Thema: Spam

 

Alle 5 Artikel zum Thema Spam auf medienlese.com:

6 vor 9:
Axel Prahl, Spammer, Schawinski

Ronnie Grob, 11. November 2008 um 8.54 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

1. “Internet: Werbemarkt der Zukunft”
(sf.tv, Video, 8:46 Minuten)
“Die Zeitungsverleger entlassen Personal, täglich werden weniger Zeitungsinserate gebucht. Doch wo der Werbekanal Print an Bedeutung verliert, gewinnt das Internet. ‘ECO’ zeigt, wie die Firma Goldbach Media expandiert und Onlineunternehmen in ganz Europa aufkauft. Auch die Publigroupe, als grösster Schweizer Werbevermarkter, will den Anschluss nicht verpassen.”

2. “Unser nationales Fernsehen unterhält wie ein Privatsender”
(tagesanzeiger.ch, Roger Schawinski)
“Ein Service-Public-Aspekt ist bei SF2 selbst mit der Lupe nicht zu finden - sogar der Minisender 3+ bietet mehr Eigenleistung.”

3. Interview mit Axel Prahl
(planet-interview.de, Ralf Krämer)
“Der Tatort ist ein Familienformat. An das bin ich auch selbst durch meine Eltern herangeführt worden. Anfänglich war der Tatort deswegen spannend, weil man ihn nicht gucken durfte. Dann, im zarten Alter von 12, 13, konnte man sich in Wolldecken gehüllt und mit einer Knabberschale auf dem Tisch schon beim Vorspann in die Hosen machen. Als dann das Angebot, einen Kommissar zu spielen, an mich herangetragen wurde, war mir schon klar, dass das so eine Art Ritterschlag ist. Der Tatort zählt eben zum Besten, was das deutsche Fernsehen zu bieten hat.”

4. “Radio Gaga Radio Googoo”
(bundblog.espace.ch, Artur Vogel)
“Mit den Konzessionsentscheiden hat der Sozialdemokrat Leuenberger seinen Kritikern Recht gegeben, die von einer ‘marxistischen’ Medienordnung reden – nicht inhaltlich natürlich, aber strukturell. Dass Staatsangestellte und Politiker als Zensoren und Juroren auftreten und über die Existenz oder Nichtexistenz von Medien befinden dürfen, einer liberalen Demokratie nicht angemessen.”

5. “Trunkener Reporter wird Youtube-Star”
(netzeitung.de)
“Ein britischer Reporter trennt sich in der Nacht der US-Wahl mit unflätigen Äußerungen von seinen Auftraggebern. Er sei betrunken und wolle ein eigenes Magazin herausbringen.”

6. Interview mit einem Spammer
(blog.oliver-gassner.de)
Oliver Gassner plaudert mit einem Skype-Spammer aus Accra in Ghana, der nach “assistance in the transfer of some huge funds” fragt. Ein schlechtes Gewissen hat er keines, denn “only greedy people fall for this”.

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

6 vor 9

Ronnie Grob, 5. September 2008 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

1. “Der PR fehlt ein Link”
(georgholzer.at)
Georg Holzer erklärt, wie er mit unerwünschter und unangebrachter PR umgeht: “Jeder Absender, der mir ab jetzt irrelevante Aussendungen schickt, landet im Spam-Filter.” Nicht davon betroffen sind Informationen, die man ein für alle mal mit einem leicht aufzufindenden Unsubscribe-Link abbestellen kann. “Ist so eine Kleinigkeit im Sinne eines guten Miteinanders von Journalismus und PR zu viel verlangt? Ich glaub nicht.”

2. “N24 simuliert die eigenen Zuschauer”
(medienpiraten.tv, Peer Schader)
Peer Schader hat einen starken Verdacht, dass nicht alle Teilnehmer der N24-Sendung “Debatte 2.0″ echt sind.

3. “Schall und Rauch”
(flashfrog.wordpress.com)
Flashfrog bringt etwas Klarheit in die Begriffe “Realname”, “Pseudonym” und “Anonymität”.

