Quo vadis:
Richtung Schund oder Qualität?
Den Satz “Qualität muss man sich leisten können” wird man wohl in Zukunft vermehrt hören. Die Medienlandschaft ist auf dem besten Weg, sich endgültig zu einer Zweiklassengesellschaft zu entwickeln.
Tyler Brûlé, Herausgeber und Chefredakteur der Zeitschrift Monocle, äusserte vor einiger Zeit folgende Sätze:“In zwanzig Jahren wird es noch zwei Arten von Publikationen geben: Boulevardtrash mit gigantischer Auflage und elitäre Tageszeitungen und Magazine mit klugen Analysen und Meinungen. Alles, was publizistisch dazwischen ist, bricht weg. Überleben werden die primitiven oder supersmarten Printprodukte.”
Nehmen wir an, diese Vision trifft zu - auf alle Medien. Könnte es sein, dass sich dann unsere Gesellschaft in eine “Schund-” und eine “Qualitätsgruppe” aufteilt?
Um die beiden Gruppen voneinander abzugrenzen, listen wir mal auf, was schon jetzt in Ansätzen bei den beiden Extremen zu beobachten ist:

neuerdings.com
medienlese.com
imgriff.com
fokussiert.com
netzwertig.com
gamgea.com




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