Alle 3 Artikel zum Thema Printmedien auf medienlese.com:
Nun auch die Times: Zeitungsarchive werden über das Internet frei zugänglich gemacht. Nur bei Fernsehsendern mag die Netzöffnung noch nicht recht funktionieren.
Wurde auch langsam Zeit: Die britische Tageszeitung Times öffnet ihr Archiv und stellt alte Ausgaben von 1785 bis 1985 ins Netz. Der Dienst ist vorerst kostenlos, erfordert jedoch eine Registrierung. Auch die übrigen Ausgaben bis heute sollen in nächster Zeit veröffentlicht werden. Die Zeitungsseiten liegen im Originallayout vor.
Mit Hilfe einer Zeitleiste können historische Artikel angesteuert werden, die bedeutende historische Ereignisse aufgreifen. Wie zum Beispiel ein Text über “Jack, the Ripper” vom 1. Oktober 1888.
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Es zählt das geschriebene Wort: Während sich die Botschaften aus Fernsehen und Radio schnell versenden, archiviert Google das Gedächtnis der Menschheit in Textform.
Ich hatte mit Peter übers Bloggen und übers Internet gesprochen und dabei das abgegrabbelte Web-2.0-As aus dem Ärmel gezogen, wonach die Printmedien informationell deshalb mit dem Internet nicht mehr mithalten könnten, weil sie mit ihren ‘News’ immer 24 Stunden zu spät auf den Markt kämen. “Das war beim Fernsehen und beim Radio doch auch schon so”, sagte daraufhin mein Peter. Einen Moment lang meinte ich, ein leises Zischen zu hören, als mir argumentativ die Luft aus den heißluftgefüllten Reifen entwich.
Peters Argument ist auf den ersten Blick ja auch bestechend: Das Fernsehen mit seinen zahllosen ‘Live-Sendungen’ direkt aus dem Erdbebengebiet, oder auch der Propagandaminister Goebbels im Sportpalast, wie er damals via Volksempfänger schnurstracks in jedes toitsche Wohnzimmer gelangte … die ‘Funkmedien’ erfüllten mit ihren Direktübertragungen tatsächlich genau das schon lange, was jetzt der ‘Mythos Internet’ einer Medienrevolution in der Jetztzeit zuschreibt. Andererseits …
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In einem Interview mit der Washington Post erklärt Steve Ballmer, CEO der nicht ganz unbekannten IT-Bude Microsoft, Medien auf Papier für tot:
In the next 10 years, the whole world of media, communications and advertising are going to be turned upside down — my opinion.
Here are the premises I have. Number one, there will be no media consumption left in 10 years that is not delivered over an IP network. There will be no newspapers, no magazines that are delivered in paper form. Everything gets delivered in an electronic form.
Als der Journalist ungläubig nachfragt, ob er das ernst meint mit den 10 Jahren, sagt Ballmer:
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