Thema: Presseschau

 

Alle 109 Artikel zum Thema Presseschau auf medienlese.com:

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Ronnie Grob, 17. April 2008 um 8.54 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Szenen einer harmonischen Beziehung
(weltwoche.ch, Philipp Gut und Andreas Kunz)
Wie kritisch und objektiv berichten die Medien über Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf? Die Widersprüche ihrer Wahl werden beschwiegen, unangenehme Fragen vermieden. Selten war die politische Einseitigkeit der Branche offenkundiger.

Die Selbstfesselung
(dradio.de, Paul-Hermann Gruner)
“Angefangen hat es mit der sprachpolizeilichen Selbstfesselung. Politisch korrekte Sprache kann in der Regel Genus und Sexus, also grammatisches und natürliches Geschlecht, nicht auseinanderhalten. So bezeichnete die Feministin Hannelore Mabry nichtfeministische Frauen einst auch als Arschlöcherinnen. Viele wollen die Welt seitdem mit Sprache verbessern.”

“Deutsche Medien werden in China zur Hauptzielscheibe”
(tagesschau.de, Sabine Kleine)
Das deutsche Image in China habe durch die Berichterstattung deutscher Medien gelitten, sagt Chinas Botschafter in Berlin, Ma Canrong, im tagesschau.de-Interview. ARD-Korrespondent Jochen Graebert bestätigt: “Deutsche Medien werden als besonders manipulativ empfunden.” Dies liege nicht nur an der chinesischen Propaganda.

Zeitung oder Internet: Eine Frage der Haltung
(derstandard.at, Doris Priesching)
“Online First” heißt es seit einem Jahr für “Die Welt”: Noch bevor ein Artikel bei der Belichtung ist, erscheint er im Internet. Konzerngeschäftsführer Christoph Keese erklärte Doris Priesching, warum das keine Konkurrenz im eigenen Haus ist.

Fotoagentur Getty startet Online-Abmahnwelle
(spiegel.de, Konrad Lischka)
Die US-Bildagentur Getty verschickt reihenweise Rechnungen an deutsche Seitenbetreiber. Vorwurf: Illegale Nutzung von Getty-Bildern. Gut 2000 Euro kostet das je Foto. Wer nicht zahlt, wird abgemahnt. Ein Beschuldigter rebelliert: Er habe das Foto gekauft - und freut sich auf den Prozess.

In eigener Sache:
(blog.zeit.de/zeitansage, Wolfgang Blau)
Wolfgang Blau, Chefredakteur ZEIT online, nimmt Stellung: “Die Darstellung von Burkhard Schröder, wonach unsere Zusammenarbeit mit Frau Härpfer aufgrund politischen Drucks beendet worden sei, ist haltlos.”

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Ronnie Grob, 15. April 2008 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

The press becomes the press-sphere
(buzzmachine.com)
Journalistikprofessor Jeff Jarvis erklärt, wie die Presselandschaft neu aussieht.

Weltverschwörung aufgedeckt!
(zeit.de, Burkhard Strassmann)
Gerald Reischl enthüllt in seinem Buch “Die Google-Falle”, dass es dem Internetkonzern um die Weltherrschaft geht. Belege fehlen.

Twitter-Interview (4): Saschalobo
(sprechblase.wordpress.com, Cem Basman)
“Einige, denen ich folge, schreiben ausschliesslich unerträglichen Quark, sind aber andererseits sehr nett.”

Sehgewohnheiten und Sichtweisen
(ejo.ch, Marlis Prinzing)
Wir sehen am liebsten, was wir sehen wollen. Tibet ist arm dran. China ist böse und macht Tibet das Leben schwer. Wie wahr! Das sagen uns Worte und Bilder. So geht das nicht weiter.

“Zu Beginn war mein Auftreten zu Deutsch”
(persoenlich.com, David Vonplon)
Daniel Steil im Interview: “In Deutschland geht man weiter als in der Schweiz. Oftmals hat man auch mehr Mut beim Schreiben. Das mag daher kommen, dass die Schweiz so klein ist. Man kennt sich hier besser. Deshalb sind auch die Hemmungen grösser, bis zum Äussersten zu gehen. Geht man hier in Zürich eine Woche lang auf Partys, trifft man hier mit Gewissheit drei Mal die gleichen Promis.”

