Thema: Twitter

 

Alle 13 Artikel zum Thema Twitter auf medienlese.com:

Jahresrückblick 2008:
Januar bis April

Ole Reißmann, 28. Dezember 2008 um 18.27 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Wahn in der Datenbahn, Scheiß-Privatfernsehen, Friedhof für Freie und noch viel mehr: Wir blicken zurück auf ein lesenswertes Jahr medienlese.com.


Jeden Sonntag blicken wir zurück auf die vergangene Woche, schreiben auf, was die Blogosphäre bewegt und worüber in der Medienszene gesprochen wird – keinesfalls erschöpfend, aber immer ausgewählt. Diesmal blicken wir auf uns selbst zurück und haben bemerkenswerte Artikel aus unserem Archiv ausgegraben. Der erste Teil unseres Jahresrückblicks, von Januar bis April, nach dem Klick:

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Konkurrenz beobachten:
Wie man auf dem Laufenden bleibt

Ole Reißmann, 16. Dezember 2008 um 12.29 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Fünf Methoden, um keine wichtige Nachricht mehr zu verpassen – Breaking News auf allen Kanälen, die Meldungen der Konkurrenz immer im Blick, ohne sich verrückt zu machen.

Bloß nichts verpassen: Online-Redakteure müssen mit einer nie dagewesenen Geschwindigkeit reagieren. Wenn die Konkurrenz seit zwei Stunden eine Meldung auf der Seite hat und der Chef vorbeikommt, sollte man lieber eine Antwort parat haben. Doch wie bleibt man am besten auf dem Laufenden und weiß, was die lieben Kollegen machen, ohne ständig zeitraubend im Netz zu surfen? Hier fünf Tipps, angelehnt an einen Eintrag aus dem amerikanischen Blog Journalistopia von Online-Journalist Danny Sanchez.

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Indien:
Zeitungen mit Zukunft

Ole Reißmann, 3. Dezember 2008 um 15.40 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Immer mehr Zeitungen und Zeitschriften kämpfen um immer weniger Leser und Anzeigen, das ist längst keine Nachricht mehr. Doch in Indien ist das Gegenteil der Fall – Print-Produkte boomen.

Die Auflage sinkt! Es gibt weniger Anzeigen! Es ist ein Graus! Vielen Zeitungen in Deutschland (und natürlich auch der Schweiz) geht es nicht mehr so phantastisch wie vor einigen Jahren noch. Dieses Internet verdirbt die Jugend, die sich News kostenlos aus dem Netz ziehen. Statt einer großangelegten Qualitätsoffensive ist in den Print-Häusern derzeit auch noch Sparen angesagt, die Wirtschaftskrise macht das Geschäft mit den Anzeigen nicht eben einfach. Bei der WAZ sollen etliche Millionen gespart werden, in dieser Woche wurde weitgehend auf Material der Nachrichtenagentur dpa verzichtet. Zum Ende des Jahres läuft der Vertrag aus, vielleicht geht es ja auch ohne.

Ganz anders sieht es in Indien aus – dort hat die Zeitung noch Zukunft. » weiterlesen

Wochenrückblick:
Mit 37,09 Minuten Video

Ole Reißmann, 30. November 2008 um 20.03 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Weg vom ZDF, hin zum ZDF, mehr Blogs, weniger Festanstellungen und eine Zeitschrift ganz ohne Namen – unser Rückblick auf die 48. Kalenderwoche.

Erst biss sie die Hand, die sie doch fütterte, dann stand Elke Heidenreich mit ihrer Literatursendung “Lesen!” auf der Straße und nicht mehr im Nachtprogramm des ZDF. Dort war sie zwar schwer zu finden, hatte aber eine halbe Millionen Zuschauer. Weiter geht’s nun im Internet, obwohl angeblich sogar andere Sender zugegriffen hätten. Auf dem Literatur-Portal Litcolony heißt es nun “Weiterlesen!”, in der ersten Sendung ist Tote-Hosen-Sänger Campino zu Gast:

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6 vor 9:
Harry Potter, Twitter, ORF

Ronnie Grob, 28. November 2008 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

1. “ORF baut bis 2012 1000 Angestellte ab”
(diepresse.com, Isabella Wallnöfer)
“Dem ORF droht der komplette Zusammenbruch. Das sagt nicht ein Gegner des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, sondern ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz: ‘Werden nicht einschneidende Maßnahmen gesetzt, wäre die Folge eine Insolvenz des Unternehmens und die Zerschlagung in Einzelteile. Und da stehen schon nationale und internationale Investoren bereit, sich den einen oder anderen Teil einzuverleiben.’ Die 100 Millionen Euro minus, die der ORF heuer einfahren wird, sind nur der Anfang.”

