Thema: Presseschau

 

Alle 109 Artikel zum Thema Presseschau auf medienlese.com:

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Ronnie Grob, 9. Juni 2008 um 8.54 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Das Regime der Flanellmännchen
(faz.net, Michael Jürgs)
“Die Frequenz mancher Sender ist höher als der IQ ihrer Betreiber, und bei vielen bunten Blättern sind die Redakteure dümmer als die Leser. Trotzdem glauben Journalisten notorisch, alles besser zu wissen. Doch zumindest in den Fällen, in denen das stimmt, sollten die Verlagsmanager auf sie hören.”

Schweiz zu eng für guten Medienjournalismus
(stoehlker.ch/weblog)
“Wer über Talent verfügt und fleissig ist, flüchtet ins Ausland, weil dort die Spielräume grösser sind. Ein Medienkritiker bei uns würde nicht nur seine Freunde verletzen, die Zahl seiner attraktiven Partnerinnen und Partner einschränken, sondern auch seine Karriereaussichten bedeutend einschränken. Welcher Ressortleiter oder Chefredaktor würde einen Kollegen einstellen, der ihn einmal kritisch beschrieben hat?”

Verlag der Zukunft
(mediatrend.ch, Christoph J. Walther)
“Um sich zukunftstauglich aufzustellen, müssen Verlage mehr tun als Redaktionen multimedial zusammenzuführen und Werberaum crossmedial zu vermarkten. Welche Faktoren werden darüber hinaus den Verlag 2.0 bestimmen?”

“Das Leichte im Schweren”
(taz.de, Max Hägler)
Der neue Chefredakteur der Abendzeitung, Arno Makowsky, im Interview: “Geistreiche Schlagzeilen schließen immer einen Teil der Leser aus. Deshalb reicht es uns, alle paar Tage eine kreative Schlagzeile zu haben, um unseren Anspruch zu dokumentieren.”

Die Analyse der Analyse
(netzeitung.de, Elke Wittich)
“Genau 105 Minuten vor dem Anpfiff des Eröffnungspiels der Europameisterschaft 2008 ging das ZDF ‘EM-Studio’ auf Sendung. Ganz schön viel Zeit, um eine einzige Frage zu klären.”

Ein Sporttempel für einen totalitären Staat
(nzz.ch, Roman Hollenstein)
Architekt Jacques Herzog spricht über sein Olympiastadion in Peking und über die Moralfrage bei Bauten in China: “Man kann sagen, in einem Land, das nicht unsere gesellschaftlichen, wirtschaftlichen oder moralischen Standards hat, engagiere ich mich nicht. Dann könnte man aber an vielen Orten nicht bauen, im Grunde nicht einmal im Amerika der Bush-Administration.”

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Ronnie Grob, 6. Juni 2008 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Plädoyer für eine Neudefinition von Realität auf der EM
(taz.de, Tom Kummer)
Tom Kummer, der früher Interviews “fast komplett inszenierte”, will diese Taten nicht rechtfertigen, gibt aber zu bedenken, dass die journalistischen Gestaltungsmöglichkeiten bei Poolinterviews sehr klein sind (hier eine gelungene Verwertung). Ihm habe es immer widerstrebt, “den PR-Bulldoggen in den Arsch zu kriechen”. Lesen!

Weidmannsheil!
(nzz.ch, ras.)
“Ein Kameraauge ist fast immer dabei. Prominente Personen stehen freiwillig oder unfreiwillig im Blitzgewitter. Ihr Verhalten, ihre Haut und ihre Kleider werden erbarmungslos bis ins Detail seziert.”

Die neuen Herren des «Journal»
(bilanz.ch, Peter Hossli)
“Gratisabonnements gibt es nur für Angestellte. Selbst US-Präsidenten bezahlen für die noble Lektüre – egal, ob online oder gedruckt. Das ‘Wall Street Journal‘ ist die einzige Zeitung, die gewinnbringend Inhalte online nur gegen Bezahlung vertreibt.”

