Thema: Playboy

 

Alle 2 Artikel zum Thema Playboy auf medienlese.com:

“Feuchtgebiete”:
Roche im Rausch

Ole Reißmann, 7. Juni 2008 um 12.53 Uhr, 13 Kommentare Kommentare

Der Blick von außen: Die New York Times berichtet über Charlotte Roches “Feuchtgebiete”. Angela Merkel, Heidi Klum und Lady Bitch Ray sind auch dabei …

Charlotte Roche auf der \"Berlinale\" 2007: In der Amazon-Bestsellerliste. Weltweit.  (Bild Keystone/Markus Schreiber)Deutschland ist gespalten: Einerseits gucken Millionen Heidi Klums (spindeldürr und formstabil) absolut keimfreie Topmodel-Seifenoper und feiern die perfekte Enthaarung, den makellosen Teint und die totale Kontrolle über den Körper. Andererseits ist Charlotte Roche (keine Angst vor Sekreten) mit ihrem Buch “Feuchtgebieten” umfassend erfolgreich: Nationale Debatte angezettelt. Bald 700.000 Bücher verkauft. Auf der weltweiten Bestsellerliste von Amazon gelandet (als einziges deutschsprachiges Buch). Lesetour bis in die bayerische Provinz (Eintritt erst ab 18 Jahre). Englische Übersetzung besiegelt (erscheint nächstes Jahr als “Wetlands”).

Die New York Times berichtet nun über die Debatte – mit einem umfassenden Artikel. Charlotte Roche, Eva Herman, Lady Bitch Ray, Heidi Klum, Alice Schwarzer, Ingrid Kolb und Angela Merkel, alle, alle kommen vor im grundsätzlichen Abriss über Frontverläufe, Koalitionen und Emanzipationsrückstände im alten Europa. Was für eine Debatte:

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“Männermagazine” unter Druck

Ronnie Grob, 26. April 2008 um 15.32 Uhr, 7 Kommentare Kommentare

Männermagazine sind ein idealer Platzhalter, um die Krise der Printpresse zu thematisieren, ohne dem Leser zu sagen, dass man auch selber mit der Auflage kämpft.

Playmate
Shooting für den Playboy: Im Netz ist’s nackt (Bild Keystone)

Im Tagesspiegel vom 25. April 2008 steht unter dem Titel “Entblättert”: “Die Männer-Magazine stecken in der Krise – Nackte gibt?s im Netz in Massen.” Stimmt ja auch: Matador wurde gerade eingestellt, Penthouse-Models frieren in der Nische und über den Kahlschlag bei den billigen Heftchen schrieb das Zeitschriftenblog Ende vergangenen Jahres “Friedhof der Schmuddelblätter”.

Also nichts Neues, wie auch schon im Tagesspiegel vom 30. Dezember 2006 zu lesen war. Dort hiess es:

Männerunterhaltung ist ein hartes Geschäft. Und der Männermagazin-Markt unter Druck. Die Auflagen vieler Titel sind stark gesunken. Mehr oder weniger kunstvoll fotografierte nackte Frauen reichten nicht mehr aus, um ein Männermagazin zu verkaufen, sagt ein Chefredakteur aus der Branche. Erotik sei im Internet frei verfügbar.

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