern übernommen und es muss kein vielleicht nur mässig kreatives Unternehmen beauftragt und bezahlt werden - generiert die Aktion Aufmerksamkeit und Leserbindung.

Was etwas irritiert an der Kampagne, ist ihr bescheidener Umfang. Genau ein Plakat wird täglich besprayt, nämlich das an der Bushaltestelle Rosengarten in Zürich. Zusammen mit der ebenfalls bescheidenen Dauer (31.05.2007 - 13.06.2007) könnte man darauf kommen, dass entweder kein Geld für mehr da ist oder dass es sich nur um einen Testlauf handelt.

Was ich wissen möchte: Werden die Plakate, auf denen die umliegende Mauer aufgedruckt ist, wirklich besprayt oder werden sie am Computer mit dem Spraytool von Photoshop fixfertig vorbereitet, ausgedruckt und aufgezogen? Und wann wird das Plakat erstmals versprayt?

Schawinski über Readerscan

Ronnie Grob, 5. Juni 2007 um 18.58 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Ein Text von Roger Schawinski in der Weltwoche beleuchtet bisher noch nicht bekannte Ergebnisse der Readerscan-Methode.

Ein Artikel aus der letzten Woche muss noch nachgereicht werden. Es ist der Text mit dem Titel “Mentale Leichenstarre” (weltwoche.ch, leider nur für Abonnenten zugänglich). Geschrieben vom ehemaligen Medienunternehmer und Senderboss Roger Schawinski. Es geht darin um Readerscan, eine Printprodukt-Messmethode von Carlo Imboden, der wir uns auch schon gewidmet haben.

Roger Schawinski, der zurzeit ein Buch schreibt, wie man richtig Fernsehen macht und in seiner Zeit als Chef von Sat.1 tagtäglich mit Quoten zu tun hatte, mokiert sich darin etwas über die ihre Quoten betreffend etwas im Nebel umherstolpernden Kollegen vom Print:

Im Gegensatz zu den Zeitungsmachern wissen die Fernsehleute alles über ihre Zuschauer. Sie kennen für jeden beliebigen Zeitpunkt nicht nur ihre Zahl, sondern auch ihre soziologische Zusammensetzung. Sie analysieren aufgrund der mit elektronischen Methoden gemessenen Werte, bei welchen Programminhalten wie viele Zuschauer wegschalten. Damit können sie die Schwachstellen ihres Programms identifizieren und diese Erkenntnisse für künftige Entscheide nutzen. Auch aus diesem Grund steigt die TV-Nutzung trotz wachsender Konkurrenz durch andere Medien seit Jahren ständig an. Und deshalb ist das Fernsehprogramm so, wie es ist – von Angeboten für ein grösstmögliches Publikum bis zu immer mehr Spartenprogrammen für genau definierte Zielgruppen.

Dann listet er sieben Punkte auf. Einsichten des Readerscan-Erfinders Carlo Imboden. “Trends, die den heute kultivierten Mantras diametral widersprechen”.

Gekürzt lauten die so:

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“Und daran wird sich auch nichts ändern”

Ronnie Grob, 1. Juni 2007 um 16.40 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Christian Lüscher, der für die Werbewoche mal einen Text von medienlese.com abkupferte (und sich dafür entschuldigte), hat wieder zugeschlagen.

Sein Text mit dem Titel “2.0-Hype relativiert” entspringt diesmal zwar offenbar eigenen Gedanken, was aber noch nicht heissen muss, dass die auch richtig oder schlüssig wären.

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«Pirate Daily» - die komplett unter den Haken gekommene Abendzeitung

Peter Hogenkamp, 24. Mai 2007 um 23.29 Uhr, 17 Kommentare Kommentare

Im Duell der Schweizer Gratiszeitungen in Sachen AdSpecials zeigt heute der Konkurrenz von 20 Minuten, was ein richtiger Sellout ist. Das ganze Blatt enthält nur Werbung für den heute angelaufenen Film “Pirates of the Caribbean 3″.

Man wundert sich, dass von noch heute draufsteht und das Blatt nicht für diese Ausgabe in Pirate Daily umbenannt wurde.

Die Werbeschaltungen der Reihe nach:

heute 2007-05-24 001

Mantel, Seite 1: Filmlogo (fast) ganzseitig

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