Thema: PR

 

Alle 34 Artikel zum Thema PR auf medienlese.com:

IFA 2007 live:
Wie Pressefotos entstehen

Ronnie Grob, 31. August 2007 um 16.00 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Heute um 14 Uhr war ich an der medienpolitik@IFA , doch da der Beginn unglaublich langweilig war, ging ich nach ein paar Minuten wieder. Mir blieb aber die Möglichkeit, die Arbeit eines Pressefotografen (links im Bild) zu beobachten. Wer sich wundert, warum auf manchen Bildern ältere Herren etwas lüstern aussehen - hier haben wir es dokumentiert.

Bei den Personen auf den Fotos handelt es sich um Miss IFA (Mitte, rote Haare) und um Teilnehmer der Diskussionsrunde.

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Bild 1: Die Fotografierten stehen zusammen und lächeln, wie erwünscht, freundlich.

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Nach aufgedeckten PR-Texten:
Agentur ist schuld

Ronnie Grob, 13. August 2007 um 16.07 Uhr, 10 Kommentare Kommentare

Das deutsche Wirtschaftsministerium soll eine Agentur dafür bezahlt haben, positive PR im redaktionellen Teil von Zeitungen unterzubringen. Natürlich wird das abgestritten. Die Verantwortung übernimmt die Agentur.

Das Departement von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (”Ich habe Gott sei Dank Leute, die für mich das Internet bedienen“), BMWi, steht in der Kritik. Wegen dem Gebaren der Mediaagentur Flaskamp, die beauftragt wurde, etwas Imagekampagne zu machen. Flaskamp erklärt das so :

Kommunikation muss effektiv und effizient sein. Dem stimmt vor allem das Wirtschaftsministerium zu. Und deshalb vertraut uns das BMWi seit Anfang 2007.

Damit sie richtig schön effektiv und effizient ist, wurde offenbar beschlossen, nicht nur in den Anzeigenteil vorzustossen, sondern auch in den redaktionellen Teil. Doof nur, dass es Zeitungen gibt, die da nicht mitmachen. Der Kölner Stadtanzeiger beispielsweise. Der sich entschlossen hat, sich dem von Flaskamp offerierten Beispiel nicht anzuschliessen und stattdessen diesen Untergrabungsversuch auf die Pressefreiheit publik zu machen.

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“Ja, ich muss ja ansetzen.”

Florian Steglich, 21. Juli 2007 um 19.17 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

Ein Beitrag des ZDF-Magazins Frontal21 sorgte in den vergangenen Tagen für eine frische Brise in der Blogosphäre. Mit der Metapher vom Bumerang könnte man die Vorwürfe zusammenfassen, die sich gegen das ZDF richteten. Wir dokumentieren hier das vollständige und aufschlussreiche Transkript eines Interviews, das für die Sendung geführt wurde.

Es ging in der Sendung vom 17. Juli um “Gekaufte Beiträge” in deutschen Radiosendern, besser gesagt: Privatradiosendern. Beiträge, denen PR-Material in Audioform als Grundlage dient. Man staunte beim Ansehen ob der Ahnungslosigkeit eines jungen Radio-Programmchefs, der den Rundfunkstaatsvertrag nicht wirklich zu kennen scheint, und sah sich bestätigt in der Annahme, dass es bei den Privaten nicht nur musikalisch, sondern auch inhaltlich nicht gerade auf hohem Niveau zugeht. Schleichwerbung und ungekennzeichnete PR im Radio: Ein wichtiges Thema, unbestritten.

Doch dann meldete sich der Rückkanal.

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PRinz

Ronnie Grob, 13. Juni 2007 um 14.24 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

In der Aprilausgabe des Lifestyleheftchens Prinz ist ein Beauty-Special zu lesen, das sich redaktionell sehr an den umliegenden Werbungen orientiert. Es befasst sich mit den “Möglichkeiten, Kosten und Risiken moderner Beauty-Medizin”.

Wenn es auch auf der Titelseite eher beiläufig angekündigt wird, erstreckt sich das Special doch über rund 30 Seiten (Werbung inbegriffen, von insgesamt 174) und ist, wohl zur Wiedererkennung, mit einem orangen Balken übertitelt, in dem Beauty zu lesen ist.

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Falls sie es nicht sehen sollten: Unten rechts, zwischen “Bombay” und “Wer hat die beste Spielekonsole?” wird das Beauty-Special angekündigt.

Es geht darin um die Themen Auge, Brust, Zähne, Haarentfernung, Nase, Fettabsaugung, Arztsuche und Bücher. Es ist schon bald zwei Monate her, dient aber trotzdem als sehr gutes Beispiel, wie vielleicht nicht ganz so kritische Leser in die Arme der Schönheits-Industrie gedrängt werden. Problematisch an dem langen Beauty-Special finde ich vor allem, wie sehr sich redaktioneller Inhalt und Werbung vermischen. Wie wenig die beiden Teile gegeneinander abgegrenzt sind. Wie sehr sie sich visuell gleichen. Dass die Werbung nicht als Werbung gekennzeichnet ist.

Zur Veranschaulichung einige Beispiele:

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