Alle 7 Artikel zum Thema Sechsmal um den Blog auf medienlese.com:
Frauenversteher, Ruhrbarone, Blog-Blog: Nachdem die letzte Folge sich auf Blogs kaprizierte, die zum Thema Finanzkrise schreiben, geht es in dieser Folge wieder höchst bunt und unfokussiert zu, so wie es der Blogosphäre am besten entspricht.
1. Methusalem Kino: Da hätten wir - erstens - das Methusalem Kino< des Herrn Bruzard, der manchmal wochenlang schweigt, dann wieder die Frequenz hochfährt, immer aber höchst unterhaltsam ist, zum Beispiel dann, wenn er seine subjektive Meinung über die Redeweise von Frauen unters geneigte Volk streut, bevor er unweigerlich vom Knöcksgen aufs Stöcksgen kommt:
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Nicht die Blogs sind in der Krise, aber die Krise ist überall in den Blogs. Hier eine Zusammenstellung virtueller Klorollen, die sich mit dem derzeitigen Finanzdesaster auseinandersetzen.

(M, iStockPhoto)
1. Der Spiegelfechter: Natürlich führt in Deutschland zunächst kein Weg am ‘Spiegelfechter‘ vorbei, dann, wenn es um eine dezidierte (wirtschafts-)politische Berichterstattung in der Blogosphäre geht. Solch einen Artikel zum Thema ‘isländischer Staatsbankrott’ suchen wir beispielsweise in ganz Holzhausen vergebens. Der Mann ist dabei kein Linker, auch kein Kapitalismuskritiker oder so etwas, er arbeitet an verantwortlicher Stelle für ein kommunales Unternehmen mit beiden Beinen im Marktgeschehen - er ist eben einfach nur anders: Indem er bspw. Argumenten bis zu ihren Quellen nachsteigt, statt sie einfach nur bei den Kollegen abzuschreiben. Oft genug sind dort dann gar keine seriositätshaltigen Quellen mehr zu finden. Kurzum - ein gepflegter Anti-Mainstream gewissermaßen, ein Vademecum für den großen Überdruss des gebildeten Lesers an den journalistischen Klippschulen von ‘Holzhausen’…
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Markt, Sprache und Irland, Polemik und mehr - medienlese.com auf Entdeckungsreise in der Blogosphäre, auf der Suche nach den Früchten im Dschungel.
Auch diesmal gilt es, wieder einen weiten Bogen um die ‘üblichen Verdächtigen’ zu schlagen, um so die Vielfalt und die Möglichkeiten der deutschen Blogosphäre auszuloten, die immer mehr einem wachsenden Dschungel gleicht. Aber einem solchen aus Obstbäumen mit Früchten von hohem Nähr- oder zumindest doch Unterhaltungswert.
Kritik an der Marktwirtschaft in Zeiten der Bankenkrise? Das können doch nur diese ebenso unverantwortlichen wie retardierten ‘Linksblogger’ sein, die jetzt mal wieder ein wenig Wasser unter ihren eigentlich längst schon gestrandeten Kiel bekommen. - Nö, muss gar nicht sein: Da gibt es zum Beispiel das
Weissgarnix-Blog, dessen Macher selbst höchst wirtschafts- und börsenaffin sind. Vielleicht malen sie ja deshalb die Zukunft derzeit schwarz in schwarz. Höchst unterhaltsam jedenfalls, wenn man ’schwarze Serien’ mag und mal etwas anderes als die interessierten Berufsoptimisten von der
Financial Times lesen möchte. Informativer ist es noch dazu.
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medienlese.com auf Entdeckungsreise in der Blogosphäre, auf der Suche nach den Blogperlen.
Der rituelle Rundgang durch Blogville im Monat August: Ich bin immer wieder erstaunt, wie mühelos sich diese Rubrik doch füllt, wenn nicht nur gebannt auf die ‘Alphatiere’ starrt.
Weil mich jemand per Mail danach fragte: Mein Lieblings-Musikblog in deutscher Sprache ist und bleibt Slidetone - unter anderem deshalb, weil es dort eben nicht nur um Musik geht. Der Erzähler, selbst ein Saitenverbieger, wurde einst in CBGB-Wasser getauft, fiel dann wohl die Stooges hinunter und hat dementsprechend mit den Trällermiezen von MTV, mit dem glattgeschleckten Countrypolitan einer gleichgeschalteten Angestelltenkultur oder mit jeder Form von Deppen-Tekkno nicht das Geringste am Hut. Dafür aber gibt es eine beeindruckende Blogroll für weiterführende Expeditionen.
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medienlese.com auf Entdeckungsreise in der Blogosphäre. Auf der Suche nach Mikromedien begegnen wir diesmal Berufsschreibern.
“Die Nachricht von meinem Ableben ist maßlos übertrieben” - das mailte die Blogosphäre kürzlich an den Deutschen Journalistenverband, dabei Mark Twain parodierend. Denn das neue Medium lebt, es wächst und gedeiht, es emanzipiert sich allerdings von den Gründervätern. Daher die gedehnten Bluenotes auf allen Veteranentreffen. Hier aber geht’s weiter:
1. André Marty berichtet
Viel Lob und ein erster Hinweis kamen von ugugu: Es gibt im Heiligen Land Journalisten, die jenseits von Islamo- oder Israelophobie zu berichten verstehen. Allerdings - und darin liegt wohl der Sinn ihres Bloggens - müssen sie das vor allem außerhalb des angestammten Holz- oder Funkmediums tun, wie dieser André Marty mit Nahost-Texten, die man in keiner Zeitung liest:
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medienlese.com unterwegs in der Blogosphäre. Weg vom Boulevard der Massen, hin zu den Mikromedien. Nächster Halt: Die literarische Szene Bloghausens.
Dies ist die zweite Folge unserer kleinen Reise durch die entlegeneren Winkel und schrofferen Klippen der Blogosphäre. Sechs Blogs, die man als Ausgangspunkt zu weiteren Expeditionen ins Innere des virtuellen Kontinents und zu den Quellen des Nihil verwenden mag. Los geht’s!
Ein guter Ausgangspunkt, um per Blogroll die ‘literarische Szene’ Bloghausens kennenzulernen, ist das Berliner Blog hor.de. Viele der Gedichte dort sind wohl ‘maschinell’, also unter Zuhilfenahme irgendwelcher Algorithmen, erstellt worden, aber die meisten der anderswo hochbedeutsam ‘auf Pösie’ getrimmten Gedicht-Websites schlägt das Ergebnis trotzdem allemal:
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medienlese.com unterwegs in der Blogosphäre. Weg vom Boulevard der Massen, hin zu den Mikromedien.
Ich weiß, ich weiß - es heißt ‘das Blog’. Dann aber käme das mit meiner Headline nicht mehr hin. Sei’s also drum!
Angeregt wurde ich zu diesem Text durch Don Dahlmanns Bemerkungen über die Sperrigkeit und Unzugänglichkeit der Blogosphäre. Weshalb wiederum viele Besucher die immer gleichen Blogs besuchen würden, woraufhin ihr Horizont regelmäßig bei Rivva in der stupidesten Selbstreferentialität ende, weil sie einfach nicht wüssten, wie sie die Mauer zum bunten Rummelplatz der wirklichen Mikromedien durchbrechen sollen.
Ich habe mir daher gedacht, ich stelle einfach mal einige interessante, skurrile oder besonders bekloppte Blogs hier im Turnus vor, um die Perspektive zu weiten und um die Aufmerksamkeit hinwiederum auf deren Blogroll zwecks Selbsterfahrung zu lenken. Los geht’s:
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