Verleger und SRG in den Presserat aufgenommen
(impressum.ch)
Trotz Protesten der Gewerkschaft Comedia werden die Verleger und Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft in den Presserat aufgenommen.

“Das darf nicht zu einem Mob 2.0 degenerieren”
(16vor.de, Nicole Zillien)
Interview mit dem Trierer Medienwissenschaftler Hans-Jürgen Bucher: “Die Gefahr, dass das Web 2.0 zum Mob 2.0 degeneriert, ist groß und kann sowohl auf spickmich.de als auch auf meinprof.de täglich beobachtet werden. Es ist deshalb nur folgerichtig, dass viele kommunale Web 2.0-Aktivitäten eine formelle Anmeldung verlangen.”

Grassierende Draufgeberitis
(999blogs.de/clap-club)
“Ein aktueller Blick in die Zeitschriftenregale lässt vermuten: Magazine allein reichen nicht aus, um Käufer zu begeistern. Mit Booklets sollen Attraktivitäten gesteigert und Begehrlichkeiten geweckt werden.”

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Ronnie Grob, 5. Juni 2008 um 8.54 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Klatsch as Klatsch can bringt Umsatz (+)
(werbewoche.ch, Gerti Schön)
Gawker Media, Amerikas erfolgreichstes Blogging-Unternehmen, wirft Millionen ab.

wat denn da los?
(basicthinking.de, Robert Basic)
Deutschlands meistverlinkter Blogger fragt sich, was los ist angesichts mehrerer die Zukunft von Blogs kritisch beleuchtenden Blogtexten: “Was juckt es da, ob eine Firma mehr oder weniger bloggt, auch nicht, ob sie ‘gut’ oder ’schlecht’ bloggt oder ob ein Blogger Asche macht oder nicht? Es sind nahezu bedeutungslose Ereignisse im Jetzt in einer langen Abfolge, die aber in der Summe gesehen unaufhaltsame Änderungen mit sich führen.”

Habermas, die Medien, das Internet
(perlentaucher.de, Robin Meyer-Lucht)
“Deutschland tut sich nach wie vor schwer damit, die Ressentiments gegenüber dem Internet als scheinbar chaotisches, zersplittertes und desorientierendes Medium aufzugeben. Im Gegenteil: Hierzulande ist man von einer (möglichst von systemisch-ökonomischen Zwängen befreiten) massenmedialen Öffentlichkeit als überlegenem diskursiven Modell tief überzeugt.”

“Unser Land hat die Medienkritiker, die es verdient”
(persoenlich.com, Roger Schawinski)
Roger Schawinski reflechiert über Medienjournalismus in der Schweiz und in Deutschland und beleuchtet im Speziellen die Süddeutsche Zeitung. Er erzählt, wie jedesmal Panik ausgebrochen sei bei Sat.1, wenn man vor einer TV-Premiere lobende Worte dieser Zeitung erhalten habe, da das ein Garant für einen Quotenflop gewesen sei (”so weit entfernt sind diese Fachleute vom real existierenden Fernsehpublikum”).

Look east, young man
(ecin.de, Prof. Monse)
“Während der Westen sich als Heimat der Hobby-Journalisten überschätzt, hat China, für mich überraschend, 73 Millionen Blogs und 47 Millionen Nutzer, die regelmäßig Blogs schreiben.”

The Newspapers: Rating The Top 25 Newspaper Websites
(247wallst.com)

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Ronnie Grob, 2. Mai 2008 um 8.54 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

Revoluzzer aus dem Netz
(zeit.de, Video, 7:55 Minuten)
Jeff Jarvis (buzzmachine.com) erzählt im Videointerview, wie er 2001 den Schockwellenreiter las und verlinkte. Er glaubt nicht daran, dass man Angst vor Verlust der Privatsphäre haben muss (wie es die ältere Generation hat), sondern daran, dass im Internet etwas zurück kommt, wenn man etwas preis gibt.

