Alle 7 Artikel zum Thema SonntagsBlick auf medienlese.com:
Von Schweizern lernen, schlägt die Zeit vor. Sich von Deutschen nicht ausnutzen lassen, warnt der SonntagsBlick. Das Verhältnis der beiden Länder ist medialer Dauerbrenner.
Immer diese Deutschen, immer diese Schweizer: Endlos beschäftigt die Medien das Verhältnis der beiden Nachbarländer. Dieser Tage zu beobachten im
SonntagsBlick und in der
Zeit. Die Hamburger Wochenzeitung schreibt, was die Schweizer besser können und fragt, was Deutsche lernen können. Zum Auftakt der neuen Schweiz-Seiten gibt es ein ganzes
Dossier mit Texten von
Moritz Leuenberger und
Iris Radisch. Urs Willimann und Peer Teuwsen bitten in “
Die Alpenschule“.
» weiterlesen: Hefte raus, Klassenarbeit!
Eine Nachrichtenzentrale, sie alle zu binden: Der Ringier-Verlag richtet einen gemeinsamen Newsroom ein. Als erstes sollen die Blick-Redaktionen zusammengelegt werden. Ein internes Memo feiert das Vorhaben – doch die Mitarbeiter sind skeptisch.
Newsroom bei Axel Springer: Hier entstehen Welt und Berliner Morgenpost (Keystone)
Noch werden die verschiedenen Ausgaben von Ringiers Boulevard-Postille – Blick, SonntagsBlick, Blick Online und Blick am Abend – getrennt voneinander gemacht. Damit soll jetzt Schluss sein. Die Redakteure, die teilweise sogar schon im selben Raum sitzen, sollen künftig gemeinsam an den Blick-Ausgaben arbeiten. Ringier plant bis Januar 2010 einen “integrierten Newsroom” einzurichten. Nach dem Blick sollen auch die Wirtschafts-Gratiszeitung Cash Daily hinzukommen – und so weiter. Die Sonntagszeitung schrieb am 28. September, künftig müsse jeder Journalist für mindestens zwei Publikationen schreiben können. Auch persoenlich.com berichtete, am 28. und am 4. September.
» weiterlesen: Das interne Memo und die Reaktion der Journalisten
Der SonntagsBlick illustriert die Rücktrittsforderungen eines Parlamentariers mit durchgestrichenen Bundesräten. Auf Blick Online erscheint zum gleichen Bericht überraschenderweise ein anderes Bild.
Screenshot blick.ch
In der SonntagsBlick-Story “Fünf Bundesräte müssen weg!” vom 7. September darf ein SP-Nationalrat seine Meinung dazu äussern, welche Minister im Bundesrat bleiben sollen dürfen. Und welche rausmüssen. Während in der Printausgabe sowohl SP-Bundesrat Moritz Leuenberger als auch SP-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey durchgestrichen sind, ist Calmy-Rey online nicht durchgestrichen. Ob da vielleicht online eine ältere Version der Vision durchgerutscht ist?
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Ein Kolumnist schreibt im SonntagsBlick an gegen Artikel im Blick. Ist das nun vorbildliche Pressefreiheit innerhalb eines Verlags oder ein Schuss in den Rücken?
Alphajournalist Frank A. Meyer hat alles, was einen Blogger ausmacht. Er ist meinungsstark, persönlich, mitunter angriffig und er kann seine Worte so ordnen, dass sie Sinn ergeben. Wäre da nicht eine grundsätzliche Abneigung gegen das Internet (”Im Internet finden Sie nur, was Sie suchen. Das aber verengt den Blickwinkel doch sehr.”) - er wäre das Traummodell eines Bloggers.
Blogger Meyer hat aber kein eigenes Blog. Er bloggt in der Zeitung. Als Vertrauter des Verlegers Michael Ringier darf er das, seit Jahren. Wie andere Blogger auch, greift er gerne auf, was in anderen Medien so geschrieben wird und verreisst es oder lobt es. Doch bei der Predigt diesen Sonntag fand sich, Überraschung, ein Sünder aus der eigenen (Verlags)familie, der Blick.
