Thema: Nebelspalter

 

Alle 2 Artikel zum Thema Nebelspalter auf medienlese.com:

Wochenrückblick Nr. 37

Ronnie Grob, 14. September 2008 um 20.09 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Die Gratiszeitung kommt nach Deutschland, kein Schmerzensgeld für Günther Jauch, ein Offizier mit Loch im Strumpf und die Leserzahlen der Schweizer Printpresse in unserem Rückblick auf die 37. Kalenderwoche.

Das Bild der Woche: Mit einem YouTube-Video erklärt Kate McAlpine, was Physiker mit dem gerade in Betrieb genommenen Teilchenbeschleuniger CERN erforschen. Der “Large Hadron Rap” der 23-Jährigen wurde bereits rund drei Millionen Mal abgerufen, McAlpine zur Internet-Berühmtheit.

Kurt W. Zimmermann (ca. 57) wurde am Verleger-Kongress in Montreux zusammen mit Jürg Ramspeck (Alter unbekannt) gelobt. Nicht von irgendwem, sondern vom CEO des Axel-Springer-Verlags, Mathias Döpfner. Seine Worte werden vom Klein Report so kolportiert: “Solche Leute würden interessanteren Journalismus betreiben als Blogs und User generated Content, kritisierte er jene, die die Zukunft der Publizistik in den elektronisch verbreiteten Tagebüchern und Leserbriefen zu sehen glauben.”

Der gleiche Kurt W. Zimmermann analysierte in der Weltwoche die neuen Leserzahlen der schweizer Printpresse (nur für Abonennten zugänglich). Wir empfehlen dazu Blogeinträge, nämlich “Kurt W. Zimmermann rechnet. Wir rechnen auch” von Bettina Büsser und “Schönschreiber Kurt W. Zimmermann” von Thomas Benkö. Nochmal Döpfner: “Die Zukunft gehört den Journalisten, bei denen die Selbstkritik wichtiger ist als die Selbstzufriedenheit”.

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Im Test:
Nebelspalter

Ronnie Grob, 12. Juli 2008 um 15.53 Uhr, 16 Kommentare Kommentare

Die besten Zeiten des 1875 gegründeten Satiremagazins Nebelspalter sind vorbei. Die Sommernummer zu China zeichnet sich aus durch Kinderwitze, zudem muss man sie als fremdenfeindlich bezeichnen – lustig geht anders.

Im Test: Ausgabe 6/2008, Juli und August 2008.

Allgemeiner Eindruck

Ein Heft, das man von hinten nach vorne liest: Das Titelblatt ist auf der letzten Seite zu finden, das Editorial auf Seite 3, der vorvorletzten, etc. Auf Seite 58 (Seite 3 bei üblicher Zählweise) wird man darauf hingewiesen (genau so, neben einem Fragezeichen):

Aber, aber - was wollen Sie denn hier? Eine China-Nummer, die auf der dieser Seite beginnt? Sie müssen bei diesem Thema offensichtlich ganz von vorne anfangen. Kleiner Tipp: Vorne ist im Reich der Mitte hinten …

Danke für den unfreundlichen Einstieg, bei so einer arroganten Begrüssung lege ich in der Regel ein Heft gleich weg, aber ich bin ja am testen.

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