Thema: Ringier

 

Alle 26 Artikel zum Thema Ringier auf medienlese.com:

Intransparenz bei Ringier:
Redaktionelle Werbung für Gate24

Ronnie Grob, 3. Juli 2008 um 10.55 Uhr, 11 Kommentare Kommentare

Ausführlich würdigt der Blick in einem Artikel das Internetportal Gate24.ch. Was die Leser nicht erfahren: Das Portal gehört zum eigenen Verlag. Wie praktisch.

Blick / Gate 24Interessenkonflikt? Aber wo denn! Der Artikel auf Seite 30 im Blick vom 2. Juli 2008 füllt über eine Seite. Oswald Weber führt ein Interview mit dem Chef der media swiss AG, Klaus Abele. Die beiden Interviewpartner stehen aber nur scheinbar auf verschiedenen Seiten – denn beide arbeiten für Ringier. Der Blick zu 100 Prozent Ringier, die media swiss AG seit Ende 2007 zu 80 Prozent. Der wiederum gehört das Portal Gate24.ch, um das es im Interview geht. Eigentlich ja praktisch, wenn alles eine grosse Familie ist. Nur:

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Im Test (Teil 4):
Blick am Abend

Ronnie Grob, 6. Juni 2008 um 13.30 Uhr, 14 Kommentare Kommentare

Die Brombeere am Abend ist der Nachfolger der Abendzeitung heute und wird wohl den Schweizer Blick ins Gratiszeitalter überleiten. Wir testen Blick am Abend.

Blick am Abend: Die Frontseite

Im Test: Ausgabe 3 vom Mittwoch, 04.06.2008 (aufgelesen am Bahnhof in Basel).

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Ole Reißmann, 20. Mai 2008 um 8.54 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Hoffen auf Ringiers Medialab
(medienspiegel.ch, Martin Hitz)
“Bleibt zu hoffen, dass Ringiers neues mediaLAB nicht ausschliesslich aus Softwareentwicklern bestehen wird, sondern dass Techies gemeinsam mit Journalisten und Redaktoren an neuen Ideen und Projekten arbeiten werden.”

MySpace startet Serie
(FAZ, Philipp Vetter)
Digital, sozial, härter als herkömmliches Fernsehen: Murdochs MySpace startet mit “CandyGirls” eine neue deutsche Fernsehserie (NDF): “Jedes ‘Candy Girl’ hat ein MySpace-Profil, auf dem es Weblogs führt und Video-Tagebücher, als gehe es um eine reale Person und nicht um eine Rolle.” Was für ein Fake!

Null Überraschung bei den “Superstars”
(medienpiraten.tv, Peer Schader)
“Heute hat RTL ? wie üblich ? die Votingergebnisse der Entscheidungsshows veröffentlicht … Diese Statistiken müssen bis zur letzten Show eines der bestgehütetsten Geheimnisse dieser Erde sein, die der zuständige RTL-Redakteur vermutlich mit seinem Leben verteidigen wird.”

Grand-Prix-Kandidaten in Wort und Bild
(Lukas Heinser und Stefan Niggemeier)
“43 hoffnungsvolle Kandidaten singen in Belgrad über das Leben, das Universum und den ganzen Rest. Eine Handreichung …” Fleißpreis, meine Herren!

Hyperlocal Journalism – Fehlanzeige!
(The Journalism Iconoclast, Patrick Thornton)
“The irony is that the local reporting is where newspapers and journalists could be hitting home runs. Instead, we find decreasing amounts of good, local reporting. Journalists are being asked to do more with less ? AKA produce shallower content.”

Video: Der Wortschwall
(BuzzFeed)
Gestelzte Langeweile vom Papier abnuscheln oder doch lieber wütend brüllend: “Keith Olbermann says ‘Shut the hell up!’ to President Bush in the Special Comments segment.” Wenn die politische Kultur es erlaubt.

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

Im Test (Teil 3):
Blick Online und Fazit

Ronnie Grob, 19. Mai 2008 um 10.16 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Der neue Blick wird besser – zu einem echten Wechsel braucht es aber eine geistige Verjüngung. Das Fazit nach unserem Test von Blick, Blick Sport und Blick Online.

Anders als alle klassischen Boulevardzeitungen fährt der Schweizer Blick seit Jahren einen linkskonservativen, also rotgrünfreundlichen und SVP-feindlichen Kurs. Nicht wenige, unter anderem auch ich, behaupten, dass so ein Kurs komplett an den Bedürfnissen des Lesers einer Boulevardzeitung vorbeigeht. Als Untermauerung dieser These möchte ich einen sehr aufschlussreichen Screenshot von blick.ch zeigen, den ich kürzlich gemacht habe. Gut möglich, dass die Umfrage gerade erst anlief, dass sie manipuliert wurde oder dass das Ergebnis sonst reiner, unrepräsentativer Zufall ist, aber meines Erachtens zeigt es die politische Ausrichtung des klassischen Lesers dieser Boulevardzeitung, bzw. seines Onlineangebotes, sehr deutlich auf:

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medienlese - der Wochenrückblick

Ole Reißmann, 18. Mai 2008 um 20.18 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Geburtstag bei Ringier und Tessiner Zeitung, Freude bei Oliver Gehrs Dummy-Verlag, harte Kritik an den Mediatheken der ARD, beliebter Link auf Bildquellen.

