Thema: Spiele

 

Alle 13 Artikel zum Thema Spiele auf medienlese.com:

Im Test:
SLM - Das Second Life Magazin

Ronnie Grob, 27. November 2007 um 9.23 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Geben wir es doch zu: Auf ein Magazin zu Second Life haben wir schon ewig gewartet. Jetzt liegt eine erste Ausgabe vor.

SLM - Second Life Magazin

Im Test die Ausgabe 12/2007.

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Second Life:
Ein Besuch im Austria House

Ronnie Grob, 2. Oktober 2007 um 13.09 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Für einen kleinen Pauschalbetrag von 9.600 Euro und für 3.600 Euro jährlich leistet sich Österreich eine Absteige im Spiel Second Life. Mein Avatar ist etwas rumgelaufen dort und hat Fotos gemacht.

Was war das ned für ein Geschrei im Blätterwald Anfangs 2007, als in den Redaktionen Second Life gespielt wurde und sich die Avatare gegenseitig ausfragten, von welcher Zeitung sie denn seien. Irgendwann ebbte der Medienhype aber wieder ab, einige Late Adopter ausgenommen. Der Idee aber, dass dort jede Agentur, jede Zeitung, jede Firma und jeder Staat sein virtuelles Häuschen aufzustellen hat, konnten sich nicht alle verwehren. Nicht nein gesagt hat zum Beispiel Österreich (siehe “Österreichs Web 2.0-Spaß in Second Life“)

Mein Avatar war da und hat Fotos gemacht. In Räumen, so gross wie Kathedralen. Die so einsam und verlassen sind, als hätte eine grausame Krankheit alle Menschen dahingerafft.

Austria House 4 011

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Österreichs Web 2.0-Spaß in Second Life

Gastautor, 2. Oktober 2007 um 11.07 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Österreichs “virtuelle Amtsstube” in Second Life ist so aktuell wie die Zeitung vor einem halben Jahr. Dennoch behauptet der Bundeskanzler, Österreich beweise dadurch “einmal mehr seine Vorreiterrolle auf dem Sektor E-Government”. Bleibt zu hoffen, dass dieses Beispiel nicht Schule macht.

Von Markus Kirchsteiger

Das österreichische Bundekanzleramt hat eine “virtuelle Amtsstube” (SLURL ) im Online-Spiel Second Life eingerichtet. Auch wenn dafür ein Pauschalbetrag von 9,600 ? sowie laufende Kosten von 300 ? pro Monat anfallen: Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ) ist begeistert vom Web 2.0 und beantwortet eine parlamentarische Anfrage des Nationalrates mit Euphorie. Das Bundeskanzleramt sei ständig bemüht, “innovative neue Technologien anzuwenden und damit neue Zielgruppen zu erschließen”:

Daher wurde auch als erste Behörde weltweit eine virtuelle Amtsstube im SL eröffnet. Österreich beweist dadurch wieder einmal mehr seine Vorreiterrolle auf dem Sektor von E-Govemment.

Ein Blick auf die Inhalte dieser “virtuellen Amtsstube” lässt allerdings den Wunsch aufkommen, dass das virtuelle Österreich in Second Life nicht zum Beispiel für andere Staaten wird. Next Horizon, das dafür zuständige Unternehmen, hat nämlich ein wichtiges Prinzip des Internets nicht wirklich verinnerlicht: Aktualität.

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Nutzergenerierte Wahlprognosen

Ronnie Grob, 19. September 2007 um 15.58 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Ende Oktober sind in der Schweiz Parlamentswahlen. Die Nutzer von Börsenspielen auf den Online-Portalen machen dabei sehr gute Prognosen, schreibt die NZZ. Wenigstens ein Leser findet das Blödsinn.