“Was heisst hier diffamieren? Ich kehre bloss den Spiess um”
(esther-girsberger.ch)
Sacha Wigdorovits über seine Lust, sich mit Journalisten anzulegen, die Startschwierigkeiten seines Gratisblatts “.ch” und Tennisduelle mit seiner Partnerin Ingrid Deltenre.

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Ronnie Grob, 14. April 2008 um 8.54 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Klick mich! Zählerei im Netz
(sozlog.de, Tina Guenther)
“Internetauftritte von Tageszeitungen, Rundfunksendern, Fernsehprogrammen und Mediengruppen sind in keiner Weise mehr durch ihr Ursprungsmedium bestimmt. Folglich werden die Angebote einander immer ähnlicher.”

Paparazzia!
(dasmagazin.ch, Peter Haffner)
Wer ein bisschen berühmt ist, muss in Los Angeles nichts von Belang tun – schon macht es: klick-klick-klick. Ein Frontbericht vom Ort, wo die wilden Fotografen wohnen.

Früher im Fußballverein - heute bei Bohlen
(spiegel.de, Henryk M. Broder)
Talentfreie 16-Jährige, fertiggemacht von Klum, Bohlen & Co.: Pädagogen streiten darüber, ob man Minderjährige zu ihrem eigenen Schutz aus Casting-Shows fernhalten sollte. Das wäre Entmündigung, findet Henryk M. Broder - die Sendungen bieten Chancen für ansonsten hoffnungslose Fälle.

Du bist Style
(tagesspiegel.de, Yoko Rückerl)
Modefans betreiben und bevölkern Fashion-Blogs. Stilbibeln wie ?Elle? sehen keine Konkurrenz.

Latte niedriger gelegt
(coffeeandtv.de)
Wurde der Popstar Shakira beim Sex mit zwei Personen gefilmt? Nein.

“Jahr der unfähigen Blick-Journalisten” droht!
(snoop.alphanet.ch)
Blick Online illustriert eine Geschichte über Kambodscha mit Frauen, die nicht so aussehen, als würden sie aus Kambodscha kommen.

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Ronnie Grob, 11. April 2008 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Kommando platziert gefälschtes Interview in Polylux
(tito.blogsport.de)
?Wir haben die plumpe Internetrecherche von Polylux zum Anlass genommen, die Legende des Speed-Patienten ‘Tim’ zu erfinden und zum Drehtermin ein kleines Schauspiel vorzuführen. Erschreckend, wie einfach es ist, selbst gewählte Inhalte in Massenmedien zu platzieren und so gesellschaftliche Wirklichkeit werden zu lassen.?

Geht sterben
(stefan-niggemeier.de)
Eine Falschmeldung der Nachrichtenagentur AFP zieht weite Kreise und schafft es bis auf die Titelseite der Bild-Zeitung.

Weshalb es der Welt in der Paparazzi-Falle gefällt
(tagesanzeiger.ch, Simone Meier)
Wieso richten sich Celebrities wie Britney Spears oder Amy Winehouse zu Grunde? Weil wir das so wollen. Zum Phänomen einer unseligen Bilderseuche.

Eine topfebene Medienwelt
(nzz.ch, Heribert Seifert)
“Medienkritik hat längst auch beim grossen Publikum Konjunktur. Politiker und Medienwissenschafter bezweifeln, dass die Öffentlichkeit noch angemessen über die wichtigen Themen der Zeit unterrichtet wird. Blogger weiden sich an den Fehlern der ‘Mainstream’-Medien, und immer wieder liefern Journalisten selber desolate Arbeitsplatzbeschreibungen, die nicht dazu geeignet sind, öffentliches Vertrauen in die Nachrichtenübermittler zu rechtfertigen.”

Wie sich Politiker um Kopf und Kragen bloggen
(welt.de, Thomas Vitzthum)
Fast alle versuchen sich dran, doch kaum jemand macht es wirklich gut: Deutsche Politiker veröffentlichen ihre Meinung immer häufiger in Blogs. Das geht aber meist daneben, meinen Experten. Politiker begehen demnach banale Anfängerfehler – etwa, indem sie viel zu selten schreiben.

