Thema: Weltwoche

 

Alle 32 Artikel zum Thema Weltwoche auf medienlese.com:

Köppel-Krawattenrätsel:
Finde den Unterschied

Ronnie Grob, 16. Juli 2008 um 12.13 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Um ihr Image bemühte Top-Manager lassen sich schonmal die teure Armbanduhr nachträglich aus dem PR-Foto retuschieren - jetzt hat auch Weltwoche-Chefredakteur Roger Köppel nachbessern lassen.

Wachsende KrawatteAm 4. Juli berichteten wir über den sanften Relaunch der lesenswerten Wochenschrift Weltwoche. Besprochen wurde auch das “Editorial”, neben dem Verleger und Chefredakteur Roger Köppel nicht länger fotografiert, sondern neu gezeichnet steht. Ein Kommentator, Medien Max, bemerkte dazu:

Tipp, Herr Köppel: Eine korrekt gebundene Krawatte endet an der Gürtelschnalle. Ist Bauch selbst noch sichtbar, wenn man sich nach vorn beugt, ist die Krawatte deutlich zu kurz gebunden!

Als bisher letzter Kommentar dazu ging, eine Woche und eine Ausgabe später, dieser ein, von Philippe:

Die Krawatte ist gewachsen. Heute schaut sie über den Hosenbund hinaus?

Und tatsächlich:

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Weltwoche leicht angepasst:
Sanfte, kontrollierte Änderungen

Ronnie Grob, 4. Juli 2008 um 10.51 Uhr, 15 Kommentare Kommentare

Die Weltwoche kommt schon Anfang Juli zurück, als wäre sie in den Ferien gewesen: Mit sanften Änderungen am Layout. Das ist nun grosszügiger und klarer – mutig war man jedoch nicht.

WeltwocheDie Designer von KircherBurkhardt haben sich spezialisiert auf das Redesign von Medien. Das mehrfach ausgezeichnete Erscheinungsbild der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung ist genau so ihr Werk wie das Layout des Tagesspiegels. Jetzt haben sich die Berliner Editorial-Designer der Weltwoche (hier ausführlich gestestet) angenommen. Auf den ersten Blick hat sich nichts verändert. Das Format, das Konzept, die Titelseite, die Schrift, der Umfang, alles wie gehabt. Nur keine Stammleser vergraulen. Im Detail dann die Unterschiede, die jetzt noch auffallen – und die man schon in ein paar Wochen gar nicht mehr wahrnehmen wird:

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medienlese - der Wochenrückblick

Ronnie Grob, 8. Juni 2008 um 22.06 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Klassenkampf bei Ringier, Knüwer auf und ab, Personalrochaden.

Die Schweizer Boulevardzeitung Blick lancierte einen Gratisableger mit dem Namen Blick am Abend (getestet hier). Gefeiert wurde das im Mascotte, einem mittelgrossen Zürcher Club. Wie der Zürcher Presseverein berichtet, war das Mascotte aber nicht gross genug für die Redaktion des Blatts. Eintritt in den Club hatten nur “etwa sechs Leute des Leitungsteams der Zeitung” sowie externe Gäste und VIPs. Die Macher der Zeitung mussten ihren Erstling selbst feiern, woanders. Einige sprachen von einer “Zweiklassengesellschaft in der Redaktion”.
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6 vor 9

Ole Reißmann, 15. Mai 2008 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Diekmann, der schreibende Trau-Reporter
(sueddeutsche.de, Hans-Jürgen Jakobs)
Kohl, Kirch, Kai: “Ein Kanzler a. D., ein Medienmogul a. D. und ein Chefredakteur im Dienst - Helmut Kohl heiratete noch einmal”, die Bild-Zeitung berichtet. “Sehr matt glänzte der Journalismus an diesem Tag.”

Hört die Signale
(Weltwoche, Roger Köppel)
Roger Köppel hat Angst: “Politiker und Journalisten warnen vor ‘Volksabsolutismus’ und ‘Pöbelherrschaft’, wenn abweichende Meinungen erklingen. … Die Aushöhlung der Demokratie ist im vollen Gang.”

Das ganze Elend des Systems ARD
(JakBlog, Christian Jakubetz)
Die Inhalte der Mediathek seien “ziemlich eindeutig föderalistischen Missbildungen” geschuldet, nur so könne “ein eher kümmerlicher 9-Minuten-Beitrag über ‘Balkonpflanzentrends- und Pflege’ aus der ‘Landesschau Rheinland-Pfalz’ auf der Startseite online” stehen.

Vom YouTube-Hit zur Fernsehsendung
(Tages-Anzeiger, Walter Niederberger)
National Geographic hat aus einem YouTube-Clip eine ganze Sendung gestrickt. “Der Erfolg der Tieraufnahme ist ungewöhnlich, weil Youtube in erster Linie wegen der Musikclips und der teils peinlichen, teils erheiternden Selbstdarsteller bekannt ist.”