NZZ MeistgelesenDie Meldung, dass die politischen Pole (SP und SVP) “am Schmelzen” seien, schaffte es heute Nachmittag zum Aufmacher auf NZZ Online und gleich zum meistgelesenen Artikel:

Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen, dass die Wahlbörsen den realen Ergebnissen jeweils sehr nahe kommen und dabei bisweilen auch die Voraussagen von Demoskopen übertreffen. Während bei Umfragen die Befragten nach einem Zufallsprinzip stichprobenartig ausgewählt werden, nehmen an Wahlbörsen in der Regel nur gut informierte Personen teil, was die Treffsicherheit der Handelskurse erhöht.

Mutig ist diese Aussage auch, da es sich nicht um eine Teilnehmerbasis von x tausend Leuten handelt, sondern nur um ein paar hundert (gespielt wird überraschenderweise auf den Seiten der Uni Karlsruhe):

Zurzeit sind in der NZZ-Wahlbörse 683 Personen registriert, 508 von ihnen beteiligen sich aktiv am Handel.

Analyse Nationalratswahl 2007 NZZ
Screenshots nzz.ch

Seit dem Relaunch der NZZ können Leser die Artikel kommentieren. Ruedi Lais hat das gemacht, er schreibt im zweiten zum Artikel erschienenen und sehr lesenswerten Kommentar:

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Schweizer Fernsehen entdeckt Second Life

Ronnie Grob, 21. Juni 2007 um 14.25 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Eva WannenmacherFalls sie jemand nicht erkennt hat - das auf dem Bild links ist die Moderatorin Eva Wannenmacher . Beziehungsweise ihr Avatar in Second Life. Für einen Beitrag der Sendung Kulturplatz hat sie sich in die zweite Welt begeben und mit Gebührengeldern ein virtuelles Kleid gekauft. Was bei einem Betrag von unter einem Euro entschuldbar sein sollte.

Doch nicht nur diese zweite Welt hat das Schweizer Fernsehen entdeckt: Neben ihrem Videoangebot auf der eigenen Website hat es nun auch bei YouTube einen Channel eröffnet.

Dort zu sehen ist auch ein satirischer Beitrag der Sendung Punkt CH (nicht zu verwechseln mit .ch) über Second Life. Im am 13.06.2007 hochgeladenen Video vom 20.05.2007 wird (teilweise in Dialekt) über eine angebliche Second World diskutiert, die in Neu-Oerlikon einsame Spieler zusammenführen soll. Dass es Second World bereits gibt und dass die Fakten nicht immer stimmen, kann dem teilweise sogar lustigen Beitrag sicher verziehen werden:

Direktlink zum Video bei YouTube

Das Second Life der Zukunft

Florian Steglich, 19. Juni 2007 um 14.49 Uhr, 7 Kommentare Kommentare

Ich finde ja Second Life unter anderem deshalb so uninteressant, weil die Grafik so mies ist. Aber klar, wenn die sich verbessert, so in zwei, drei, vier Jahren, dann ist das was gaaanz anderes:


Direktlink zum Video bei YouTube

[via xpunktnull.de]

50′000 zahlen Steuern

Peter Sennhauser, 12. April 2007 um 11.05 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Der Tages-Anzeiger zum Hype um Second-Life: All das Geschrei wegen 50′000 Nasen weltweit?

Christian Bütikofer vom Zürcher Tages-Anzeiger ist der nächste, der sich fragt, was der Hype um Second Life soll. Er hat ein paar Zahlen zusammengetragen.

Am eindrücklichsten ist das Faktum, dass laut LindenLab grade mal 50′000 der angeblich 5 Millionen Mitglieder von Second Life ein kostenpflichtiges Konto besitzen.

Demnach müssten all die Autokonzerne, Zeitungen und PR-Agenturen, die jetzt auf den Rechnern der Firma in San Francisco virtuelle Büros eröffnen, schleunigst umziehen in die Fantasy-Welt von world of Warcraft. Dieses Spiel verzeichnet nämlich weltweit 8 Millionen Mitglieder, die allesamt eine monatliche Gebühr berappen.

