Thema: Paris Hilton

 

Alle 4 Artikel zum Thema Paris Hilton auf medienlese.com:

Paris schlägt zurück:
“See you at the debates, bitches”

Felix Disselhoff, 7. August 2008 um 14.43 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

In einem Werbespot wird Barack Obama auf eine Stufe mit Paris Hilton und Britney Spears gestellt. Doch der Angriff des republikanischen Kandidaten McCain ging nach hinten los.

Eigentlich haben wir nur darauf gewartet: Paris Hilton steigt ein ins Rennen um die Präsidentschaft. Damit reagiert sie auf eine Wahlwerbespot von Obamas Kontrahent McCain. In dem Spot sind Bilder von Obamas umjubelten Berlin-Besuch und von Paris Hilton und Britney Spears zu sehen – alles nur belanglose Promis, so die Botschaft. Das dürfte Paris’ Vater, der für McCains Wahlkampf Geld gespendet hat, nicht besonders gefallen haben. Jetzt Antwortet die Tochter mit einem überraschend plietschen Video auf die Schmähung.

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Disselhoffs Durchblick:
Das einfache Fernsehen

Felix Disselhoff, 21. Juni 2008 um 10.05 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Platon und Mistgabeln: Endlich versuchen sich mit Gülcan Kamps und Collien Fernandes zwei “Stars” aus dem heimischen Fernsehen als Bäuerinnen. Das und mehr in unserem Fernseh-Check.

Gülcan Kamps und Collien Fernandes (Bilder [M] Keystone/Miguel Villagran und Volker Wiciok)Wie oft hört man den Spruch “Das hat`s alles schon mal gegeben!”?  In Ordnung: Die Fußball-EM ausgenommen. Vor allem, wenn die deutsche Elf so gut wie gegen Portugal spielt. Aber was kriegt der arbeitende Durchschnittsbürger sonst zu sehen? Die Öffentlich-Rechtlichen schnulzen mit “Verbotene Liebe” und “Marienhof” seit Anbeginn meiner Kindheit. Selbst “Forsthaus Falkenau” hat im Zweiten überlebt. In der Episode vom Freitag fand Weichspülförster Hardy Krüger jr. dieses Mal im Küblacher Forst Fress- und Verbissschäden. Zwei Hirsche stehen zum Abschuss frei. Tragik, Drama, kaum auszuhalten!

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Paparazzi:
Die dreckige Jagd nach dem goldenen Schuss

Ole Reißmann, 29. Mai 2008 um 16.33 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Die “Paps” sind ständig auf der Jagd nach den Stars – und dem ultimativen Foto, das fantastische Mengen Geld verspricht. “Keiner mag sie”, titelt die aktuelle Ausgabe der Galore.

Britney Spears (Bild Keystone)Das Interview-Magazin Galore widmet den Paparazzi die Titelseite, im Gespräch sind Kurator Matthias Harder (”Man muss vielen Paparazzi-Bildern zugestehen, dass sie authentisch sind, und diese Authentizität macht sie jenseits ihres dokumentarischen Gehalts durchaus künstlerisch wertvoll.”) und Paparazzo Frank Griffin (”Gewichtsprobleme stehen hoch im Kurs. Das ist in der heutigen Kultur eine ganz entscheidende Perspektive: Hat ein Prominenter zugelegt? Ist jemand erschreckend dünn geworden?”). Die Interviews kommen zu einem passenden Zeitpunkt: Die modernen Glücksritter Paparrazi sind derzeit Medienthema. “Verbrecher oder Künstler” fragt Galore und bringt den Konflikt auf den Punkt. Die Bilder gucken alle an, vom Entstehungprozess grenzt man sich empört ab.

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Virale Werbekampagnen:
Wie die Medien auf PR-Aktionen reinfallen

Ronnie Grob, 19. März 2008 um 11.23 Uhr, 8 Kommentare Kommentare

Das Cézanne-Bild auf YouTube, Free Internet, Paris Hilton und der Guru. Drei Beispiele, wie Medien auf PR-Kampagnen reinfallen oder, umgekehrt, wie PR-Aktionen erfolgreich in den Medien lanciert werden.

Spiegel Wissen
Spiegel Wissen wirbt ausversehen mit Claus Kleber - prompt berichten Bild, Süddeutsche und FAZ. Ist das jetzt auch viral?

Ein YouTube-Video zeigt zwei vermummte Figuren, die ein gestohlenes Bild an die Wand hängen - die Medien berichten, dann stellt sich heraus, dass es sich um Werbung handelt. Eine Website gibt vor, sich für Free Internet einzusetzen und sammelt sogar Unterschriften - Blogs und Medien berichten, dann stellt sich heraus, dass es sich um eine Werbeaktion handelt. Eine Hotelerbin geht mit einem Schauspieler spazieren - die Medien berichten darüber, dann stellt sich heraus, dass es sich um eine Promoaktion für eine TV-Sendung handelt.

Gibt es überhaupt noch Neuigkeiten, deren Verbreitung nicht im Interesse einzelner ist? Wir erläutern die drei Beispiele genauer und ziehen ein Fazit.
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