“Gebt keine Interviews”
(tagesspiegel.de, Sonja Pohlmann)
“Im Fernsehen laufen Sondersendungen darüber, wie einseitig und falsch die West-Medien über China, den Tibet-Konflikt und den Fackellauf berichten. Im Internet wurden Telefonnummern und Privatadressen westlicher Journalisten veröffentlicht – mit dem Aufruf, sie zu beschimpfen.”

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Ronnie Grob, 10. April 2008 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Gebt den Sauriern Saures! (Lesetipp)
(werbewoche.ch, Oliver Reichenstein)
Die Rezession ist das Beste, was uns passieren kann. Uns Lesern. Uns Konsumenten. Uns neuen Medienmachern.

“Der größte Überwachungsapparat der Welt”
(spiegel.de, Thorsten Dörting und Sascha Klettke)
Mit perfiden Methoden kümmern sich Chinas Medienwächter um das Image des Landes im Ausland. ZDF-Korrespondent Johannes Hano sprach mit SPIEGEL ONLINE über verängstigte Interviewpartner, schwarze Bildschirme und Kollegen, die mit der Staatssicherheit Tee trinken müssen.

Alle hassen Peter
(zuender.zeit.de, Chris Köver)
Peter Sunde betreibt die Pirate Bay, ein Download-Portal. Die Musikindustrie versucht seit Jahren, die Seite zu schließen. Hat er manchmal ein schlechtes Gewissen?

Internet-Attacken “schlimmer als 9/11″
(taz.de, Ben Schwan)
Internetangriffe könnten ähnlich gefährlich sein wie der 11. September, warnt das US-Heimatschutzministerium. Dessen Chef Chertoff startet eine gigantische Initiative, um das Netz abzusichern.

“Wir sind ja kein Streichelzoo”
(tagesspiegel.de, Sonja Pohlmann)
Die “Bunte” wird 60. Chefredakteurin Patricia Riekel spricht im Interview mit dem Tagesspiegel über das Geschäftsmodell Klatsch mit Fakten.

“Handys im Flugzeug müssen verboten bleiben!”
(zoomer.de, Video, 1:28 Minuten)
Ulrich Wickert überrascht mit humoristischem Talent. Er will, dass in Flugzeugen nur E-Mail zugelassen wird - Handygespräche möchte er keine hören.

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Ronnie Grob, 8. April 2008 um 8.54 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Bloggen, bis der Arzt kommt
(brandeins.de, Steffan Heuer)
Sich im Netz einen Namen zu machen ist eine Leistung. Und eine Gefahr: Blogs neigen dazu, ihre Macher aufzufressen.

It’s the links, stupid
(economist.com)
Blogging is just another word for having conversations.

Dies ist ein Blog
(nzz.ch, S. B.)
“Manche Blogger schreiben für Geld und schneller, als sie denken können, um ihren Verdienst zu steigern. Andere schreiben in der Hoffnung, dass, wenn sie nur lange genug weiterschreiben, Gedanken schon allmählich sich verfertigen werden.”

“Ich bin nicht darauf aus, auf dem Blick-Titelbild zu erscheinen”
(persoenlich.com, David Vonplon)
Ein Gespräch mit der Journalistin Michèle Roten, die zurzeit mit interaktiver Hilfe von Lesern Romane schreibt.

Das große Geschichtsklittern mit Jörg Pilawa
(fernsehlexikon.de, Stefan)
Jörg Pilawa hat dem Online-Medienmagazin DWDL ein langes, zorniges Interview gegeben, dessen Aussagen sich ungefähr in einem Satz zusammenfassen lässt: Alle außer mir machen nur Kacke.

Üben Sie den Spagat?
(medienspiegel.ch, Rolf Hürzeler)
Von all den «Kostenexplosionen», den «Eldorados» und «Leuchtenstädtern» im Schweizer Journalismus quält uns der «Spagat» am meisten. Die akrobatische Übung durchzieht kluge Analysen, muntere Boulevard-Geschichten und clevere Reportagen gleichermassen. Der Spagat ist die liebste Verrenkung der Schreibenden.

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Ronnie Grob, 7. April 2008 um 8.54 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Morgen gefällt Ihnen das auch!
(faz.net, Peer Schader)
Es wird geschunkelt, gebusselt und gekuschelt. Die Quoten sind hoch, das Niveau eher nicht. Über nichts im Fernsehen wird so sehr geschimpft wie über Volksmusiksendungen - doch woher kommt das eigentlich?