2. “Twitter mal wieder”
(don.antville.org)
Don Dahlmann macht sich Gedanken zur Aufnahme der Quellen bei Twitter anlässlich der Angriffe in Mumbai: “CNN hat rasend schnell gelernt und mitbekommen, wie ein dezentrales Nachrichtennetzwerk wie Twitter funktioniert. Nicht nur, dass man die Infos schneller bekommt, nicht nur, dass die Informationen häufig direkt mit Bildern oder pixeligen Videos verknüpft sind, sie haben auch noch den Vorteil, dass sie umsonst sind. Man kann mit wenig Mitteln sehr viel erreichen. Um so unverständlicher, dass bei N24 und n-tv nichts passierte, aber vielleicht ist das Schweigen der beiden Sender, die täglich Nachrichten simulieren, ein schönes Beispiel für den Zustand großer Teile des deutschen Journalismus.”

3. “Anschläge in Mumbai - Sollte ich Twitter doch noch eine Chance geben?”
(carosmedienschelte.blogspot.com, Carolin Neumann)
“Als ich zum ersten Mal von Twitter gehört und darüber gebloggt habe, hielt ich es für einen unnützen ‘Web-2.0-Hype’, der schneller wieder vorbei ist, als er angefangen hat.” Doch mittlerweile muss Caro zugeben, dass bei konkreten Ereignissen Twitter “in der Tat ein vielversprechenes Medium” ist. Dennoch: “Ich will nach wie vor wie keine Tweets von irgendwelchen Geeks lesen, die nichts zu sagen haben, was von Interesse ist.”

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US-Wahl:
Eine Frage der Perspektive

Ole Reißmann, 28. Oktober 2008 um 17.52 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

McCain oder Obama – wer liegt vorne? Was derzeit in den Medien, in Blogs und auf Twitter passiert, wie die aktuellen Umfragen aussehen und welche Staaten an welche Partei gehen, zeigt die Website Perspctv.

In sieben Tagen ist es soweit: Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten. McCain oder Obama – ein knappes Rennen, auch wenn viele Medien sich bereits für den Kandidat der Demokraten ausgesprochen haben und Umfragen derzeit auf einen Sieg für Obama hindeuten. Eine Website visualisiert die Internet-Aktivitäten rund um die beiden Kandidaten. Wie oft wird McCain in den Nachrichten genannt? Wieviele Blog-Einträge befassen sich mit Obama? Wer führt in den aktuellen Umfragen? Die Seite Perspectv sammelt Unmengen an Daten und zeigt sie übersichtlich an.

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ReportingOn:
Twitter für Journalisten

Ronnie Grob, 23. Oktober 2008 um 14.48 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Mit anderen Journalisten zusammenarbeiten, die in anderen Ländern, bei anderen Publikationen, gar bei der Konkurrenz sind? Geht doch, mit ReportingOn, einem themenbasierten Lifestream für Journalisten.

Journalisten sind ja gerne Geheimniskrämer, was ihre aktuellen Projekte angeht. Sie fürchten, wenn jemand davon erfährt, könne dieser ihren Informationsvorsprung ausnützen und mit einer Story, die vor der eigenen erscheint, bestrafen. Doch im Web 2.0 läuft das anders. Man gibt, um zu erhalten, man informiert, um informiert zu werden. Bei ReportingOn teilt man mit, an was man arbeitet und erhält im besten Fall zusätzliche Informationen dazu. Die zu beantwortende Frage heisst folglich nicht wie bei Twitter “What are you doing?”, sondern “What are you reporting on?”

» weiterlesen: Wir haben uns ReportingOn angeschaut

6 vor 9

Ronnie Grob, 25. September 2008 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

1. “Berichterstattung bei Geiselnahme”
(taz.de, Karim El-Gawhary)
Karim El-Gawhary klärt auf über die Hilflosigkeit von Korrespondenten, von denen stündlich News gefordert wird, die aber auch nicht mehr wissen als die Redaktion zuhause: “Fakt ist, dass eine Gruppe von 11 Touristen und ihre acht ägyptischen Begleiter verschleppt wurden. Wir wissen nicht von wem, wir haben in Wirklichkeit keine Ahnung wie die Forderungen der Entführer lauten, wir wissen nicht einmal genau wer mit wem verhandelt.”

2. “Die Zeitungsnutzung der Generation ‘Twitter’”
(relevantmedianow.typepad.com, Stephan Sperling)
Stephan Sperling beweist, dass auch Twitterer Zeitung lesen. Es ist also nur fast alles, nicht ganz alles verloren.

3. “Knuts Papa, die Zeitungen und das Internet”
(medienpiraten.tv, Peer Schader)
Was ist Medienkompetenz heute? Wenn eine 22jährige im Internet Fact-checking macht, nachdem sie etwas im Fernsehen gesehen hat. Das Zitat des Tages, festgehalten vom Berliner Kurier, lautet so: “Als die Meldung im Fernsehen kam, habe ich im Internet nachgesehen, ob es wirklich stimmt.”

