Thema: murdoch

 

Alle 5 Artikel zum Thema murdoch auf medienlese.com:

Spin in US-Medien:
O’Reillys dreifacher Rittberger

Peter Sennhauser, 21. September 2008 um 8.05 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Fox-News-Chefideologe Bill O’Reilly stellt im Zusammenhang mit der Publikation privater Mails von Sara Palin die US-Redefreiheit in Frage. Politischer “Spin” der Gattung “Realsatire”.

Bill O'Reilly im 'Interview' mit Kollegin Megyn Kelly.

Bill O’Reilly schreit schon mal seine Studiogäste an oder droht ihnen mit Prügel, er beschimpft politisch Andersdenkende, lädt Terroristen ein, San Francisco zu bombardieren und weiss seinem ultrakonservativen Publikum auch sonst in jeder Art zu gefallen.

Mit Fakten oder Fachwissen hält er sich schon lange nicht mehr auf. In einer neuen Episode (Video unten) erklärt er die verbriefte amerikanische Redefreiheit für “lächerlich” und “verrückt”:

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6 vor 9

Ole Reißmann, 22. Mai 2008 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

RBB killt Radio Multikulti und “Polylux”
(taz, Juliane Wiedemeier und Steffen Grimberg)
“Der RBB schafft mit ‘Polylux’ eine seiner wenigen prestigeträchtigen Zulieferungen für die ARD ab – und Europas erste multinationale Hörfunkwelle gleich dazu.” Auf Spiegel Online höhnt Christian Buß zum “Polylux”-Ende vom “Burn-out in der Partyzone”.

Sat.1 schiebt Niels Ruf ab
(dwdl.de, Uwe Mantel)
“Zuletzt holte die ‘Niels Ruf Show’ am späten Freitagabend nur noch miserable 2,9 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. Nun reagiert Sat.1 und verschiebt die Late Night weiter in die Nacht.” So gebt ihm doch ein wenig Zeit!

Gaming-Zeitschriften: Die Spieler im Überblick
(Magaziniac.Blog, Evil)
“Fallende Auflagen, Monokultur im PlayStation-Segment und bereits einige Todesfälle (NMag Print, play vanilla, Sims 2 – Das offizielle Magazin) sind auch im Jahre 2008 bei den Spieleheften keine Überraschung. Doch was gibt es eigentlich noch Kiosk?”

Lifestyle für Lau
(horizont.net)
Ein neues Lifestyle-Magazin im Pocket-Format macht den Preiskampf der Frauenzeitschriften gar nicht erst mit: Chill kostet nichts. Die erste Ausgabe erscheint für das Rhein-Main-Gebiet, Hamburg, München, Köln oder Berlin könnten folgen.

Wall Street Journal mit neuem Chefredakteur
(sueddeutsche.de)
“Medienmogul Rupert Murdoch demonstriert seinen Einfluss: Nur wenige Monate nach der Übernahme des Wall Street Journal macht er seinen Vertrauten zum Chefredakteur.”

Staatsfeindin Nummer eins
(NZZ Online, Beat Bumbacher)
“Wenn in Jemen eine Zeitung ihre Auflage steigern möchte, dann bringt sie auf ihrer Titelseite ein Bild von Jane Novak. Die 46-jährige amerikanische Hausfrau und Mutter von zwei Kindern hat es in dem südarabischen Land dank ihrem Internet-Blog zu erstaunlicher Berühmtheit gebracht.”

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

Schwarzseher sehen noch schwärzer

Felix Disselhoff, 14. Januar 2008 um 9.44 Uhr, 14 Kommentare Kommentare

Murdoch macht’s möglich: Mit einer neuen Verschlüsselung könnte der Abo-Sender Premiere die Hälfte seiner Zuschauer abschießen - jene Hälfte, die das Programm illegal empfängt und dafür nicht bezahlt.

Premiere-Logo

Rupert Murdochs jüngste Beteiligung am Premiere-Konzern scheint schon erste digitale Wellen zu schlagen. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins Focus plant Premiere eine komplette Umstellung seines Verschlüsselungssystems. Die war und ist auch bitter nötig, da das derzeitige System “Nagravision” schon nach einem Monat wieder geknackt war. Damals sahen über eine Million Schwarzseher mit billigen Chipkarten und einer Software kostenlos alle Programme.

