Alle 21 Artikel zum Thema Medienblogcharts auf medienlese.com:
Wenig Bewegung, immer weniger Links: Die Medienblogcharts haben sich überlebt. Trotzdem möchten wir Euch die letzte Ausgabe nicht vorenthalten – Vorhang auf für die meist verlinkten deutschsprachigen Medienblogs, ein letztes Mal.
(kkelly2007, CC-Lizenz)
Besorgte Mails erreichten uns: Wann kommen denn die Medienblogcharts? Tja. Vollkommen glücklich sind wir mit den Charts nicht mehr – sie hatten ihre Zeit, sie haben sich etwas überlebt. Dass doch noch jeden Monat viele darauf warten, ehrt und freut uns natürlich sehr. Zurzeit sind wir noch auf der Suche nach einem würdigen Ersatz.
Mit einer satten Woche Verspätung reichen wir auf Grund der Nachfragen hiermit die Medienblogcharts für die 41. Kalenderwoche nach. 486 Links gingen im Vergleich zum Vormonat verloren. Auf den ersten Plätzen – die üblichen Verdächtigen. Deswegen sagen wir den Medienblogcharts leise Servus.
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Rund 800 Links weniger als im Vormonat verzeichnen die deutschsprachigen Medienblogcharts. Denn nach 180 Tagen zählt ein Link nicht länger – neue Verlinkungen waren im Sommer rar.
Rund aktuelle 2500 Links zeigten noch vor einem Jahr auf das BildBlog – mittlerweile sind es noch etwas über 1100. Denn damit die Blog-Suchmaschine Technorati, auf der unsere Charts basieren, einen Link zählt, darf er nicht älter als 180 Tage sein. Kommen also keine neuen Links dazu, werden immer weniger Klicks verzeichnet. Was nicht heißen muss, dass das BildBlog nicht in jeder zweiten Blogroll steht. Es steht dort im Zweifelsfall nur eben schon eine ganze Weile. Zwar gab es auch im August wieder einige neue Links – trotzdem verloren unsere Top 50 Medienblogs im vergangenen Monat rund 800 Links.
Über 10 verwaiste Blogs schleppen wir in unserer Liste deutschprachiger Medienblogs mit – die Liste mit mehr als 80 Einträgen, aus denen wir Monat für Monat die Top 50 erstellen. Nur hin und wieder fällt eines komplett raus, zu lange gab es keine neuen Einträge, zu lange gab es keinen neuen Link. Jüngstes Opfer ist das Blog “Journalismus 2.0″, das unser Autor Florian Steglich schon lange nicht mehr befüllt.
Wo sonst noch Links verloren gingen?
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Mit kleinen Statusmeldungen immer auf dem Laufenden: Nicht nur Blogger in Zeitnot benutzen den Kurznachrichtendienst Twitter. Auch Zeitungen und Zeitschriften zwitschern mit – eine Übersicht.
Auch die New York Times ist dabei: Unter dem Namen nytimes werden kurze Textnachrichten verschickt, wann immer neue Artikel auf die Website kommen. An die 6000 Leser haben diese Kurznachrichten (Tweets) abonniert. Die sogenannten Followers sehen die Meldungen auf ihrer Twitter-Website oder bekommen sie automatisch auf ihr Handy geschickt. 275 Twitter-Accounts von amerikanischen Zeitungen hat ein Blog im Juni gezählt, durchschnittlich verfolgten 146 Leser die Updates. Und hier bei uns? 17 Zeitungen und Zeitschriften habe ich bei Twitter gefunden und nach Zahl der Abonnenten aufgelistet.
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Nie wieder schlecht fernsehen mit unserem Neueinsteiger: Die aktuelle Ausgabe der Medienblogcharts.
Sleeper Cell (Bild RTLII)
Vollkommen zu Recht hat uns Stefan Niggemeier gebeten, doch auch das Fernsehlexikon mit in die Medienblogcharts aufzunehmen. Nichts lieber als das! Denn dem von gleich vier Schreibern betreuten Fernsehblog entnehmen wir alles nötige Wissen, um auf Cocktail-Partys nicht als arrogante Trash-TV-Verächter aufzufallen. Außerdem macht es mehr Spaß, im Fernsehlexikon den Eintrag über “Sleeper Cell” zu lesen, als die Serie anzusehen. Was sich sonst noch getan hat?