4. “ARD und ZDF im Internet”
(focus.de, Frank Fleschner)
“Mit neuen Google-Diensten lässt sich jetzt abschätzen, wie mächtig ARD und ZDF im Internet sind.”

5. “Mitten in der Revolution”
(faz.net, Marcus Theurer)
“1,2 Millionen ‘Bravo’-Hefte verkaufte Deutschlands größtes Zeitschriftenhaus, der Heinrich Bauer Verlag, noch im Jahr 1998 Woche für Woche. Heute, nur zehn Jahre später, ist die Auflage auf knapp 500.000 Exemplare geschmolzen. Dazwischen liegt mit der Geburt des Internets als Massenmedium der Beginn einer Medienrevolution, die mittlerweile in vollem Gang ist.”

6. “Internettourismus: Die Welt auf Vorovoro”
(woz.ch, Mirco Lomoth)
“Auf der Fidschi-Insel Vorovoro lebt eine Gemeinschaft von InternetfreundInnen eine neue Form des Tourismus: natürliches Leben in einem polynesischen Stamm.”

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

6 vor 9

Ronnie Grob, 23. September 2008 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

1. “Lesergenerierte Literatur”
(perlentaucher.de, Rüdiger Wischenbart)
“Während man in Deutschland langsam Kindle und Co. zur Kenntnis nimmt, sind die Chinesen schon viel weiter: Literatur auf Papier gilt als uncool, und chinesische Nasdaq-Konzerne investieren in Online-Bücher.”

2. “Der freie Fall der Seh-Linie”
(sueddeutsche.de, Bernd Graff)
In Deutschland ist man mit dem Online-Lesen noch nicht ganz so weit. Bernd Graff glaubt stattdessen, ein Mann, der seine Sekretärin anwies, “ihm jedes Dokument und jede E-Mail auszudrucken”, “hatte vielleicht recht”. Grundlage: Eine nicht repräsentative Studie, für die gerade einmal 232 Personen untersucht wurden. Herausgefunden hat die Studie nicht mehr, als dass Leser online anders lesen als auf Papier.

3. “Da, wo es wehtut”
(tagesspiegel.de, Deike Diening und Philipp Lichterbeck)
“Der Fotograf Sebastião Salgado, 64, lebt für seine Sozial-Reportagen monatelang unter Armen, in der Wüste oder im Dschungel. Doch wie entstehen seine Bilder?”

4. “Warum Serienzuschauer immer schlauer werden”
(welt.de, Ulf Poschardt)
“Einst waren schräge Produktion wie ‘Dr. House’ etwas für kleine und eher elitäre Zirkel. Doch inzwischen sind solche US-Serien zum kulturellen Leitmedium avanciert. Die Folge: Auch deutsche Sender führen in diesem Herbst Serien ein, die bisher als zu speziell für ein größeres Publikum galten.”

5. “State of the Blogosphere / 2008″
(technorati.com)
Teil eins der jährlichen Blogstudie von Technorati. Über die Blogger heisst es: “Blogging is having an incredibly positive impact on their lives, with bloggers receiving speaking or publishing opportunities, career advancement, and personal satisfaction.”

6. Interview mit Jack Dorsey, CEO von Twitter
(iwantmedia.com, Patrick Phillips)
Der CEO von Twitter glaubt nicht, dass twittern die Zeitungen oder die Blogs ablöst: “We will always need a medium that carries more words and explores a topic in a greater detail. We will always need more journalistic research. We will always need video and images. Twitter doesn’t replace any of those things. But it complements them quite well.”

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

Welt Kompakt vor Titanic:
Medien-Twitter-Charts

Ole Reißmann, 14. August 2008 um 9.10 Uhr, 35 Kommentare Kommentare

Mit kleinen Statusmeldungen immer auf dem Laufenden: Nicht nur Blogger in Zeitnot benutzen den Kurznachrichtendienst Twitter. Auch Zeitungen und Zeitschriften zwitschern mit – eine Übersicht.


Auch die New York Times ist dabei: Unter dem Namen nytimes werden kurze Textnachrichten verschickt, wann immer neue Artikel auf die Website kommen. An die 6000 Leser haben diese Kurznachrichten (Tweets) abonniert. Die sogenannten Followers sehen die Meldungen auf ihrer Twitter-Website oder bekommen sie automatisch auf ihr Handy geschickt. 275 Twitter-Accounts von amerikanischen Zeitungen hat ein Blog im Juni gezählt, durchschnittlich verfolgten 146 Leser die Updates. Und hier bei uns? 17 Zeitungen und Zeitschriften habe ich bei Twitter gefunden und nach Zahl der Abonnenten aufgelistet.
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