Out With the Boys for a Night of Numbering (Lesetipp)
(New York Times, Katherine Zoepf)
“I?d seen groups of young Saudi men out ‘numbering’ - chasing cars containing young girls and trying to give the girls their phone numbers via Bluetooth, or by holding written phone numbers up to their car windows. When a Saudi girl I knew told me that her friend?s older brother would be willing to take me out numbering with his friends, I leaped at the chance.”

The Day There Was No News
(Flickr, Pixelsurgeon)
“Today there was no news. And here is the proof.” Video-Collage aus BBC-Nachrichtensendungen.

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

Merkel in der Schweiz:
Freude, schöne Kanzlerin!

Ronnie Grob, 29. April 2008 um 10.53 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Heute besucht die deutsche Bundeskanzlerin das südliche Nachbarland. Schweizer Intelligenzblätter erinnern sich an ihr ausgeschnittenes Kleid und jubeln vorab über die “richtige” Frau.

Merkel in Oslo (Bild Keystone/EPA/KYRRE LIEN)
Merkel: “In ihrer vollen Blüte” (Bild Keystone)

Die deutsche Bundeskanzlerin ist heute für einen Kurzbesuch in der Schweiz. Sie wird sich in Bern mit Bundespräsident Pascal Couchepin treffen sowie in Genf das europäische Zentrum für Kernforschung besuchen.

Seit sie bei einem Opernbesuch in Norwegen vor zwei Wochen ein recht handelsübliches Abendkleid getragen hat, sind die Medien vom Thema der Kleiderwahl der Kanzlerin begeistert. Das Genderblog fasste die damalige Aufregung mit einem kurzen, aber aussagekräftigen “Medien überrascht: Angela Merkel hat ja Brüste!” zusammen. Julia Seeliger warf ein, dass niemand derart über Merkels Aussehen schreiben würde, wenn sie ein Mann wäre und meinte, Journalisten, die sich an Merkels Brüsten abarbeiten, “sollten sich was schämen” und erinnerte an den Pressekodex.

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Frank A. Meyer:
Lilliput putt …

Klaus Jarchow, 11. April 2008 um 15.07 Uhr, 14 Kommentare Kommentare

Wunschwelt-Blasen eines Linkspopulisten: Unser loser Streifzug durch die Welt der Alphajournalisten führt uns diesmal zu Frank A. Meyer, Chefpublizist bei Ringier.

Frank A. Meyer (Bild Keystone)
Für ein paar Minuten stand hier ein falsches Foto. Jetzt aber: Blochers Gegenspieler, Frank A. Meyer (Bild [M] Keystone)

Wer als Deutscher über die Schweiz schreibt, der kann eigentlich nur Verkehrtes sagen. Schließlich lässt sich auch die Geschichte des Denver-Clans nur aus der Binnenperspektive fehlerfrei aufdröseln. Ein seltsam verworrenes Land voller Ricola-Kräuterbonbons und granitener Bankfestungen, so erscheint es uns, wo inzwischen fast alle Bewohner für einen Milliardär schwärmen, der ihr Land ausländerfrei machen und in ein zweites Liechtenstein verwandeln möchte, in eine Insel mit drei Bergen (oder so), fern, möglichst fern von Europa –

Aber sind es denn wirklich alle Bewohner, die für diese Schlümpfe schwärmen? Nein, es sind dort vor allem jene Regionen, wo noch die Kuhglocken bimmeln und allnächtlich die Muren zu Tale rauschen, wo die Menschen allem Urbanen Valet sagen möchten, aber trotzdem twittern wollen. Ein einziger Held aber, ein republikanischer Winkelried, der stemmt sich wie der Berner Bär gegen die fortschreitende Provinzialisierung und die große SVP-Dampfwalze des Herrn Blocher. Das ist Frank A. Meyer, die graue Eminenz des Ringier-Presseimperiums. Ein leibhaftiger Linkspopulist!

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Ex-Bundesrat Blocher dementiert Beteiligung an der Weltwoche

Ronnie Grob, 11. Februar 2008 um 16.03 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Christoph Blocher, abgewählter Minister, spricht in seiner wöchentlichen Rede an die Nation über Medien (Video, 18:28 Minuten, Dialekt). Er gibt zu, nicht alleine ein Fernsehgerät einschalten zu können und streitet eine vermutete Beteiligung an der Weltwoche ab. Er liest sie aber jede Woche, und das gründlich.