Feierte mit über tausend Gästen in Luzern: Michael Ringier auf der Feier zum 175. Firmenjubiläum (Bild Keystone/Urs Flueeler)Ringier feierte in Luzern 175. Geburtstag. In der NZZ gab es anlässlich einen Rückblick auf die Firmengeschichte und einen (kleinen) Ausblick auf die digitale Zukunft. Wer alles zu Gast bei dem größten Medienunternehmen der Schweiz war, lässt sich beim Durchklicken der Bildstrecke auf persoenlich.com erahnen. Auch der bei Ringier als Berater unter Vertrag stehende Ex-Kanzler Gerhard Schröder kam zur Feier – dafür war die Investition also gut.

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Ole Reißmann, 16. Mai 2008 um 8.54 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Ringier feiert Geburtstag
(NZZ, Rainer Stadler)
“Heavy Metal, Volkstümliches, Stars und Sternchen: Die ungewöhnliche 175-jährige Geschichte des Medienhauses Ringier.” Gleich daneben (Isabelle Imhof): “Zum Geburtstag schenkt sich die Firma ein Kompetenzzentrum für digitale Medien. Das ‘Medialab’, offizielle Lancierung ist am 16. Mai, will die Möglichkeiten bestehender und künftiger Technologien dazu nutzen, Inhalte digital aufzubereiten und zu vermitteln.”

Aggression gegen “Systemjournaille”
(taz, Andreas Speit)
“Die rechte Gewalt gegen Journalisten habe besorgniserregende Brutalität erreicht, berichtet der DJV. In Hamburg ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen gezielter Übergriffe am 1. Mai.”

Die Kunst des Hintergrunddetails
(Goncourt’s Blog)
Die Medien über Ausschreitungen gegen Einwanderer in Italien: “Wird ein illegales Flüchtlingsboot entdeckt, ist von Menschenhändlern die Rede, es wird quasi aus humanitären Gründen empfohlen, den Flüchtlingen in ihrem eigenen Interesse das Ankommen an der italienischen Küste mit allen Mitteln zu verweigern, um ‘Schleuserbanden’ das Handwerk zu legen.”

The World?s Most Dangerous Gangs
(Foreign Policy)
“Their darkest dealings often go unreported and unnoticed. But from Nairobi to São Paulo, many urban gangs are becoming more sophisticated, more brutal, and more powerful than ever.”

Jesus Made Me Puke (Lesetipp)
(Rolling Stone, Matt Taibbi)
“I had joined Cornerstone ? a megachurch in the Texas Hill Country ? to get a look inside the evangelical mind-set that gave the country eight years of George W. Bush.”

Roger Willemsen über das Reisen
(Gotorio, Thomas Knüwer)
Der “toll begabte Tausendsassa, nervensägende Brausekopf und genialische Scharlatan”, so nannte ihn der Spiegel, im kurzen Videointerview über das Reisen, Essen, Nächtigen – und schlimme Erlebnisse.

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
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Frank A. Meyer:
Lilliput putt …

Klaus Jarchow, 11. April 2008 um 15.07 Uhr, 14 Kommentare Kommentare

Wunschwelt-Blasen eines Linkspopulisten: Unser loser Streifzug durch die Welt der Alphajournalisten führt uns diesmal zu Frank A. Meyer, Chefpublizist bei Ringier.

Frank A. Meyer (Bild Keystone)
Für ein paar Minuten stand hier ein falsches Foto. Jetzt aber: Blochers Gegenspieler, Frank A. Meyer (Bild [M] Keystone)

Wer als Deutscher über die Schweiz schreibt, der kann eigentlich nur Verkehrtes sagen. Schließlich lässt sich auch die Geschichte des Denver-Clans nur aus der Binnenperspektive fehlerfrei aufdröseln. Ein seltsam verworrenes Land voller Ricola-Kräuterbonbons und granitener Bankfestungen, so erscheint es uns, wo inzwischen fast alle Bewohner für einen Milliardär schwärmen, der ihr Land ausländerfrei machen und in ein zweites Liechtenstein verwandeln möchte, in eine Insel mit drei Bergen (oder so), fern, möglichst fern von Europa –

Aber sind es denn wirklich alle Bewohner, die für diese Schlümpfe schwärmen? Nein, es sind dort vor allem jene Regionen, wo noch die Kuhglocken bimmeln und allnächtlich die Muren zu Tale rauschen, wo die Menschen allem Urbanen Valet sagen möchten, aber trotzdem twittern wollen. Ein einziger Held aber, ein republikanischer Winkelried, der stemmt sich wie der Berner Bär gegen die fortschreitende Provinzialisierung und die große SVP-Dampfwalze des Herrn Blocher. Das ist Frank A. Meyer, die graue Eminenz des Ringier-Presseimperiums. Ein leibhaftiger Linkspopulist!

