Alle 191 Artikel zum Thema Online auf medienlese.com:
Keine Lust, den Spielfilm am Wochenende zu verpassen? Aber keine Zeit und ein Festplattenrecorder ist zu teuer? Online-Video-Rekorder locken mit Angeboten. Doch es geht auch kostenlos.
Sie heißen Save.tv, Shift.tv und haben den DVD- oder Festplattenrecorder im heimischen Wohnzimmer abgelöst. Einziges Manko: Zeitversetztes Fernsehen ist noch nicht möglich. Die geplanten Aufnahmen müssen erst auf den PC runtergeladen werden. Die Plattform onlinetvrecorder.com bietet den Service sogar kostenlos an. Es ist nur eine Registrierung erforderlich.
Das Senderangebot beläuft sich auf 47 Sender. Neben den Hauptsendern sind auch die öffentlich-rechtlichen Spartensender, wie z.B. DZF Doku, aber auch die ausländischen Sender TRT, CNBC und BBC World gelistet.
Aufnahmen programmieren
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Nun auch die Times: Zeitungsarchive werden über das Internet frei zugänglich gemacht. Nur bei Fernsehsendern mag die Netzöffnung noch nicht recht funktionieren.
Wurde auch langsam Zeit: Die britische Tageszeitung Times öffnet ihr Archiv und stellt alte Ausgaben von 1785 bis 1985 ins Netz. Der Dienst ist vorerst kostenlos, erfordert jedoch eine Registrierung. Auch die übrigen Ausgaben bis heute sollen in nächster Zeit veröffentlicht werden. Die Zeitungsseiten liegen im Originallayout vor.
Mit Hilfe einer Zeitleiste können historische Artikel angesteuert werden, die bedeutende historische Ereignisse aufgreifen. Wie zum Beispiel ein Text über “Jack, the Ripper” vom 1. Oktober 1888.
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Ein technischer Entwickler startet als Hobby-Projekt neben seiner eigentlichen Arbeit beim Boston Globe ein Fotoblog – und feiert damit überraschend großen Erfolg.
Geht das nicht auch größer? Statt pixeliger Bildchen zeigt Alan Taylor auf seinem Blog “The Big Picture” nach Themen ausgewählte Fotos im Riesenformat. Als Programmierer beim Boston Globe sitzt er direkt an der Quelle und kann aus dem ständigen Strom der Bildagenturen auswählen. Seit dem Start Anfang des Monats ist die Seite schnell zum Liebling vieler Journalisten und Blogger geworden. Denn die Bilder werden endlich in wirkungsvoller Größe gezeigt. Satte 990 Pixel sind die Bilder breit – bedeutend mehr, als auf Nachrichtenportalen sonst üblich. In einem Interview berichtet Alan Taylor, wie er beim Boston Globe vom Programmierer zum Hobby-Herausgeber eines Fotoblogs wurde:
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Bin ich denn schon drin? Die deutschen Blogcharts sind umstritten, geliebt, gefürchtet. Jens Schröder im Interview über Mogelversuche, Zukunftspläne und Klickzahlen.
Wenn Journalisten etwas über Blogs schreiben, landen sie bei ihren Recherchen ziemlich schnell bei den deutschen Blogcharts. Eine immer aktuelle Liste der 100 Blogs, die am meisten verlinkt werden. Ganz vorne: Die wichtigsten und größten deutschsprachigen Blogs. 14 Fragen an Jens Schröder, den Macher der mächtigen Liste, den Graf Zahl der deutschen Blogosphäre. Aus den automatisch erfassten Daten der amerikanischen Blog-Suchmaschine Technorati, die mehr oder weniger vollständig sind, erstellt er die Blogcharts.
Wie gut sind die Technorati-Daten noch?
Ich würde sagen, die Qualität schwankt. Gerade in den beiden letzten Wochen gab es dort wohl ziemlich große technische Probleme. Insgesamt findet Technorati nach meinen Erfahrungen aber immer noch deutlich mehr Links als Konkurrenten wie Google Blog Search.
Haben Agenturen oder Blogger Dir schon Geld angeboten?
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Unternehmen verpacken Werbebotschaften in lustige Videoclips – aber damit aus einem YouTube-Video ein viraler Hit wird, müssen spezialisierte Agenturen ordentlich nachhelfen.
Täglich werden Zehntausende neue Videos auf YouTube hochgeladen. Mit etwas Geld lässt sich beeinflussen, wie viele Nutzer sich einen Clips ansehen. Ein Service, den Unternehmen für ihre mehr oder weniger lustigen Werbevideos gerne in Anspruch nehmen. Der YouTube-Beauftrage von Sueddeutsche.de, Christian Kortmann, erklärt, wie ein Internet-Video zum Renner wird. Der Inhalt des Clips ist dabei nebensächlich. Kostenpunkt: 30 Cent pro Abruf des Videos, für eine Millionen Abrufe gibt es Rabatt, macht 300.000 Euro. Und das funktioniert so:
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Da sind sie wieder: Neon und Zeit feiern Weblogs in ihren aktuellen Ausgaben. Die Zeit mit einer Deutschlandkarte der Blogcharts, die Neon mit einer Bestenliste.
Das Zeit-Magazin Leben zeigt all jene Blogs aus den deutschen Blogcharts, die sich geographisch in Deutschland verorten lassen. Kaum überraschend: Viele erfolgreiche Blogs werden in großen Städten geschrieben, absoluter Spitzenreiter ist Berlin, die Hochburg der urbanen Penner und prekär Kreativen.