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Rupert Murdoch über die Zukunft der Medien

Ronnie Grob, 27. Februar 2007 um 14.17 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Rupert Murdoch Wired

Die Vanity Fair hat nicht nur schlechte Beiträge. Aber findet man mal einen interessanten, dann findet man dann auch bald heraus, dass der gar nicht selbst gemacht ist. So geschehen in der Vanity Fair 09/07 auf Seite 101, wo unter dem Titel “Grauer Revolutionär” Medienmogul Rupert Murdoch portraitiert wird. Online gibt es den Text nicht (ist ja klar, das Portal wird ja erst am 05.04.2007 eröffnet). Online gibt es nur den Originalartikel. Bei wired.com, veröffentlicht im Juli 2006.

Das wird natürlich nirgends erwähnt. Wieso auch, die Vanity Fair ist, ganz egal was sie macht, einfach supi. Wer daran zweifelt, kann sich bei den Leserbriefen davon überzeugen. Von insgesamt 19 abgedruckten Leserbriefen (Ausgabe 09/07) sind 1 tendenziell negativ, 1 tendenziell neutral und sage und schreibe 17 tendenziell positiv. Als tendenziell positiv haben wir Aussagen wie “dass mich ein Artikel derart berührt, dass mir Tränen über die Wangen laufen, das passiert äusserst selten” oder “natürlich bleibe ich VANITY FAIR gewogen, wo denken Sie hin?” gewertet. Erfunden sind die ja bestimmt nicht.

Grauer RevolutionärDer Text über Murdoch ist aber trotzdem lesenswert. Wer ihn nicht im Original lesen möchte, der kann in der VF ein paar auf deutsch übersetzte Zitate lesen, die es in sich haben - besonders für alle Verleger, Herausgeber und Journalisten. Rupert Murdoch sagt:

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Murdoch stoppt Simpsons Buch

Peter Sennhauser, 21. November 2006 um 7.59 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Rupert Murdoch hat O.J. Simpsons Buch “Wenn ich es getan habe” gestoppt: Die gedruckten Exemplare werden vernichtet.

blog

Der Medienmogul hat sich öffentlich bei den Hinterbliebenen von O.J. Simpsons ermordeten Ex-Frau und ihrem Liebhaber entschuldigt für den Schmerz, den ihnen die Ankündigung des Geständnis-Buchs bereitet habe. Simpsons Buch “If I did it” war in der Buchhitparade auf Amazon.com als Vorverkauf bis auf Platz 13 vorgerückt. Amazon bezeichnet das Werk derzeit als “nicht lieferbar”, fordert die Kundschaft aber auf, die Webseite regelmässig zu konsultieren, für den Fall, dass das Buch wieder erhältlich würde.

Die Rechte für das Werk liegen nämlich nicht bei Murdochs News Corp, sondern bei der Skandalverlegerin Judith Regan und ihrer Firma Regan Books.

Das “Interview”, das Regan persönlich mit O.J. geführt hatte und welches kommende Woche auf Fox’ Netzwerk von TV-Stationen hätte ausgestrahlt werden sollen, ist ebenfalls zurückgezogen worden: Über 200 mit Fox verknüpfte lokale TV-Stationen hatten entschieden, an Stelle des Skandal-Gesprächs andere Sendungen auszustrahlen.

Allerdings ist kaum daran zu zweifeln, dass das Interview auf irgendeinem Kabelkanal und kurz darauf auf Youtube auftauchen wird. Und mit ebensolcher Sicherheit wird das Buch demnächst im Internet - oder einzelne Exemplare zu exorbitanten Preisen auf Ebay - auftauchen werden.

[Nachtrag: Die Begeisterten Kommentare auf Fox' Webseite sind an Ironie kaum zu übertreffen. Ein Zuschauer erklärt: "Ich habe jahrelang versucht, meine linken Freunde davon zu überzeugen, dass Fox ein echt ausgewogener Sender ist - jetzt habe ich den Beweis, dass bei Euch intelligente Leute arbeiten! Danke!" Kein Komiker der Latenight-Shows von Leno über Letterman bis zu Craig Ferguson auf den andern Networks konnte sich den Scherz sparen, dass es fast so unmoralisch ist von Fox, Kapital aus dem Rückzug zu schlagen, wie es für Simpson gewesen wäre, aus dem Geständnis-Buch Gewinn zu erzielen. Letterman: "Das Interview hätte den Titel getragen: "Wenn ich es gewesen wäre, hätte ich es so getan", und Fox erklärt jetzt, "Wenn wir das Interview ausgestrahlt hätten, hätte es so ausgesehen..."]

 
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