Über die Tagesausgabe des Blatts, für das er schreibt, meint Meyer:
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“Akzeptanz im Leser- und Anzeigenmarkt” ist das Schlagwort, mit dem die Verlage ihren Lesern die als Journalismus verkauften Werbebeilagen andrehen wollen.

Unten links der Inhalt (Interview zum
SonntagsBlick), oben rechts die Werbung (für den
SonntagsBlick)
Jeweils vor Weihnachten ist es wieder soweit. Die Luxusbeilagen der Printprodukte (unsere Beiträge vom 17.11.2006 und vom 24.11.2006) erscheinen und richten sich in einem Glanz, wie Journalismus nur selten verpackt wird, an die Leser. Da sie keine eigenständigen Produkte sind, sondern nur anderen Produkten beiliegen, kann das Leserinteresse an dieser Art von Journalismus kaum nachgewiesen werden. In den Verlagen gibt man sich aber davon überzeugt. Marc Walder vom Schweizer Ringier-Verlag (unter anderem Chefredaktor des SonntagsBlick) spricht in einem kurzen Interview mit der Werbewoche gleich zwei Mal davon:
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Ende Oktober sind in der Schweiz Parlamentswahlen. Die Nutzer von Börsenspielen auf den Online-Portalen machen dabei sehr gute Prognosen, schreibt die NZZ. Wenigstens ein Leser findet das Blödsinn.
Die Meldung, dass die politischen Pole (SP und SVP) “am Schmelzen” seien, schaffte es heute Nachmittag zum Aufmacher auf NZZ Online und gleich zum meistgelesenen Artikel:
Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen, dass die Wahlbörsen den realen Ergebnissen jeweils sehr nahe kommen und dabei bisweilen auch die Voraussagen von Demoskopen übertreffen. Während bei Umfragen die Befragten nach einem Zufallsprinzip stichprobenartig ausgewählt werden, nehmen an Wahlbörsen in der Regel nur gut informierte Personen teil, was die Treffsicherheit der Handelskurse erhöht.
Mutig ist diese Aussage auch, da es sich nicht um eine Teilnehmerbasis von x tausend Leuten handelt, sondern nur um ein paar hundert (gespielt wird überraschenderweise auf den Seiten der Uni Karlsruhe):
Zurzeit sind in der NZZ-Wahlbörse 683 Personen registriert, 508 von ihnen beteiligen sich aktiv am Handel.

Screenshots nzz.ch
Seit dem Relaunch der NZZ können Leser die Artikel kommentieren. Ruedi Lais hat das gemacht, er schreibt im zweiten zum Artikel erschienenen und sehr lesenswerten Kommentar:
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Ein Facts-Bericht deckt auf, dass der SonntagsBlick so tut, als wäre eine vier Jahre alte Story eben erst geschehen. Auch die Gratiszeitung 20 Minuten berichtet über journalistische Mängel in der Bezahlzeitung SonntagsBlick.
Es war die einzige Story der letzten Monate in Blick und SonntagsBlick, die mich aufhorchen liess. Aha, ein Exklusiv-Bericht über einen gesundheitlichen Unglücksfall von Beat Breu (Hirninfarkt). Eine klassische Boulevard-Meldung über einen ehemaligen und allseits bekannten und beliebten Schweizer Radprofi, der immerhin zweimal die Tour de Suisse und einmal die Tour-de-France-Königsetappe auf die Alpe d’Huez gewonnen hatte. Doch was berichtet uns nun Facts (leider nicht online verfügbar)?
«SonntagsBlick» verkauft vier Jahre alte Story über Beat Breu als News
Dazu liegt die die Vermutung, dass Beat Breu für die Geschichte bezahlt wurde, nicht fern.
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