Alle 3 Artikel zum Thema Videos auf medienlese.com:
Web-TV, wohin man klickt: Wir haben uns auf den großen deutschen Nachrichtenseiten umgesehen. Unser Überblick zeigt: Wo ist die Qualität, wo wird noch geübt?
Stern.de: Hier hat sich im Laufe des Jahres Einiges getan. Ergebnis: Auf der einen Seite technisch einwandfrei produzierte Kolumnen vor der Bluewall, auf der anderen Seite verwaschene Nachrichtenclips. Auch hier setzt sich der Trend durch, vermehrt eigene Redakteure vor die Kamera zu stellen. Sophie Albers aus der Kulturredaktion moderiert das Kinomagazin “Sneak” und Sportressortleiter Klaus Bellstedt “Bellstedts Ballshow”. Prominentester Vertreter aus der stern-Riege ist allerdings Kulturredakteur Alexander Kühn mit seiner Fernsehkolumne “Was kuckt Kühn”. Die Videos lassen sich entweder über die Hauptseite abspielen oder über das “stern Digital TV”-Portal ansteuern. An ältere Ausgaben ranzukommen bedarf allerdings oft fortgeschrittene Recherchekenntnisse. Dafür können die Videos auf der eigenen Seite eingebaut werden:
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Das Online-Videoportal Watch Berlin feiert den ersten Geburtstag. Auch wenn es nahe an der Unbedienbarkeit vorbeischrammt - die Inhalte sind oft sehenswert.

Bild: Screenshot watchberlin.de. Eine Fliege will nicht von der Linse weg (aus dem Geburtstagsvideo).
Auf medienlese.com wird ja oft kritisiert, dabei gibt es auch vieles, das man mag. Ich zum Beispiel freue mich immer wieder über einzelne Beiträge des Videoportals Watch Berlin, heute über diesen Besuch bei mehreren Chinesen in Berlin. Denn wenn man es mal geschafft hat, den Beitrag in der Flash-Hölle der sich andauernd hin- und herbewegenden Fenster aufzufinden und anzuklicken, stösst man auf guten Journalismus. Oder besser, Journalismus, wie ich ihn mag:
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Der deutschschweizer Staatssender SF hat seine Online-Videos auf sf.tv von Real Player auf Flash umgestellt. Mit der Umstellung sind aber die Links verschwunden - es ist nun unmöglich, von einer anderen Website auf ein bestimmtes SF-Video zu weisen.

Eingesperrt in der Anstalt: Links
(Bild: Screenshot
sf.tv)
Einer der Gründe für den Durchbruch von YouTube ist die Möglichkeit, ein einmal eingestelltes Video auch noch Jahre später in der gleichen Form und am selben Platz zu finden. Ein anderer ist die Möglichkeit, dieses Video gleich auf der eigenen Website einzubinden.
Auf der Website des Schweizer Fernsehen geht beides nicht. Die gebührenfinanzierten Inhalte sind auf der Website eingesperrt. Machen wir doch, um zu verstehen, warum das so schlecht ist, eine Metapher.
Die Geschichte handelt im Lande Internet, in einer Zeit mit modrigen Burgen:
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