Was, bitte, ist Second Life?

Peter Sennhauser, 11. April 2007 um 13.02 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Man kann sein Geld mit Rechschreibung verdienen, und offenbar ist es kein schlecht verdientes Gel. (Entschuldigung: Geld). Oder aber man verlegt sich drauf, den Managern den neusten Hype zu erklären - damit sie wissen, was es hätte sein können, wenns vorbei ist.

Inserat aus dem in der Schweiz verbreiteten Medien- und Werbe-Newsletter Kleinreport:

blog4

Jawohl, bitte fundiert entscheiden. Für läppische 450 Franken lernt die geneigte Führungskraft

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Abendzeitung “Heute” mit Second-Life-Präsenz

Ronnie Grob, 1. März 2007 um 18.32 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Die Schweizer Gratis-Abendzeitung Heute hat im Spiel Second Life eine tropische Insel gekauft und darauf ein Gebäude gebaut. Man kann auf dieser Insel News lesen, flirten, plaudern, an einer Bar sitzen oder den den Links folgen - zum Beispiel zur neusten Ausgabe oder zu anderen Inhalten der Zeitung.

Ist es die erste Zeitung im deutschsprachigen Raum mit einer SL-Präsenz? Ich glaube ja, wenn man von den Aktivitäten der Bild-Zeitung absieht, die mit dem AvaStar in SL eine eigene Zeitung vertreibt. Ein Besuch lohnt sich sicher, denn nur schon für 300 Sekunden Herumsitzen in einem der bereitgestellten Campingstühle verdient man zwei Linden-$. Und diese Dollars braucht man ja dringend, um irgendwas halbwegs Lustiges in SL anzustellen (jedenfalls wenn man geizig genug ist, keinen müden echten Dollar einzuzahlen). Die Linden-$ kriegt man direkt vom virtuellen Heute-Reporter Roco Camilo ausbezahlt, in meinem Fall ganze 6. Für 15 Minuten herumsitzen.

Entstanden ist die Präsenz gemäss Angaben von Roco so: Er irrte stundenlang herum auf der Suche nach einem schönen Fleckchen virtueller Erde, aber er fand nicht heraus, wie und wo man eines kaufen konnte. Schliesslich gab er entnervt auf und wandte sich an die Firma von Anshe Chung. Die vertickte ihm eine schöne tropische Insel und beide Seiten waren glücklich. Rocos Boss schliesslich entschied, dass auf dieser Insel die Heute-SL-Präsenz gebaut werden müsse. Sie wurde Vinca Island getauft (SLURL).

Wie sieht es denn aus auf dieser Heute-Insel? Wir waren da und haben Bilder gemacht:

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Klaus Schwab stellt die Avatar-Frage

Ronnie Grob, 28. Januar 2007 um 20.52 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

An der Focus-Party am World Economic Forum trifft Jeff Jarvis von buzzmachine.com auf einen aufgedrehten Hubert Burda, der allen “the greatest beauty Germany ever created” Claudia Schiffer vorstellt. Dann hält WEF-Gründer und Organisator Klaus Schwab eine kultverdächtige Ansprache an die Medien. Das ganze Video hier auf youtube.com.

Er sagt (soweit ich das verstanden habe - Berichtigungen erwünscht):

You are from the media and so many people from the media are here. So I really want to know whether you have captured the spirit of Davos changing power equation in the Web 2.0-world. Who of you has his avatar? Raise your hands - and the others go out. Because you are not ready for what we are doing in Davos. And if you don’t know what an avatar is - ask my wife. I have to tell you: She was rigorously opposed to me to create my avatar in Second Life. You may go to Second Life to see me. So I created my avatar. I got a call from her. She said: “I want to have also an avatar.” - So I said: “Why?”. She said: “I just looked at your avatar and you look 20 years younger. So I want also to have one.”

Auf flickr.com im Vergleich: Klaus Schwab als Avatar und in echt.

(via buzzmachine)

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