Alle 2 Artikel zum Thema Wahl auf medienlese.com:
Kein Sommerloch in Österreich: Im September finden Neuwahlen statt, die Medien haben etwas zu berichten – und erhaltend dringend benötigte Werbeanzeigen.
Er ist wieder da: Jörg Haider übernimmt den Vorsitz der Partei Bündnis Zukunft Österreich von Peter Westenthaler (Bild Keystone/Ronald Zak)
Bis zu 50 Millionen Euro haben die österreichischen Nationalratswahlen im Jahr 2006 gekostet. So viel haben die Parteien laut Schätzung für Öffentlichkeitsarbeit ausgegeben. Und mindestens Hälfte davon haben die Medien bekommen (rund 24 Mio.). Fast drei Viertel vom Werbekuchen, nämlich 14,7 Mio., haben sich dabei die Printmedien abgeschnitten. Knapp acht Mio. investierten die Parteien in Plakate. Radio, TV und Kino spielten mit einem Gesamtanteil von 1,4 Mio. dagegen nur eine geringe Rolle.
Das liegt vor allem daran, dass der ORF in seinen Radio- und Fernsehprogrammen keine Parteiwerbung schalten darf. Allein auf den Internetportalen des öffentlich-rechtlichen Senders und im Teletext sind Einschaltungen erlaubt. Neuwahlen sind daher vor allem ein lukratives Geschäft für Österreichs Zeitungen und Zeitschriften.
Die Printmedien haben diese finanziellen Zuschüsse und das höhere Interesse vor Wahlen auch dringend notwendig:
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Kein klares Wahlergebnis in Hessen und der Redaktionsschluss rückt immer näher: Entsprechend mau sehen heute die Titelblätter der überregionalen Titel aus.

Bei NewsDesigner ist es schon lange Tradition, nach wichtigen Ereignissen die Aufmacher von Zeitungen zu dokumentieren. Nach den Landtagswahlen in Niedersachsen und Hessen schafft es vor allem der große Verlierer des Abends auf die Titelseiten. Alles andere ist zu unsicher, kurz vor Mitternacht hat die CDU sogar wieder einen kleinen Vorsprung vor der SPD.
Die hier dokumentierten Titel wurden um Mitternacht von den E-Paper-Angeboten der Zeitungen per Screenshot gemacht. Leider gestattet die Frankfurter Rundschau keine Vorschau auf die Titelseite.