?Die Sphäre kanibalisiert sich eigentlich selbst?
(1000ff.de, Simon)
Interview mit Frank Westphal von rivva.de.

Martin Riemer im Interview
(schulblogs.blogspot.com, Video, 8:04 Minuten)
Martin Riemer, der an einer Berliner Grundschule Schüler zum bloggen bringt, im Gespräch.

Henryk und ich
(volkerstruebing.wordpress.com)
Lesebühnenautor Volker Strübing trifft Anfang 2000 auf Journalist Henryk M. Broder.

Seid umschlungen, Milliarden
(zeit.de, Matthias Schönebäumer)
Berühmte Künstler verlassen ihre Plattenfirmen und schließen stattdessen Verträge mit Konzertagenturen ab. Nun verdienen sie mehr Geld, aber zu welchem Preis?

«Geld verdienen mit Blogs, reloaded» und mein Statement
(blogwerk.com, Peter Hogenkamp)
“Ja, es ist die nackte Wahrheit: Wir arbeiten tatsächlich noch nicht kostendeckend aus Online-Werbung, und wir sehen uns auch nach knapp zwei Jahren Blogwerk immer noch in der Aufbauphase.”

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Ronnie Grob, 2. April 2008 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Die Blogisierung der Politik
(welt.de, Thomas Vitzthum)
Wie und warum Merkel, Westerwelle und Co. ihre Botschaften immer häufiger per Internet unters Volk bringen.

Der deutsche Journalismus sorgt für Überraschungen
(berliner-journalisten.com, Laura Stevens)
Die US-amerikanische Journalistin Laura Stevens kam zu einem Studienaufenthalt nach Deutschland. Erwartet hatte sie große Ähnlichkeiten zwischen der deutschen und amerikanischen Berichterstattung. Gefunden hat sie erstaunliche Unterschiede und einen Mangel an Information.

Unser tägliches Fernsehen: Bleiben Sie dran!
(gazette.de, pdf)
Fernsehen, sagte Oliver Kalkofe in Kreative Querschnittslähmung, sei wie der Wärter, der sei nem Gefangenen nur noch trockenes Brot gibt mit der Begründung, der isst eh alles. Was also tun, wenn auch die TV-Gesellschaft, die keinen ?angemessenen und altersgerechten Medienkonsum? gelernt hat, alles frisst? Es bleiben Gelassenheit und Ironie.

“FR”-Chef Uwe Vorkötter will sich online bewegen
(dwdl.de, Thomas Lückerath)
“Ich bleibe gerne der Einzige im nordischen Tabloid-Format”, sagt Uwe Vorkötter, Chefredakteur der “Frankfurter Rundschau” im DWDL.de-Interview. 2008 steht für ihn der Ausbau des Online-Angebots im Mittelpunkt. “Größten Respekt und alle Hochachtung” hat Vorkötter vor seinen alten Kollegen bei der “Berliner Zeitung”.

Egon Erwin Kisch: Der rasende Reporter
(hagalil.com)
Am 31. März 1948, starb in Prag eine der schillerndsten Persönlichkeiten aus der Welt des Journalismus: Egon Erwin Kisch.

Was ich heimlich lese
(cicero.de, Julia Franck)
“Auf den Wissensseiten lese ich ausnahmslos jeden Artikel – ganz anders als im Rest der Zeitung, den ich anschließend nur überfliege und hier und dort etwas Herausstechendes lese. Warum ich diese Leidenschaft für unwürdig halte? Ganz einfach, es ist eine sehr oberflächliche Wissensaneignung, die dort stattfindet.”

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Ronnie Grob, 1. April 2008 um 8.23 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

reverse blog engineering
(basicthinking.de, Robert Basic)
“Viele fragen mich, wie ich das mit dem Bloggen, den vielen Artikeln und Themen eigentlich hinbekomme. Das ist eigentlich ganz einfach. Ja, es ist wahr, dass ein ganzes Team am Blog arbeitet, das schafft einer alleine doch eh nicht. Wer das glaubt, muss einen Schuss weg haben. Also stelle ich das Team und die Aufgabe jedes Teammitglieds vor.”