Von Deutschland in die weite Welt: In der Juli-Ausgabe des “Generationenblatts” Neon werden gleich die “55 besten Blogs der Welt” gepriesen. Obwohl: Die Favoriten der Neon-Redaktion kommen vor allem aus Deutschland (24), den USA (19) und Großbritannien (7). Außerdem mager vertreten sind Spanien, Schweden, Frankreich, Kanada, Österreich und Japan – die “55 besten Blogs der Welt” sind eine ganz schön deutsch-amerikanische Angelegenheit.
Drei Nickeligkeiten:
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Eine Internet-Serie soll etwas aufgepeppt werden und bekommt einen Gastauftritt von Lady Bitch Ray verordnet - kurz darauf wird den Verantwortlichen die Sache “zu heiß”.
“Candy Girls”, die hippe “neue deutsche Fernsehserie” aus Endgeil-Berlin, läuft nicht im verschnarchtem Fernsehen, sondern im angesagten Internet auf Rupert Murdochs Musik- und Partynetzwerk MySpace. Und man könnte meinen: Es läuft nicht so richtig für die “Candy Girls”. Denn gerade wurde eine Episode der Serie nachträglich aus dem Archiv entfernt:
Skandal-Rapperin Lady Bitch Ray sagte schmutzige F-Wörter – kurze Zeit darauf wurde Teil 7 abgesetzt.
… schreibt die Welt über die von der offiziellen Seite entfernte und weiterhin im Netz herumgeisternde siebte Folge “Betriebsversammlung”.
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Anerkennung für die eigenständige Online-Redaktion oder Schmutz-Schutz für die Printausgabe: Viele Nachrichtenportale haben einen eigenen Markennamen. Warum eigentlich?
Auch bei der Zeit ist es nun vorbei mit der “medienübergreifende Markenführung” (schreibt zum Beispiel das Design Tagebuch), seit einiger Zeit firmiert das Online-Angebot nicht länger unter dem Namen der Zeitung. Stattdessen heißt es nun: Zeit Online. Über Sinn und Zweck dieser Teilung kann man verschiedene Ansichten haben: Einerseits wird die Arbeit einer eigenständigen Redaktion honoriert. Aus der Perspektive der Journalisten lobenswert. Ebenso nachvollziehbar für die Verlagsseite – sind doch die Internetredaktionen ein weiteres Profit-Center mit eigener Kostenstelle.
Aber was ist mit den Nutzern? Unterscheiden auch sie penibel zwischen Print und Online? Oder nehmen sie den Stern als eine Marke wahr, im Internet wie am Kiosk? Stattdessen Verwirrung. Eine kleine Übersicht:
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ARD und ZDF sollen ihre Inhalte im Web nur noch sieben Tage online lassen dürfen, so aktuelle Forderungen. Tut man dem Web damit wirklich einen Gefallen?
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk hat seine Qualitäten: Wer nach einem langen Arbeitstag beim Programm von ARD oder ZDF einschläft, muss nicht wie bei RTL oder Pro Sieben befürchten, von einem brüllend lauten Werbespot schon nach wenigen Minuten wieder aus seinen Träumen gerissen zu werden. Und wenn man eine bei Arte und eine bei Discovery gesendete Dokumentation miteinander vergleicht, wird man den ruhigeren Stil des öffentlich-rechtlichen Programms genießen - was hier allerdings mehr am Unterschied zwischen französischer und amerikanischer Filmkultur liegt. Auch ARD und ZDF kooperieren schließlich mit dem amerikanischen Discovery-Channel, ebenso wie Pro Sieben mit der öffentlich-rechtlichen BBC. 
Doch was das Auftreten online betrifft, so haben ARD und ZDF völlig unnötigerweise in den Monaten, in denen die Dotcomblase längst geplatzt war, noch vom auf dem Datenhighway liegenden Gold geträumt und dabei sehr viel Porzellan zerschlagen: Ihr “Internetangriffskrieg” (”Internetoffensive“), der nicht nur IPTV wie in der Schweiz, auch nicht nur normales Audio- oder Video-Streaming, auch nicht nur das Web, sondern gleich das gesamte Internet inklusive E-Mail oder Chat für sich vereinnahmen will - einerseits als Geldbeschaffungsmaschine, die eine Telekommunikationssteuer ernsthaft Rundfunkgebühr nennt, und andererseits als “dritte Programmsäule” - hat die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland zum Feind des Webs, zum Feind der Netzkultur werden lassen.
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Am Design hat sich über die Jahre hinweg aber kaum etwas geändert – trotzdem bleibt das Portal des ORF unangefochtener Sieger in der Gunst der Internetuser. Was ist das Erfolgsgeheimnis von orf.at?
Seit zehn Jahren veröffentlicht die österreichische Web-Analyse (ÖWA) die Reichweiten der am besten besuchten Onlinedienste Österreichs. Laut ÖWA surfen 40,1% der 4,57 Mio. Internetuser in Österreich orf.at an. Weit abgeschlagen folgen Krone.at (15,7%) und derstandard.at (14,9%).
Obwohl orf.at so erfolgreich ist, hat sich das Erscheinungsbild des Portals seit Jahren kaum geändert. Eyecatcher auf der Startseite sind immer noch rechteckige Bildchen mit weißen Headlines, die auf die Topstories verlinken. Darunter platziert sind Schlagzeilen aus verschiedenen Ressorts in schlichtem Design: schwarz und fett die Ressorts, weiß und unterstrichen die Headlines.
Was also ist das Erfolgsgeheimnis von orf.at? Sechs Thesen:
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