Thema: NZZ Online

 

Alle 5 Artikel zum Thema NZZ Online auf medienlese.com:

NET-Metrix-Zahlen:
Newsnetz enttäuscht, Facts stürzt ab

Ole Reißmann, 8. Oktober 2008 um 16.16 Uhr, 9 Kommentare Kommentare

Welche Schweizer Online-Angebote werden geklickt? Die offiziellen Zahlen für den September wurden heute um 15 Uhr veröffentlicht – wir zeigen die Gewinner und Verlierer des NET-Metrix-Audits.

Was macht die Konkurrenz? Die eigenen NET-Metrix-Zahlen dürfte jeder Seiten-Macher auswendig im Schlaf aufsagen können. Seit 15 Uhr ist klar, wie es um die Konkurrenz steht – unsere erste Analyse:

Die zehn Verlierer im September

Die Liste der Verlierer wird vom Youtube-Klon MyVideo.ch angeführt, an der seit kurzem ProSiebenSat.1 eine Beteiligung hält und die ihren Ländertraffic erst separat ausweist. die ein rundes Drittel verloren. Es folgt die Fussball-Website 4-4-2, deren Zahlen bereits das ganze Jahr stark schwanken; nun ist man wieder auf dem Vor-EM-Niveau vom April. Das Schweizerische Fernsehen verliert 14 Prozent – vermutlich die saisonale Folge der olympischen Spiele im Vormonat August.

(nur Sites über 25.000 Visits im Monat)

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Im Test:
«Newsnetz»

Peter Hogenkamp, 17. August 2008 um 16.21 Uhr, 20 Kommentare Kommentare

Vor gut einer Woche ging das «Newsnetz» an den Start, ein neues Mantelkonstrukt hinter den Websites von Tages-Anzeiger, Basler Zeitung und Berner Zeitung. Wir testen Konzept und Umsetzung.

Wie die Zukunft der Zeitung aussieht, wird im Wochentakt diskutiert; die stets pointiert vorgetragenen Meinungen reichen je nach Interessenlage von: «Zeitungen auf Papier werden ganz verschwinden» bis zum eigentlich bereits widerlegten: «Es wird sich nichts ändern». Wie sieht aber die Zukunft der News-Websites aus, die meist aus denselben Häusern stammen? Einerseits informieren sich immer mehr Leser im Web, andererseits lassen die Werbeeinnahmen dort noch auf sich warten, was die Branche zunehmend nervös werden lässt.

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Newsnetz gestartet:
Dicht dran am Boulevard

Ole Reißmann, 8. August 2008 um 12.15 Uhr, 26 Kommentare Kommentare

Die selben Schlagzeilen, die selben Bilder: Basler Zeitung, Berner Zeitung und Tages-Anzeiger haben endlich moderne Websites – und eine gemeinsame Mantelredaktion.

Nachrichtenseiten sehen ohnehin recht ähnlich aus, kaum eine Online-Redaktion wagt, eigene Schwerpunkte zu setzen – lieber alles mitnehmen, was die Konkurrenz auch hat. In der Schweiz haben sich drei Zeitungen zum Newsnetz zusammengetan, um dieses voneinander Abschreiben, dieses Agenturmaterial möglichst schnell auf die Seite hieven, nicht gegen- sondern miteinander zu bestreiten.

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NZZ Online:
Abschwung nach Relaunch

Ronnie Grob, 29. Februar 2008 um 9.58 Uhr, 11 Kommentare Kommentare

Bei Online-Medien entscheiden Unique Clients, Visits und Page Impressions über Werbeaufträge. Mit sogenannten Relaunches wird versucht, die Benutzerzahlen zu steigern - eine Aktion, die, wie das Beispiel NZZ Online zeigt, nicht selten kontraproduktiv ist.

Als Beispiel für die These, dass ein teurer Relaunch auch zu einem Besucherrückgang führen kann, könnte man die Website von NZZ Online anführen. Uns gefiel der Relaunch Anfang Juli 2007 nicht und auch viele Leser reagierten kritisch darauf. Nun gut, Menschen sind Gewohnheitstiere und die meisten von ihnen reagieren auf jede Veränderung zuerst mal negativ. Sieht man aber die Benutzerzahlen an, dann kann man tatsächlich einen Abschwung bei den Benutzerzahlen erkennen, der erst gegen Ende 2007 wieder aufgefangen werden konnte.
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Nutzergenerierte Wahlprognosen

Ronnie Grob, 19. September 2007 um 15.58 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Ende Oktober sind in der Schweiz Parlamentswahlen. Die Nutzer von Börsenspielen auf den Online-Portalen machen dabei sehr gute Prognosen, schreibt die NZZ. Wenigstens ein Leser findet das Blödsinn.

NZZ MeistgelesenDie Meldung, dass die politischen Pole (SP und SVP) “am Schmelzen” seien, schaffte es heute Nachmittag zum Aufmacher auf NZZ Online und gleich zum meistgelesenen Artikel:

Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen, dass die Wahlbörsen den realen Ergebnissen jeweils sehr nahe kommen und dabei bisweilen auch die Voraussagen von Demoskopen übertreffen. Während bei Umfragen die Befragten nach einem Zufallsprinzip stichprobenartig ausgewählt werden, nehmen an Wahlbörsen in der Regel nur gut informierte Personen teil, was die Treffsicherheit der Handelskurse erhöht.

Mutig ist diese Aussage auch, da es sich nicht um eine Teilnehmerbasis von x tausend Leuten handelt, sondern nur um ein paar hundert (gespielt wird überraschenderweise auf den Seiten der Uni Karlsruhe):

Zurzeit sind in der NZZ-Wahlbörse 683 Personen registriert, 508 von ihnen beteiligen sich aktiv am Handel.

Analyse Nationalratswahl 2007 NZZ
Screenshots nzz.ch

Seit dem Relaunch der NZZ können Leser die Artikel kommentieren. Ruedi Lais hat das gemacht, er schreibt im zweiten zum Artikel erschienenen und sehr lesenswerten Kommentar:

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