Jugenderinnerungen der neuen Rentner
(nzz.ch, ras.)
Rainer Stadler ermüden die Erinnerungen der Medien an die 68er: “Wer bereits mehrere solcher Jubiläen durchgemacht hat, mag sie ermüdend finden. Vor allem dann, wenn diese gleichsam rituell abgehandelt, wenn keine neuen Perspektiven eröffnet werden. Ein Blickwechsel scheint auch im vierzigsten Jahr danach kaum möglich. Das Erzählmuster Memoiren herrscht vor. Im Mittelpunkt stehen wieder die damaligen Akteure, die milde auf ihre wilden Jugendjahre zurückblicken.” Mich ebenfalls: “Die Schildkröte Alter holt jeden - auch den rollenden Stein von 1968” (blog.ronniegrob.com).

Der Schönwettermacher
(weltwoche.ch, Daniele Muscionico)
“An der Spitze des Tages-Anzeigers steht ein Mann, der sich früher ‘Che’ nannte. Anfangs gab niemand Peter Hartmeier eine Chance, heute ist er akzeptiert, was in dieser Redaktion etwas heissen will. Sein Optimismus hat ihm viel geholfen.”

Paparazzi in Bäumen vor Psychiatrie
(taz.de, Ralf Leonhard)
“Amstetten wird seit dem Inzestfall von Reportern belagert. Einige versuchten, sich als Ärzte in das Krankenhaus einzuschleichen, um an Fotos zu kommen.” Dazu: Hyänen am Horrorhaus (zeit.de, Nina Horaczek)

Interview mit Staatsminister Bernd Neumann (exklusiv)
(medienhandbuch.de)
Bernd Neumann: “Die von Ihnen zitierten Untersuchungen zeigen lediglich, dass die Printnutzung junger Leserinnen und Leser ebenso stetig wie deutlich zurückgeht. Sie belegen aber nicht, dass die Zeitungen und Zeitschriften ihre Funktion als politische Leitmedien verloren haben.”

“Infiltration von Meinung”
(faz.net, Michael Hanfeld)
“Es gibt Stücke im Fernsehen, denen schadet ein später Sendezeitpunkt gar nicht. Für den Film ‘Quoten, Klicks & Kohle‘ von Thomas Leif, den das Erste Mittwochabend um kurz nach halb zwölf zeigte, gilt das ganz besonders. Denn nach einem solch peinlichen Stück der Selbstbeweihräucherung und einem solchen Ausmaß manipulativer Techniken muss man lange suchen.”

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Ronnie Grob, 30. April 2008 um 8.54 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Quoten statt Voten
(medienheft.ch, Gerti Schön)
“Kurzatmige Nachrichten über aufgeblasene Bagatellen bestimmen die Berichterstattung über die Vorwahlen in den USA: Ob nun angebliche Heckenschützen in Bosnien, radikale Prediger oder “frustrierte Wähler” – kaum jemand, der nicht aufgeboten würde, um die Stimmung gegen die demokratischen Präsidentschaftskandidaten anzuheizen. Dabei geht es mehr um Quoten als um Voten.”

“Man muss lernen, anonym zu bleiben”
(zeit.de, Götz Hamann)
“Netzsurfer tragen selbst Verantwortung, sagt der oberste Datenschützer von Google. Peter Fleischer über die Spuren, die Nutzer hinterlassen – und über das, was der amerikanische Internetkonzern damit anstellt.”

Der Hakenkreuzzug
(spiegel.de, Ansberg Kneip)
“Wie Google Earth bei der Entnazifizierung der Welt hilft.”

“Gegen eine reine Mantellösung würde ich mich wehren”
(persoenlich.com, David Vonplon)
“Letzten Samstag ist der “Bund” in die Räumlichkeiten der “Berner Zeitung” am Dammweg gezogen. Folgt auf die geografische Zusammenlegung der Zeitungen auch eine redaktionelle? Laut “Bund”-Chefredaktor Artur K. Vogel sind solche Befürchtungen aus der Luft gegriffen: “Wir versuchen, uns klar von der ‘BZ’ abzugrenzen”, erklärt er im Interview mit “persoenlich.com” und übt scharfe Kritik an Medien, die anderslautende Berichte publizierten.”

