Alle 4 Artikel zum Thema Relaunch auf medienlese.com:
Das neue Aussehen von Zoomer.de entspricht praktisch einem Entwurf, über den die Nutzer der Nachrichten-Community im Sommer abstimmen konnten – und über den die Web-Gemeinde lästerte.
Was waren wir Anfang Juli erschrocken, als die Redaktion von Zoomer.de die Nutzer über ein neues Design abstimmen ließ. Eines der beiden Konzepte wurde jetzt umgesetzt. Damals schrieben wir: “Die Anordnung der weiteren Elemente auch nur zu beschreiben fällt schwer, so konzeptlos wirkt sie. Gibt es hier überhaupt irgendein Raster? Ist die Lesbarkeit einer Überschrift überhaupt ein Kriterium gewesen?”
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Zoomer will eine neue Startseite und fragt die User, wie sie aussehen soll. Nur: Die vorgeschlagenen zwei Entwürfe sind noch um Einiges verstörender als das aktuelle Design.
Designkritik ist manchmal etwas elitär – da regen sich die Profis mit dem empfindlichen Auge auf, die Nutzer aber stören sich gar nicht an den beanstandeten Verfehlungen, sondern klicken und blättern eifrig. Das Paradebeispiel: Das überaus hässliche MySpace. Beim ebenfalls heftig kritisierten Nachrichtenportal Zoomer aus dem Hause Holtzbrinck aber muss was dran gewesen sein: Die Startseite nämlich soll nun nachgebessert werden. Man ist mit dem Verhältnis von Besuchern zu Seitenaufrufen nicht zufrieden, erzählte Zoomer-Chefredakteur Frank Syré im Video bei Turi2. Das liegt nach den aktuellen IVW-Zahlen bei rund zwei Seiten pro Visit und damit eher auf dem Niveau eines durchschnittlichen Weblogs als auf dem großer Nachrichtenseiten (Spiegel Online etwa kommt auf ein Verhältnis von sechs Page-Impressions pro Visit).
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“Beste Nachrichten” für die Link-Community: 9 von 10 Links auf der Startseite von Yigg beschäftigen sich mit dem eigenen Relaunch. Nur ist niemand zufrieden mit der neuen Version.
Bei Yigg bewerten die Nutzer im Internet gefundene Links, die dann nach Beliebtheit angezeigt werden – und zurzeit sind vernichtende Urteile über den gerade erfolgten Relaunch der Seite für die User am interessantesten. Sie klicken sich ihren Frust mit der neuen, orangenen Seite von der Seele und zetern über das unmögliche neue Layout, die schrecklicken Farben, fehlende Funktionen und verlorene Daten. Auch wir trauern mit, schließlich finden wir News-Communities höchst interessant (mit der ausdrücklichen Ausnahme von tausendreporter). Hass und Verzweiflung der Yigg-User kennen keine Grenzen:
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Die Vanity Fair hat es getan, OK! macht’s, die Blond auch: Verkaufspreis n’Euro. Mit dem Kampfpreis will das optisch renovierte Magazin Leser locken.

Wo ist der Nährwert? (Bild r. McDonalds)
Die aktuelle Blond kostet genau einen Euro. Für diesen rebellischen Preis gibt es das Heft mit Titelthema “Rebellion”. Aufmerksame Zeitschriftenverkäufer präsentieren das Magazin gleich neben der Kasse und sorgen für reißenden Absatz (zum Beispiel am Bahnhof von Hildesheim). Was gibt es schon noch für einen Euro, von Cheeseburgern abgesehen?
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