Alle 4 Artikel zum Thema Washington Post auf medienlese.com:
Die New York Times übernimmt Artikel dreier großer Blogs – der jüngste von mehreren ähnlichen Deals, die englischsprachige Blogs in diesem Jahr abgeschlossen haben.
Das Anschreiben gegen “die Blogs”, bei dem häufig die These die Mittel heiligt, gehört hierzulande zum guten Ton unter Journalisten. In den USA ist man da weiter, so weit, dass immer häufiger Artikel großer Blogs auf den Websites etablierter Medienmarken syndiziert werden.
Kurz hintereinander verkündeten diese Woche die Blogs Venturebeat, GigaOM (hier bezieht sich der Deal offenbar aufs ganze GigaOM-Netzwerk) und ReadWriteWeb, dass Teile ihres Contents ab Oktober im neugestalteten “Technology“-Ressort der New York Times eingebunden werden. Die offizielle Rede ist dabei nur von Gewinnen durch qualitative Stories (bei der Times) und höhere Reichweite (bei den Blogs) - wir wissen also nicht, ob die Zeitung zusätzlich “Zeilengeld” bezahlt oder es Gegengeschäfte etwa in der nicht unüblichen Form von Werbebuchungen gibt.
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In einem Interview mit der Washington Post erklärt Steve Ballmer, CEO der nicht ganz unbekannten IT-Bude Microsoft, Medien auf Papier für tot:
In the next 10 years, the whole world of media, communications and advertising are going to be turned upside down — my opinion.
Here are the premises I have. Number one, there will be no media consumption left in 10 years that is not delivered over an IP network. There will be no newspapers, no magazines that are delivered in paper form. Everything gets delivered in an electronic form.
Als der Journalist ungläubig nachfragt, ob er das ernst meint mit den 10 Jahren, sagt Ballmer:
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Ein erschossener Journalist und eine an Krebs sterbende Mutter: Für diese Aufnahmen geht der Pulitzerpreis 2008 in den Foto-Kategorien an Adrees Latif und Preston Gannaway.

Dieses Reuters-Bild von Adrees Latif ist der Gewinner des Pulitzerpreis in der Kategorie Breaking News. Es zeigt den getöteten Videojournalisten Kenji Nagai während der Proteste in Myanmar am 27. September 2007. (Bild Keystone)
Über die Agenturen laufen Bilder des Jubels: Die Columbia University gab die Gewinner des Pulitzerpreises 2008 bekannt. In den Redaktionen fielen sich die Gewinner des renommiertesten Journalistenpreises der USA in die Arme. Vor allem die Mitarbeiter der Washington Post hatten zu feiern, sechs Preise erhielten Reporter und Redakteure der Zeitung. Der Pulitzerpreis wird seit 1917 in derzeit 21 Kategorien verliehen.
Neben den jubelnden Journalisten fallen die drei Gewinner-Fotos besonders auf. Denn die Sieger in den Foto-Kategorien “Breaking News Photography” und “Feature Photography” zeigen bedrückende Aufnahmen vom Tod.
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Die Idee von Jennifer Crandalls Videoprojekt “onBeing” ist schnell erklärt: Eine Person erzählt über ihr Leben. Einfach so, frei in die Kamera, vor weißem Hintergrund.
In den Episoden von “onBeing”, die auf der Webseite der Washington Post gezeigt werden, erzählen Menschen ganz unterschiedliche Geschichten. Mal sind sie tragisch, dann wieder lustig - und immer geben die portraitierten Personen etwas von sich Preis. Sie verraten, was sie motiviert, sprechen über Probleme, Schicksalsschläge, und wie sie damit umgehen. “onBeing” ist eine Sammlung von intimen Geschichten, die auf eine ehrliche Art und Weise das bunte, unvorhersehbare Leben zeigen.

Katy Chang über glückliche Kühe (onBeing)
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