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Neue Leserzahlen:
Ringier und NZZ verlieren

Ronnie Grob, 25. März 2008 um 15.44 Uhr, 7 Kommentare Kommentare

Ausser den Gratiszeitungen verlieren fast alle Printprodukte an Lesern, das zeigen die aktuellen Zahlen der Schweizer Presse. Besonders im Hintertreffen: Die Traditionsverlage Ringier und NZZ.

Frontseite 20min.ch vom 25.03.2008
Screenshot 20min.ch

Kommen wir doch zuerst zu den Gewinnern, den Gratiszeitungen: Der Branchenleader 20 Minuten steigerte seine Leserzahlen um 2.3% und titelte heute auf seinem Onlineangebot: “20 Minuten: Doppelt so viele Leser wie Blick“. Das ist beinahe wahr, denn während 20 Minuten 1.244.000 Leser ausweisen konnte, schaffte es der ehemalige König des Boulevards, der Blick, nur noch auf 672.000 Leser. Doch es geht noch schlimmer:

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Der neue Blick:
Erste Bilder, erste Meinungen

Ronnie Grob, 5. März 2008 um 11.31 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Der neue Blick ist da! Erste Beobachtungen in Zürich zeigen: Er wird gratis verteilt und von den Empfängern verschämt weggesteckt.

Der von der grössten Tageszeitung zum Problemkind geschrumpfte Blick (das Equivalent zur deutschen Bild-Zeitung) hat heute seinen ersten Tag in einer neuen Form. Statt zwei Bünden gibt es ihn in einem. Statt zu bezahlen, erhält man ihn gratis (jedenfalls heute und in Zukunft am Abend). Wenn man ihn umdreht, dann kann man auf der anderen Seite weiterlesen.

Während die einen meinen, dass es den Pendlern egal ist, was auf einer gratis abgegebenen Zeitung draufsteht (”Pendler sind unideologisch. Die grabschen schnell irgendwas, lesen es in der S-Bahn und lassen es beim Rausgehen liegen.”) - zeigen die ersten Beobachtungen ein anderes Bild. Die Leser greifen zu den gewohnten Gratiszeitungen und stecken den Blick ein, um ihn später zu lesen. Entweder sind die Konsumenten dem Neuen (Alten) gegenüber kritisch oder aber der Blick kämpft immer noch mit seinem (hart erarbeiteten und schon fast zerstörten) Ruf als “Schundblatt”, das anständige Leute nicht lesen.

Unsere Sonderkorrespondentin Lea Barmettler hat in Zürich erste Bilder vom und erste Meinungen über den neuen Blick eingefangen:

blick004-small.jpg
Der Blick heute wird gratis verteilt. Dieser Verteiler am Paradeplatz sagte Lea, der neue Blick sei super, er hoffe, dass das Design und der Inhalt in der Form bleiben, dann komme es gut.
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Eilmeldung:
Ringier ersetzt Heute mit Gratis-Blick am Abend

Ronnie Grob, 4. März 2008 um 16.32 Uhr, 16 Kommentare Kommentare

Wie auf der Website ringier.ch zu erfahren ist, wird der Ringier-Verlag, der morgen seine Bezahl-Boulevardzeitung Blick neu lanciert, die Gratiszeitung Heute mit einem Gratis-Blick am Abend ersetzen.

Die exklusiven News sind unter diesem Link nachzulesen:

http://www.ringier.ch/index.cfm?id=6903&detail=true

Bei den Medienmitteilungen ist noch nichts zu lesen, wahrscheinlich wird die offizielle Information erst heute abend rausgehen.

Auf der Ringier-Startseite steht:

Heute Abend ab 20.45 Uhr erfahren Sie hier alles zum neuen Blick.

(Update am 04.03.2008, 20 Uhr: nun ist die Pressemitteilung auch via den Pressemitteilungen von ringier.ch offiziell zugänglich)

Der Blick am Abend soll von der Heute-Redaktion gemacht werden - die noch neue Marke Heute scheint zu sterben. Zum Start der Fussball-Europameisterschaft, also am 07.06.2008 wird also der erste Blick am Abend erscheinen. Sowie der erste Blick, der nichts kostet. Und am Abend davor das letzte Heute.

Blick Bernhard Weissberg
Bernhard Weissberg, Chefredaktor, mit seinem neuen Blick
Bild: Keystone, Eddy Risch

Was ist davon zu halten?
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