Verkehrte Fernsehwelt:
Deutsche Serien aus der Krise?
Spätestens der mittelprächtige Serienstart von “Sleeper Cell” am Freitagabend auf RTL2 zeigt: US-Serien sind keine Quotengaranten – und deutsche Serien sogar auf dem Vormarsch.
Nur 520.000 Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren wollten den Pilot der neuen Terrorismus-Terror-Serie sehen, in der zur Abwechslung smarte Splittergruppen die Hauptrollen spielen. Das reichte in der Zielgruppe nur für mäßige 6,5 Prozent Marktanteil. Bei einer eher unbekannten Schauspieler-Crew sind solche Tiefschläge mitunter einkalkuliert. Für ein weit schlimmeres Quoten-Desaster sorgte die brilliant inszenierte und mit Glenn Close hochkarätig besetzte US-Serie “Damages”. So schauten zeitweise nur noch 220.000 Zuschauer ab drei Jahren zu. Das reichte beim Gesamtpublikum nur noch für bittere 0,9 Prozent Marktanteil.
Der einzige wirkliche amerikanische Quotenerfolg der letzten Monate?

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