Da geht was
(blick.ch, Lu Hai Rui)
“China ist ein ziemlich grosses Land, und in einem ziemlich grossen Land passieren ziemlich kuriose Dinge. In den vergangenen Wochen habe ich allerlei Zeitungsausschnitte für Sie gesammelt, liebe Leserinnen und Leser, und bin stolz, Ihnen nun die zehn verrücktesten Kurznachrichten des Frühlings präsentieren zu dürfen.”

Ein offener Brief vom Internet zum Tag des Geistigen Eigentums
(tim.geekheim.de)
Nach “den Kulturschaffenden” schreibt nun auch “das Internet” einen offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel.

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Ronnie Grob, 28. April 2008 um 8.54 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Merkel: Mehr für Schutz geistigen Eigentums tun
(bundeskanzlerin.de, Angela Merkel)
Angela Merkel: “Bestimmte Dinge können wir national alleine nicht lösen. Deshalb müssen wir dies im internationalen Rahmen machen, denn das Herunterladen von Computern ist eine Sache, vor der nationale Grenzen nicht schützen können.” (pdf-Datei, Video)

Schummel-Skandal bei RTL-Chartshow
(express.de, Christian Wiermer)
RTL zeigt einen fast fünf Jahre alten Auftritt von Chris de Burgh – und verkauft ihn als neu.

Wie bloggig sind die Zeitungen mittlerweile geworden?
(blog.metaroll.de, Benedikt Köhler)
Benedikt Köhler überprüft, wie weit klassische Blogfunktionen bereits Einzug gehalten haben in die Online-Portale von Tages- und Wochenzeitungen.

Wenn der Stinkefinger einknickt
(spiegel.de, Daniel Haas)
“Die Selbstzensur der amerikanischen Fotoagentur AP nimmt absurde Ausmaße an. Jetzt hat der Nachrichtendienst Bilder einer Musikpreis-Trophäe gelöscht, die eine obszöne Geste zeigen. Auch vor Rockstar-Fotos wird gewarnt - und vor Picasso-Gemälden.”

Das Kreuz mit der Leserschaft
(dradio.de, Thomas Klatt)
“Die christlich-konfessionelle Presse in Deutschland steckt in der Krise: Seit Jahren sinken die Leserzahlen kontinuierlich von 4,16 Millionen im Jahr 1997 auf heute unter 2,8 Millionen Leser. Als Folge werden Zeitungen eingestellt, so zum Beispiel bei der badischen Landeskirche zum Ende des Jahres. Doch es gibt eine Alternative: Cross-Media.”

The anxiety of the elites
(guardian.co.uk/commentisfree, James Murdoch)
“The regulator’s heavy-handed response to a media revolution is injurious to a free society.”

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Ronnie Grob, 23. April 2008 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Weniger wissen mit Wikipedia
(faz.net, Jörg Thomann)
Der Brockhaus geht ins Netz, Wikipedia hingegen wird zum Buch: Bertelsmann bringt im September eine gedruckte Kompakt-Version der Online-Enzyklopädie heraus - für 19,95 Euro. Schleierhaft, wer das ausgeben soll.

“Ja, ich würde es wieder machen”
(tagesspiegel.de, Thomas Eckert und Joachim Huber)
Gespräch mit Kurt Westergaard und Flemming Rose zu den Konsequenzen der Mohammed-Karikatur.

Die Macht der Vielen
(zeit.de, Philip Faigle)
Täglich bewerten Millionen Menschen die Produkte von Unternehmen im Netz. Noch reagieren viele Firmen darauf mit Angst – langfristig könnten die Internetforen das Marketing revolutionieren.

Live-Webradio per Handy
(spiegel.de, Felix Knoke)
Ein Telefon und eine gute Idee, mehr braucht man nicht, um einen eigenen Web-Radio-Sender zu gründen. In den USA sind die Amateur-Talkshows längst der Renner. Ein deutscher Anbieter versucht nun, den kruden Charme des Selbstmachradios auch hier zu vermarkten.