Ich habe einige interessante Passagen von schweizerdeutsch in deutsch übersetzt, und das ziemlich frei und unvollständig (wer ganz genau wissen will, was er denn jetzt gesagt hat, muss das Video gucken und sich selber eine Meinung bilden).

Das Gespräch mit dem “Alt-Bundesrat” führt, wie jede Woche, Dr. Matthias Ackeret, Journalist und Autor des Buchs “Blocher-Prinzip”:

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Im Test:
Die Weltwoche

Ronnie Grob, 26. Januar 2008 um 14.15 Uhr, 13 Kommentare Kommentare

Die Weltwoche hat in den letzten Jahren den Grossteil der Leser- und Schreiberschaft ausgetauscht, den inhaltlichen Kurs verändert, den Besitzer gewechselt und zwei Konkurrenten verloren. Wir lesen das Magazin zu Politik, Wirtschaft und Geselltschaft.

Weltwoche-Cover

Seit die Schweizer Wochenzeitung im Jahr 2002 von sperrigem Zeitungspapier auf elegantes Magazinformat umgestellt wurde, ist einiges passiert - wir testen: Ausgabe 3/2008, 17.1.2008.

Allgemeiner Eindruck

Eine Blondine mit grossen Brüsten vornedrauf? Das muss was für Männer sein, denkt man sich. Gemacht wird das Blatt jedenfalls hauptsächlich von Männern, in dieser Ausgabe sind nur 4 oder 5 aller Artikel von Frauen geschrieben, davon einer auf einer Doppelseite, alle anderen müssen unter einer Seite bleiben. Thomas Widmer hingegen breitet auf einer Doppelseite die Vor- und Nachteile der aktuellen Miss Schweiz, Amanda Ammann aus. Das klingt dann so in den ersten Zeilen:

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Zeitschriften und Magazine auf medienlese.com

Ole Reißmann, 22. Januar 2008 um 23.58 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Wir lieben Magazine - und schreiben darüber! Hier eine visuelle Auswahl einiger Zeitschriften, über die wir berichtet haben. Wenn wir auch Euer Magazin vorstellen sollen, schreibt uns einfach eine Mail.

Wir haben geblättert in…

Neue Probleme (#2)
Neue Probleme (#2)
Vanity Fair (1/08)
Vanity Fair (1/08)
FHM (1/08)
FHM (1/08)
Dummy (#17)
Dummy (#17)
Mare Magnum
Mare Magnum
Monocle (#9)
Monocle (#9)
Cinema (10/07)
Cinema (10/07)
Junge Karriere (10/07)
Junge Karriere (10/07)
Ivy (#1)
Ivy (#1)
Konkret (9/80)
Konkret (9/80)
Liebling (1/08)
Liebling (1/08)

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Oliver Gehrs fordert eine Weltwoche für Deutschland

Ronnie Grob, 28. November 2007 um 18.01 Uhr, 7 Kommentare Kommentare

Eben habe ich mir den endlos langen Vortrag von Mitteboy und Dummy-Macher Oliver Gehrs am Medienforum Mittweida (5.-7.11.07) angeschaut, der zwar schon drei Wochen im Netz steht, aber das was er sagt, ist aktuell genug, um es auch jetzt noch anzuschauen.


Link: sevenload.com

Nach einer Stunde und elf Minuten im Video fordert Gehrs, der offenbar die Grünen wählt, auch für Deutschland ein Wochenblatt, das tatsächlich auch selbst aktuelle Themen aufgreift und sich nicht nur an dem orientiert, was die anderen schreiben und alles auf den Mainstream runterbricht:

Ich würde zum Beispiel gerne so ein Blatt in Deutschland haben wie die Weltwoche. In der Schweiz, natürlich nicht nach diesem politischen Rechtsruck in der Schweiz, die ist ja von diesem Roger Köppel, auch ein Wahnsinniger, übernommen worden, der Welt-Chefredakteur war und der die jetzt da so auf Blocher-Kurs trimmt. Aber was ich meine, ist, wenn ihr die Weltwoche kennt oder euch mal kauft - das ist ein Blatt, ein Wochenblatt, das ist nicht so mega-dick, muss es auch gar nicht sein. Das wählt seine Geschichten aus, das macht nicht das volle Programm, sondern die machen auch Sachen so, die woanders irgendwie nicht stehen. Man muss ja nicht wie die, zum Beispiel, Nahtoderfahrungen auf den Titel, aber auch, warum nicht? Guckt sie euch mal an, ich find, so ein Blatt, das dann auch noch sehr deutlich ist in seiner Formsprache, sehr “jetzig”, wie manche sagen, sehr jetzig.

Das würde auch Deutschland gut zu Gesicht stehen und ich glaube auch, dass das hier Erfolg hätte. Und ich glaube, dass es aus unserer Ecke kommen muss. » weiterlesen

 
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