Alle 2 Artikel zum Thema Verlagsgeschäft auf medienlese.com:
Daniel Küblböck rammt in der Dämmerung ohne Zeugen einen Gurkenlaster; Martin Sonneborn entschuldigt sich vor laufenden Kameras bei den Georgiern für den Bruch des Hitler-Stalin-Pakts. Was davon ist eine wichtige Tagesnachricht und wieso? Brand Eins über das Geschäft mit Nachrichten, Wein, Filmen, Büchern und Urlaubsreisen.

Daniel Küblböck, Amy Winhouse, Paris Hilton: Wo sind hier die News? (Bilder [M] cc:SlimK, cc:casasroger, cc:Illinois Entertainer)
Seit gestern stapeln sich E-Mails mit jeder Menge meist hämischer Kommentare in meiner Mailbox. Der Grund: Ein westdeutscher Rundfunksender kooperiert mit einer ebensolchen Zeitungsgruppe. Etwas, das eigentlich keine Sensation und schon länger absehbar war. 
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Statt Google News zu bekämpfen, würden die Verleger besser auf Journalismus setzen.
Dieser Artikel erscheint heute in der Schweizer SonntagsZeitung.
Gegründet wurde die Firma in einer Garage in Menlo Park bei San Francisco. Vor nicht einmal zehn Jahren. Heute ist die Suchmaschine Google die stärkste Marke der Welt. Sie konkurrenziert fast alle Branchen, die etwas mit Medien oder Kommunikation zu tun haben. Geld verdient der Suchmaschinengigant zurzeit hauptsächlich als Vermittler von Werbung. 2006 kletterte der Umsatz auf über 10 Milliarden Dollar.
Seit geraumer Zeit sehen sich die Zeitungsverlage dem Dienst Google News gegenüber. Und fragen sich besorgt, wann die Suchmaschine sich auch mit Nachrichten eine goldene Nase verdienen wird. Google News ist ein kostenloses und werbefreies Angebot, das Online-Zeitungen durchsucht und aus den dort angebotenen Artikeln die Schlagzeile übernimmt, manchmal auch noch die ersten paar Zeilen. Die Suchresultate werden auf news.google.ch versammelt und mit einem Link auf den Artikel versehen. Auf die Portale grosser Zeitungen soll so ein Drittel aller Besucher kommen. Was die einen freut, die anderen nicht.
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