Ungefragt zum Werbeträger
(focus.de, Torsten Kleinz)
Die Nutzer sind das wichtigste Kapital für soziale Netzwerke. Dass der US-Anbieter Facebook ungefragt mit den Namen seiner Mitglieder Werbung schaltete, ging den Usern dann doch zu weit. Jetzt rudert das Unternehmen eilig zurück.

NZZaS vs. BZ oder ein Nebensatz mit Folgen
(klartext.ch/blog, Nick Lüthi)
Die NZZ am Sonntag behauptet in einem Artikel über den Berner Fussballclub Young Boys, der Geschäftsführer des YB-Stadions Stade de Suisse kontrolliere «gewieft» die Berner Zeitung. Ein Vorwurf, den die BZ-Journalisten nicht nachvollziehen können. In Zürich verteidigt man die vorgebrachte Sichtweise, ohne allerdings konkrete Beweise zu liefern.

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Ronnie Grob, 22. April 2008 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

stern.de für Propaganda missbraucht
(stern.de, Adrian Geiges)
Wie Manipulation funktioniert, begreift man am besten, wenn man selbst davon betroffen ist. Chinas Staatsmedien haben plötzlich ihre Liebe zu stern.de entdeckt, mussten dafür aber meinen Blog, auf den sie sich beziehen, gründlich verfälschen.

Alles oder nichts?
(ejo.ch)
“Ich bin gerne bereit, Ihren Artikel (Ihr Radiomanuskript, Ihren Fernsehbeitrag) durchzugehen” - Gegenlesen klingt wie ein Geschenk, das Medienschaffende vor peinlichen Fehlern schützt. Doch die Faktenkontrolle ist oft das Einfalltor für Begehrlichkeiten bis hin zur versuchten Zensur.

“Deutschsprachige Blogs haben wenig Interesse an Politik und Medienanalyse”
(readers-edition.de, Felix Kubach)
Ein Interview mit Bettina Berendt, die zusammen mit Martin Schlegel und Robert Koch “Die deutschsprachige Blogosphäre: Reifegrad, Politisierung, Themen und Bezug zu Nachrichtenmedien” (pdf, 25 Seiten) verfasst hat. Deutsche Blogs wurden mit US-Blogs verglichen. Die Daten stammen aus dem Mai 2006.

Jeder spielt Reich-Ranicki
(zeit.de, David Hugendick)
Im Internet schreiben Millionen von Laienkritikern. Kein Buch ist vor ihnen sicher. Ist das schlimm?

Interview mit dem Vorstand des Verein gegen den Abmahnwahn
(gulli.com)
Als 2005 die ersten Abmahnungen eintrudelten, war die Panik in der P2P-Szene groß. Heute kann das Thema Abmahnungen wegen Filesharing auf vielen Ebenen nicht mehr ignoriert werden kann: Politik, Gerichte und Bürgerinitiativen beschäftigen sich mit den Gesetzesinitiativen, welche den Rechteinhabern womöglich Tür und Tor zu weiteren Abmahnungen öffnen, aber auch mit Opfern und Gegnern der aktuellen Entwicklung. Steffen Heintsch, Vorstand des Verein gegen den Abmahnwahn e.V., beantwortet einige der wesentlichsten Fragen zum Thema “Abmahnung beim Filesharing”.

Where can “print” reporters go?
(paulconley.blogspot.com)
“As fast as the world of Web journalism is growing, no “print” journalist should assume that there’s a place for him in the new world. The truth is that there are not “places for all those thousands of print-based folks to go.” And don’t kid yourself — we are talking about thousands of displaced journalists. The newspaper industry alone has lost 10,000 jobs in recent months.”

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Ronnie Grob, 21. April 2008 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Xing, the new media
(blog.handelsblatt.de/adhoc, Julius Endert)
Die Position der klassischen Medien ist bedroht. Doch nicht Onlinemedien schlüpfen in die Rolle von Zeitungen, Magazinen und Fernsehsendern, sondern die neuen sozialen Netze im Internet.