“Der Toilettensitz brennt”
(ejo.ch, Marlis Prinzing)
Stimmen einer Tagung zur Zukunft der Medien: Nur wer auf den Wandel reagiert, wird überleben können.

Kerstin Dombrowski im Interview
(planet-interview.de, Tobias Goltz)
Journalistin Kerstin Dombrowski über die Boulevard-Perspektive, Extremsituationen bei der Bild-Zeitung, Gruppendynamik unter Redakteuren und Moral.

Das universelle Format
(taz.de, Gina Bucher)
Man kann PDF-Magazine nur am Computer lesen. Wenige kennen sie. Trotzdem: Viele sind hervorragend gemacht, und ihre Zahl steigt - für die Macher sind sie Spielplatz und Forum.

Christoph Lüscher missioniert nicht mehr
(ressmann.wordpress.com)
“Ich versuche, die Leute bei ihrem Interesse abzuholen: wenn Du Dich für das Weltgeschehen unter Ausnahme von Britney Spears interessierst und gerne diskutierst, dann schau mal vorbei, online verstehst Du es besser, als wenn ich es Dir hier erkläre. Wenn mir allerdings jemand sagt, das Internet sei nicht real, dann lächle ich und gehe meines Weges. Den Hang zum missionieren habe ich längst abgelegt.”

Marc Walder: Auf einen Espresso mit Frank A. Meyer
(blick.ch/news/fam)
“Wo sind die Schreiber und Analytiker, die mit Witz und Schärfe, mit eigenem Stil und Standpunkt einen aufregenden, zwingenden Journalismus betreiben? Kaufzeitungen müssen süchtig machen! Das geht nur über journalistische Persönlichkeiten – die man lesen will, wegen denen man die Zeitung kauft. Die aber gibt es nur, wenn der Verleger selbst süchtig ist nach Schreibern und Denkern.”

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Ronnie Grob, 31. März 2008 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Offener Brief von Michail Gorbatschow an die deutschen Medien
(petersburger-dialog.de, Michail Gorbatschow)
“Beim aufmerksamen Blick auf die Flut von Veröffentlichungen in Deutschland wird man jedoch schwer den Eindruck wieder los, als ob man es mit einer gezielten Kampagne zu tun hat, als ob alle aus einer einzigen Quelle schöpften, die eine Handvoll Thesen enthält (in Russland gebe es keine Demokratie; die Meinungsfreiheit werde unterdrückt; eine arglistige Energiepolitik werde durchgesetzt; die Machthaber drifteten immer weiter in Richtung Diktatur ab – und so weiter und so fort.) Diese Thesen werden in verschiedenen Tonarten wiederholt. Die Zeitungsmacher scheinen auch keinerlei Interessen jenseits dieser Aussagen zu haben.”

Die sorglose Masse
(umagazine.de, Don Alphonso)
Bald stehen wir alle splitternackt da, vor der ganzen Welt. 100 zornige Zeilen gegen die Naivität, mit der die Fans des Web 2.0 sich selbst entblößen.

Ebay-Nutzer bekommen teure Post vom Anwalt
(welt.de, Steffen Fründt)
Rechtsanwälte haben Kunden des Auktionshauses Ebay als ergiebige Einnahmequelle entdeckt. Wegen vermeintlicher Formfehler mahnen sie systematisch Verkäufer ab. Nun flattern bei Tausenden Privatleuten deftige Rechnungen ins Haus. Bislang hatten die Anwälte nur professionelle Händler im Visier.

Der Unternehmer, ein Admiral und ein «Schweizer Fräulein»
(nzz.ch, Matthias Daum)
Reale und virtuelle Begegnungen mit drei Schweizer Bloggern.

Brutaler Kampf ums Altpapier
(spiegel.de, Alexandra Sillgitt)
Die Entscheidung fällt an der Mülltonne: Kommunen und private Anbieter liefern sich deutschlandweit einen Kampf um ausgelesene Zeitschriften und Zeitungen. Der Streit wird vor Gericht ausgefochten oder auf der Straße - denn Pappe und Papier bringen bares Geld.

Sex mit spitzer Feder
(sonntagszeitung.ch, Martina Bortolani)
Die Jungautorinnen einschlägiger Kolumnen schreiben ebenso unbeschwert über Schwänze wie über ihre neuen Schuhe.

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