Thema: Tyler Brûlé

 

Alle 2 Artikel zum Thema Tyler Brûlé auf medienlese.com:

Quo vadis:
Richtung Schund oder Qualität?

Ronnie Grob, 20. September 2008 um 16.26 Uhr, 12 Kommentare Kommentare

Den Satz “Qualität muss man sich leisten können” wird man wohl in Zukunft vermehrt hören. Die Medienlandschaft ist auf dem besten Weg, sich endgültig zu einer Zweiklassengesellschaft zu entwickeln.

Tyler Brûlé, Herausgeber und Chefredakteur der Zeitschrift Monocle, äusserte vor einiger Zeit folgende Sätze:

“In zwanzig Jahren wird es noch zwei Arten von Publikationen geben: Boulevardtrash mit gigantischer Auflage und elitä­re Tageszeitungen und Magazine mit klugen Analysen und Meinungen. Alles, was publizistisch dazwischen ist, bricht weg. Überleben werden die primitiven oder supersmarten Printprodukte.”

Nehmen wir an, diese Vision trifft zu - auf alle Medien. Könnte es sein, dass sich dann unsere Gesellschaft in eine “Schund-” und eine “Qualitätsgruppe” aufteilt?

Um die beiden Gruppen voneinander abzugrenzen, listen wir mal auf, was schon jetzt in Ansätzen bei den beiden Extremen zu beobachten ist:

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Tyler Brûlé prophezeit:
Entweder primitiv oder supersmart

Ronnie Grob, 16. Juni 2008 um 13.31 Uhr, 17 Kommentare Kommentare

Tyler Brûlé (Monocle) vermutet in zwanzig Jahren nur noch zwei Arten von Publikationen: Primitiver Boulevardtrash mit gigantischer Auflage und elitä­re Presse mit klugen Analysen und Meinungen.

Tyler Brule (Bild Keystone/Walter Bieri)Tyler Brûlé kann auch nichts für seinen “parfümiert und künstlich” klingenden Namen: “Ja ja, und dann bin ich noch homosexuell. Ich hab mir den Namen nicht ausgesucht” sagt er auf die entsprechende Nachfrage von Magazin-Chefredaktor Finn Canonica.

Im zweiten Teil des Interviews macht er dann bemerkenswerte Aussagen über die Zukunft der Printmedien:

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