Thema: USA

 

Alle 6 Artikel zum Thema USA auf medienlese.com:

Spin in US-Medien:
O’Reillys dreifacher Rittberger

Peter Sennhauser, 21. September 2008 um 8.05 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Fox-News-Chefideologe Bill O’Reilly stellt im Zusammenhang mit der Publikation privater Mails von Sara Palin die US-Redefreiheit in Frage. Politischer “Spin” der Gattung “Realsatire”.

Bill O'Reilly im 'Interview' mit Kollegin Megyn Kelly.

Bill O’Reilly schreit schon mal seine Studiogäste an oder droht ihnen mit Prügel, er beschimpft politisch Andersdenkende, lädt Terroristen ein, San Francisco zu bombardieren und weiss seinem ultrakonservativen Publikum auch sonst in jeder Art zu gefallen.

Mit Fakten oder Fachwissen hält er sich schon lange nicht mehr auf. In einer neuen Episode (Video unten) erklärt er die verbriefte amerikanische Redefreiheit für “lächerlich” und “verrückt”:

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Lesetipp:
Der Spiegel über die “Blogger-Armee”

Ole Reißmann, 15. September 2008 um 3.16 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Unzählige Blogger revolutionieren den amerikanischen Wahlkampf: Im aktuellen Spiegel beschreibt Klaus Brinkbäumer, wie The Huffington Post und Co. den Politikern die Hoheit über ihre Kampagnen nehmen. In “Der Sieg der Straße” (Seite 117–123) erklärt Brinkbäumer, wie die Huffington Post fast so mächtig wie die Washington Post werden konnte – und dass sich die Nachrichtenzyklen mit dem Internet grundlegend gewandelt haben. Früher habe es noch zwei routinierte Runden Schlagabtausch aus Meldung, Dementi und Diskussion pro Woche gegeben – jetzt gebe es schon zwölf. Pro Stunde.

Vor allem eins fällt auf: » weiterlesen

Zeitungskrise in den USA:
Tausende Entlassungen

Ole Reißmann, 10. Juli 2008 um 14.03 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

“Eine Industrie im freien Fall”: Der amerikanische Zeitungsmarkt steckt in einer Krise. Nachrichten werden zunehmend im Internet gelesen – dort fehlt es den Verlagen noch an Einnahmen.

Der Stellenabbau bei amerikanischen Zeitungen geht auch nach der “blutigsten Woche des Jahres”, in der allein 1000 Stellen gestrichen wurden, weiter. Die Chicago Tribune kündigte an, 80 Redakteure einzusparen – insgesamt wird der Wegfall von weiteren 2000 Arbeitsplätzen in der Branche erwartet. In den Fernsehnachrichten auf NBC wird schon vom Ende der gedruckten Zeitung berichtet. Video nach dem Klick:

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Zukunft der Zeitung:
Die blutigste Woche des Jahres

Ole Reißmann, 3. Juli 2008 um 12.43 Uhr, 18 Kommentare Kommentare

Rund 1000 Jobs haben amerikanische Zeitungen allein in der vergangenen Woche abgebaut, um zu überleben – gleichzeitig wachsen Reichweite und Leserzahlen.

Bild JL2003, Creative-Commons-LizenzEntlassungswelle in den USA: Von der “blutigsten Woche des Jahres” für die Zeitungslandschaft schreibt Pulitzer-Preisträger Timothy Egan in der New York Times. Aber während Rendite und Auflagen großer, traditionsreicher Zeitungen sinken, steigen gleichzeitig Reichweite und Leserschaft. Das Internet macht dieses Paradox möglich. Nielsen meldet 12 Prozent Zuwachs im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres, 40 Prozent der Internetsurfer in den USA besuchen die Webseiten von Zeitungen. Das Internet ist die Zukunft, die Werbeeinnahmen hängen eben nur noch hinterher: Allseits bekannt, schreibt auch Egan in seinem Kommentar. In Deutschland muss man hingegen folgende Nachricht zur Kenntnis nehmen:

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Google-Maps-Mashup:
Visualisierter Kahlschlag

Florian Steglich, 27. Mai 2008 um 18.36 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Wo leidet die (amerikanische) Medienbranche? Welche Redaktion künftig auf Mitarbeiter verzichten muss, zeigt eine interaktive Karte.

Web 2.0 = Medienkrise = Entlassungen, auf diese Idee könnte man kommen, glaubte man den Äußerungen besorgter Verlagsmenschen. Dabei kann man doch Web 2.0 und Entlassungen so viel schöner in einen Zusammenhang bringen:

Sogar nach Anzahl der Entlassenen kategorisiert: Erica Smith\'s Papercuts-Mashup.
Anklicken für größere Darstellung, Screenshot von graphicdesignr.net/paper-cuts

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Zeitungen in den USA:
2400 Stellen weniger

Ole Reißmann, 19. April 2008 um 13.10 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Keine guten Nachrichten aus den USA: Im vergangenen Jahr gab es 4,4 Prozent weniger Jobs für Journalisten. Selbst im Krisenjahr 2001 fielen nach einer Studie nicht so viele feste Stellen in Zeitungsredaktionen weg.

Redesign des Virginia Pilot im Juni 2007 (Bild Newsdesigner)
Buntes Business: Redesign des Virginia Pilot (Bild Newsdesigner.com)

Die American Society of Newspaper Editors hat 1411 Tageszeitungen in den USA nach der Stellensituation befragt – 924 antworteten, für den Rest wurden Schätzung anhand der Auflagenzahlen berechnet. Demnach gab es im vergangenen Jahr in den Zeitungsredaktionen 2400 weniger feste Stellen. Dabei bemühen sich in den USA viele Redaktionen um eine moderne, zeitgemäße Leseransprache. Die Tageszeitungen werden “magaziniger”, große Fotos unterstützen die Geschichten, der Wirtschaftsteil lockt mit bunten Grafiken und Illustrationen. Noch dazu sind die Zeitungen viel kleiner als die großen, deutschen Papiersegel im nordischen Format. Newsdesigner.com sammelt mal mehr, mal weniger regelmäßig diese Beispiele. In Amerika wird also alles schon längst so gemacht, womit hier erst Frankfurter Rundschau und Welt Kompakt (junge) Leser locken.

Allein zu helfen scheint es nicht. Weniger Anzeigen, weniger Leser, weniger Stellen in den USA. Rick Edmonds schreibt auf Poynter Online:

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