4. “Was erlaube´ DFL!”
(freitag.de, Katrin Schuster)
“Fußballspiele sind besser vor medialem Missbrauch geschützt als jeder Mensch.”

5. “Der journalistische Schein”
(blog.handelsblatt.de/indiskretion, Thomas Knüwer)
Thomas Knüwer fragt sich, was für ein Mehrwert ein Korrespondent bietet, der in einer dem Ereignis nahe gelegenen Stadt Nachrichtenkanäle guckt.

6. “Auch Basler Zeitung will keine Links”
(blogdessennamenmansichnichtmerkenkann.com, ugugu)
Schon drei Wochen nach tagesanzeiger.ch hat nun auch baz.ch den Absatz, dass man “vorgängig eine ausdrückliche, schriftliche Bewilligung” benötigt, um einen Link auf ihr Internetangebot zu setzen, herausgenommen. Ohne die Intervention von Bloggern wären die Bedingungen vermutlich noch immer unverändert.

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
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YouTube:
Viraler Hit für 300.000 Euro

Ole Reißmann, 19. Juni 2008 um 7.33 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Unternehmen verpacken Werbebotschaften in lustige Videoclips – aber damit aus einem YouTube-Video ein viraler Hit wird, müssen spezialisierte Agenturen ordentlich nachhelfen.

Täglich werden Zehntausende neue Videos auf YouTube hochgeladen. Mit etwas Geld lässt sich beeinflussen, wie viele Nutzer sich einen Clips ansehen. Ein Service, den Unternehmen für ihre mehr oder weniger lustigen Werbevideos gerne in Anspruch nehmen. Der YouTube-Beauftrage von Sueddeutsche.de, Christian Kortmann, erklärt, wie ein Internet-Video zum Renner wird. Der Inhalt des Clips ist dabei nebensächlich. Kostenpunkt: 30 Cent pro Abruf des Videos, für eine Millionen Abrufe gibt es Rabatt, macht 300.000 Euro. Und das funktioniert so:

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Von der Nullnachricht zum Top-Thema

Ole Reißmann, 4. Juni 2008 um 14.03 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

Die automatische, bloglastige Nachrichtenseite Rivva ist super – nur hat die Weisheit der meist männlichen Nerdblogger-Massen oft Nullnachrichten auf der Agenda.

Google FaviconGoogle hat sein “Favicon” ausgetauscht, das kleine Symbol, das links in der Adresszeile des Browser angezeigt wird. Wahnsinn! Eilmeldung! Sen-sa-tion! Oder was eben passiert, wenn technikversessene Blogger diese Nicht-Nachricht in ihre Blogs kopieren. Denn der automatische Algorithmus von Aggregatoren wie der von uns sehr geliebten Seite “Rivva” schaut natürlich nicht auf den Inhalt der Geschichten, sondern auf die Links. Je mehr Blogs einen Eintrag verlinken, desto größer wird dieser auf Rivva automatisch angezeigt.

Automatische Auslese

Das Problem: Zu viele Links auf Artikel bei den immer gleichen, großen Nachrichtensites und immer dieselbe Google-Geschichte langweilen mich einfach. So wird das kleine Google-Symbol zur Topmeldung – genau wie schon diverse obskure Linkspam- und PR-Geschichten. Wenn die untereinander vernetzten Nerv-Klicker-Ticker nur wollen, können sie einen Blogeintrag schnell auf einen Top-Platz bei Rivva hieven.
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“Schneller steif, länger steif”:
Spam in der Tageszeitung?

Ole Reißmann, 23. Februar 2008 um 17.15 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Schrecksekunde bei der morgendlichen Zeitungslektüre: Spam! Nicht nur im Posteingang auf dem Computer, jetzt auch auf dem Frühstückstisch!

Es ist doch nur Werbung

Wofür hier wohl geworben wird – günstige Pharmazeutika aus dem asiatischen Raum? Muntermacher aus dem ehemaligen Ostblock? Garantiert diskreter Internet-Versand?

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