Mit Bloggern auf Augenhöhe
(mmm.verdi.de, Christiane Schulzki-Haddouti)
Die Interview-Serie der Süddeutschen Zeitung zur ?Zukunft der Medien? fiel kürzlich auf mit kampagnenhaften Titelparolen wie ?Google News ist unser Feind?, ?Wir werden von Blogs und Gelaber überflutet?, ?Der Blogger-Schreck? oder ?Blogger gehen nach dem Copy-and-Paste-Prinzip vor?. Dabei zeichnete sich die Serie durch profunde Interviewpartner, eine breite Perspektive, kluge Interviewer und intelligente Antworten aus. Die Titel drücken daher vor allem redaktionelle Skepsis gegenüber der Bloggerwelt aus, verraten jedoch wenig von der Komplexität der sich sehr dynamisch entwickelnden Blogosphäre. Dabei könnten Journalisten von Bloggern gleich in mehrfacher Hinsicht lernen.

Süddeutsche Zeitung: Das große Schweigen
(taz.de, Steffen Grimberg)
Die Pressestelle der “Süddeutschen” ist dicht, Transparenz für die neuen Besitzer ein Fremdwort. Dafür denken sie über eine Gratiszeitung nach.

“Mopo” und Mordio!
(spiegel.de, Peter Luley)
Steuert die “Hamburger Morgenpost” in die Katastrophe? Außerordentliche Betriebsversammlungen, eine zensierte Mitteilung in eigener Sache und jetzt ein Statthalter, der die Sparkur eines britischen Großinvestors verteidigt: Bei dem Traditionsblatt geht es hoch her.

“Einen Fake hat man exklusiv”
(tagesspiegel.de, Achim Fehrenbach)
Der gefälschte Zeuge in der Sendung “Polylux” ist nur ein weiterer Fall in der langen Geschichte von Medien-Fakes. Benjamin Denes hat sich in seiner Magisterarbeit “Fälschungen im Journalismus” beschäftigt. Ein Interview.

Der liebe Herr Blumencolo
(taz.de, Oliver Gehrs)
Good guy & good guy: Die Zeiten der Denkverbote und der Angst vorm Chef sind vorbei. Nach 100 Tagen ohne Aust ist die Stimmung beim Spiegel so gut wie nie.

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Nur fad
(sueddeutsche.de, Thomas Becker)
Es klingt furchtbar rückwärtsgewandt, muss aber jetzt sein: Der “Scheibenwischer” ist bei sehr weitem nicht mehr das, was er mal war. Er ist nur noch: belanglos. Besserung nicht in Sicht.

Glückwunsch: Gruner+Jahr zeichnet sich selbst aus
(blog.dummy-magazin.de, Oliver Gehrs)
“Wir können hier exklusiv schon mal vorab die Gewinner verkünden, denn in den sechs journalistischen Kategorien sind ausschließlich Arbeiten aus Gruner + Jahr-Zeitschriften nominiert. Es sind: Stern, stern.de, Neon, Living at home, view und Brigitte. Herzlichen Glückwunsch!”

“China kennt verschiedene Formen der Internetzensur”
(tagesschau.de, Irena Güttel)
Wie ist es möglich, dass ein Staatsapparat anscheinend in der Lage ist, den Internetverkehr zu überwachen? Wie macht ein Staat wie China klar, was online nicht erwünscht ist? Und wieso halten sich die User dran? tagesschau.de sprach darüber mit dem Asien-Experten des Chaos Computer Clubs, Ohlig.

Aufhören mit dem Gejammer!
(davidbauer.ch)
Ein Abgesang auf den Abgesang: Der Journalismus lebt - wenn die Branche den Wettbewerb endlich annimmt.

There’s no such thing as ‘off the record’ anymore
(ojr.org, Robert Niles)
“Let’s just get this on the record — there is no such thing as “off the record” anymore.”

Polylux in eigener Sache - wie wir auf das Glatteis geführt wurden
(polylog.tv, Video, 4:00 Minuten)
“Auch Journalisten kann man veräppeln. Dafür an dieser Stelle unsere sportlichen Glückwünsche.”

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