Alle 3 Artikel zum Thema reporter ohne grenzen auf medienlese.com:
Während der Olympischen Spiele in China sammeln wir Meldungen rund um Einschränkungen der freien Berichterstattung und Maßnahmen gegen freie Meinungsäußerungen.
“Noch immer herrschen Nachrichten- und Internetzensur, rund 80 Journalisten und Internetdissidenten sind hinter Gittern, ausländische Reporter müssen weiterhin mit Einschränkungen rechnen”, erklärte die Organisation Reporter ohne Grenzen zur Eröffnung der Olympischen Spiele. In China werden, entgegen der offiziellen Zusicherung, nach wie vor ausländische Journalisten bei ihrer Arbeit behindert. “Redet nicht mit ausländischen Journalisten”, so werden nach einem Bericht der FAZ Oppositionelle und Kritiker eingeschüchtert – wenn sie nicht gleich verhaftet und verurteilt wurden.
» zu unserer Seite “Beijing 2008: Medien unter Kontrolle”
“Reporter ohne Grenzen” warnt vor den größten Feinden der Pressefreiheit. Wirtschaftliche Interessen und neue Sicherheitsgesetze gefährden freie Berichterstattung auch in Europa.
Zum internationalen Tag der Pressefreiheit protestierte “Reporter ohne Grenzen” in Berlin. Im Interview mit medienlese.com spricht Dr. Michael Rediske, Vorstandssprecher der deutschen “Reporter ohne Grenzen”-Sektion, über die größten Feinde der freien Berichterstattung, die bevorstehenden Olympischen Spiele in Peking und die wahren Probleme der Pressefreiheit in Deutschland. Video nach dem Klick:
» weiterlesen
Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit warnt die Organisation Reporter ohne Grenzen vor den 39 schlimmsten Feinden der freien Berichterstattung.

Bilder: Aktion von Reporter ohne Grenzen in Berlin
Journalisten mögen Zahlen. Sie sind präzise, direkt nachprüfbar. Sie lügen nicht. Die Zahlen für 2008 sind jetzt schon verheerend. 63 Online-Dissidenten, sieben Medienassistenten und 160 Journalisten wurden weltweit inhaftiert. Neun Journalisten wurden getötet.
Der älteste Inhaftierte ist der 78-jährige Journalist und Aktivist Win Tin. Er ist seit 18 Jahren in Birma hinter Gittern, unter anderem wegen “kommunistischer Überzeugungen”. Weltweit am längsten inhaftiert ist der Libyer Abdullah Ali Al-Sanussi Al-Darrat – er wurde bereits 1973 eingesperrt. Auf die regelmäßigen Anfragen von ROG zu seinem Schicksal hat die libysche Regierung bisher nicht reagiert.
» weiterlesen