Thema: Sandra Maischberger

 

Alle 2 Artikel zum Thema Sandra Maischberger auf medienlese.com:

6 vor 9

Ronnie Grob, 24. September 2008 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

1. “Ein Politiker lobt einen Journalisten, der die Politiker lobt”
(taz.de, Stefan Reinecke)
“Franz Müntefering (SPD) stellte gestern das neue Buch von Nikolaus Blome (’Bild’-Zeitung) vor: (…) Dass ausgerechnet ein Bild-Redakteur die allgemeine Politikerverachtung geißelt, ist ungefähr so, als würde ein Heroindealer eine Kampfschrift für Abstinenzler schreiben.”

2. “Zwei Maß Bier und ein Dirndl”
(faz.net, Michael Hanfeld)
“‘Wer braucht eigentlich Bayern?’ Das wollte Sandra Maischberger in ihrer Jubiläumssendung wissen. Ihre Gäste wussten darauf ein paar politikferne Antworten. Wir aber fragen uns nach zweihundert Mal Maischberger: Wer braucht eigentlich diese Talkshow?”

3. “Die Angst der Rundfunkanstalten vor dem Jackpot”
(blog.gebuehren-igel.de, Hans-Peter Kraus)
Aus dem Dschungel der Rundfunkgebührenpflichtigkeit. Hans-Peter Kraus fragt sich, warum das Einstecken eines USB-Sticks ein “besonderer zusätzlicher technischer Aufwand” sein soll, während “doch selbst eine Modeminstallation nur ein geringfügiger Aufwand sein soll”.

4. “Die Zukunft der abonnierten Tageszeitungen”
(drs4news.ch, Finn Canonica, Audio, 25:20 Minuten)
Tamedia-interner Talk auf dem Staatsradio: Finn Canonica, Chefredakteur des Tages-Anzeiger-Magazins, befragt Res Strehle, stellvertretender Chefredakteur des Tages-Anzeigers, zur Zukunft der abonnierten Tageszeitungen.

5. “No”
(kenyonreview.org, Brian Doyle)
Ein langer Text mit kurzem Titel über das tägliche Brot des freien Journalisten und des Redakteurs: Die Absage.

6. “Frustrierter Ex-Journalist in Bombenstimmung”
(20min.ch, Attila Szenogrady)
“Weil ihm niemand zum 58. Geburtstag gratulierte, deponierte ein betrunkener Werbe-Texter eine Bombendrohung. Ausgerechnet in der Zürcher Bahnhofstrasse. Der geständige Täter wurde zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 16 Monaten verurteilt.”

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

Unverständnis deluxe:
Westliche Journalisten in Peking

Ronnie Grob, 16. August 2008 um 11.52 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

Salopp gekleidete Pressevertreter werden von einer tausendjährigen Kultur freundlich und hilfsbereit empfangen. Doch die interessieren sich nur für eventuelle Proteste und Themen wie Umweltschutz. Sind die westlichen Journalisten zu hart zu China?

Tim Wu

Tim Wu
Über Zensur in China gibt es mehr als genug zu schreiben. Auch sonst läuft nicht alles zufriedenstellend im Land, das gerade Olympia ausrichtet, Umweltschutz, Menschenrechte, you name it.

Dennoch fragt sich Tim Wu, Professor an der “Columbia Law School”, in einem Artikel auf slate.com, ob westliche Journalisten nicht zu böse seien zu China, das zurzeit mehr oder weniger unbeholfen versucht, geliebt zu werden.

Die westliche Presse ist vor allem fasziniert von Umweltverschmutzung und Protesten. Als Dessert dazu ist alles willkommen, was mit tibetischer Unabhängigkeit, Zensur oder ausländischen Besuchern zu tun hat. Manchmal fliessen all diese Themen zusammen, wie letzten Mittwoch, als eine Horde Amerikaner eine “Free Tibet”-Flagge auf dem Tian’anmen-Platz hisste, an einem Tag mit viel Smog. Nun, das ist eine Story.

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