Thema: samuel schmid

 

Alle 2 Artikel zum Thema samuel schmid auf medienlese.com:

6 vor 9:
H.-J. Jakobs, Lebrument, Nasenbluten

Ronnie Grob, 19. November 2008 um 8.54 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

1. “Medien zwischen Geld und Geist”
(derbund.ch, Daniel Goldstein)
“Was bleibt vom Renommee, wenn die Rendite alles diktiert? In den Medien noch weniger als in anderen Branchen, meint der deutsche Journalist und Buchautor Hans-Jürgen Jakobs. An Fallbeispielen zeigt er auf, wie schlecht sich schnelles Geld und schürfender Geist vertragen. Er plädiert für Qualität – auch im Internet und auch mit Staatshilfe.”

2. “Die Schleichwerbelinks von sueddeutsche.de”
(stefan-niggemeier.de)
Hans-Jürgen Jakobs (siehe Link 1) schreibt nicht nur Bücher, er hat auch einen Daytime-Job, er ist nämlich presserechtlich verantwortlich für das Angebot von sueddeutsche.de, das sich unter anderem durch ungenaue Abgrenzung zwischen redaktionellem Inhalt und Werbung auszeichnet. Zitieren wir von oben: “An Fallbeispielen zeigt er auf, wie schlecht sich schnelles Geld und schürfender Geist vertragen.”

3. Interview mit Gerhard Henschel
(jungewelt.de, Reinhard Jellen)
“Die Bild-Zeitung führt sich auf, als ob ihr die Bundesrepublik gehört, inklusive Bundesregierung, Bundeskriminalamt und Bundesliga.”

4. Interview mit Hanspeter Lebrument
(tagesanzeiger.ch, David Vonplon)
Nach Artur Vogel vom Bund greift auch der Präsident des Verbandes Schweizer Presse die von der Regierung lancierte Debatte auf, die schweizer Medien hätten im Fall Schmid nur einseitig berichtet. Er zweifelt daran, dass die Studie des Soziologieprofessors Kurt Imhof überhaupt stichhaltig ist: “Nehmen wir als Beispiel die ‘Südostschweiz’ (SO), die ich verlege. Die Zeitung vertrat eine völlig andere Auffassung in der Affäre Schmid als die Zürcher Medien. Das hat SO-Chefredaktor Andrea Masüger Herrn Imhof auch mitgeteilt. Dieser hat dann aber verlauten lassen, dass seinem Institut das Geld fehle, unsere Zeitung zu abonnieren.”

5. “Samuel Schmids Nasenbluten”
(cr.blog.sf.tv, Ueli Haldimann)
Der Chefredakteur des Schweizer Fernsehens wehrt sich gegen den Vorwurf, es sei unstatthaft gewesen, den Ausbruch von Nasenbluten beim zurückgetretenen Bundesrat zu zeigen: “Was soll daran ehrenrührig oder verletzend sein, wenn ein Bundesrat Nasenbluten hat? Schmids Gesundheitszustand hat im Zusammenhang mit dem Rücktritt ja auch einen Aussagewert.” An seine Kritiker schreibt er: “Wollen wir uns in Zukunft vom Tages-Anzeiger vorschreiben lassen, was richtig ist?”

6. “Ausgebloggt?”
(dasmagazin.ch, Thomas Zaugg)
Thomas Zaugg ist es leid, “diese superkryptokritischen Medienbeobachtungsblogs” zu lesen: “Menschen, die vor ihren Laptops sitzen und alles beobachten und lesen und jeden Tag irgendetwas zu kritisieren haben”, kommen ihm nicht auf sein MacBook Air. Allerdings hat er gemerkt, dass er selbst längst Blogger ist - bei Facebook.

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

Das «Sünneli der SVP» und die dreckigen Stallfenster

Peter Hogenkamp, 10. April 2008 um 10.00 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Die Radiosendung «Echo der Zeit» hat eine sehr schöne Geschichte auf den Leserbriefseiten des Schweizer Bauer entdeckt. Es geht vordergründig um Stallfenster, Güllelöcher und Geranien, in Wirklichkeit aber um den Zustand der Schweizer Volkspartei (SVP).

(Für ausländische Leser kurz die Vorstellung der Charaktere: Toni Brunner ist Ostschweizer, Bauer, seit Jahren der Jungstar der SVP und seit einigen Wochen Präsident der Landespartei. Samuel Schmid ist Berner, Mitglied der Landesregierung als Verteidigungsminister, zwar auch SVP-Mitglied, aber schon seit Jahren in Ungnade gefallen, weil er deutlich abseits der Parteilinie steht, dies erst recht, seit er sich im letzten Dezember über die Abwahl seines Parteikollegen Christoph Blocher einigermassen unverhohlen gefreut hat. Vermutlich ist er die zweitmeistgehasste Person der Partei nach Neu-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf.)

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