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Qualitätsinhalte, wo man nur hinschaut: Manche Medienseiten erschlagen die Nutzer gleich auf der ersten Seite mit einer mächtigen Menge Mediennachrichten – andere setzen nur eine Handvoll Links.
Wer hat denn nun die größte Medienseite? Nachrichtenseiten haben wir schon hinsichtlich ihrer journalistischen Qualität ihrer Länge verglichen, mit dem Ergebnis, dass Welt Online und der Westen ganz schön lange Seiten haben – die Suchmaschinen werden mit möglichst viel Content gefüttert und mit Links zugeschmissen. Ähnlich bei den Medienseiten: Neumodische “Blogs” plazieren möglichst viele Links und ordentlich viel Inhalt gleich auf der ersten Seite. Gut für Google – nicht für die Leser, wer scrollt schon gerne Tausende Pixel abwärts? Wie sich das neue Meedia im Vergleich schlägt und welche Seiten ungeheuer lang sind – nach dem Klick:
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Querabsteiger, Neueinträge und Chartstürmer: Die aktuelle Ausgabe der Medienblogcharts mit zwei Hinweisen in eigener Sache.
“Morgen Ole. Was ist eigentlich mit den Medienblogcharts passiert? Hätten die nicht gestern…. ?” Es ist doch nicht schon Dienstag? Oh nein, natürlich! Hier also mit einem Tag Verspätung unsere Auswertung – die deutschsprachigen Medienblogcharts.
Für alle Neu- und Quereinsteiger: Wir zählen jeden Monat mit Technorati, wie oft ein Blog verlinkt wird. Wie in der Wissenschaft, wo der sogenannte “citation index” die Zitationshäufigkeiten von wissenschaftlichen Aufsätzen misst. Daran lässt sich die Bekanntheit und Verbreitung eines Textes – oder eines Blogs – darstellen. Eigentlich erscheinen die Medienblogcharts jeden ersten Montag im Monat. Regulär wieder am 4. August.
Noch zwei Hinweise in eigener Sache: Mit derselben Methode präsentiert auch Jens Schröder die deutschen Blogcharts – der uns im Interview auf medienlese.com mehr dazu verraten hat. Außerdem freuen wir uns, die wichtigste Blog-Quelle für den Mediendienst Turi2 zu sein. Eine Auszählung der Quellen ergab, dass unter den ersten 25 zitierten Quellen nur drei Blogs sind. Neben den amerikanischen Seiten techcrunch.com und paidcontent.org haben wir es als einziges deutschsprachiges Blog in die Liste geschafft. Jetzt geht es aber endlich los:
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Kalenderwoche 21 des Jahres 2008
Im Vergleich zu Kalenderwoche 17 des Jahres 2008
Rang: Der aktuelle Rang des Blogs in den Blogwerk-Medienblogcharts.
Vm.: Der Rang im Vormonat.
Blog: Der verlinkte Name des betreffenden Blogs.
Blogs: Die Anzahl der auf das betreffende Blog verlinkenden Blogs gemäss Technorati.com.
+/-: Die Veränderungen der Zahl der verlinkenden Blogs im Vergleich zum Vormonat.
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Nicht alle Schätze aus Archiven können heute noch ohne weiteres verwendet werden. Ein paar alte, korrekt zitierte Sätze können juristischen Ärger bedeuten.
Was wir bisher in unserer Serie “Bloggen bis zur Abmahnung” veröffentlicht haben, sind onlinespezifische Probleme - im “richtigen Leben” wird nur selten jemand aus der Wohnung geklagt, weil ein anderer genau auf die Adresse “Benzstraße 43″ Wert legt. Und wenn am Morgen nach der Freinacht “Angela Merkel ist ein alter FDJ-Nazi” an der Hauswand steht, ist dies zwar durchaus ärgerlich, weil nun weiße Farbe zum Übertünchen beschafft werden muß - wegen Mitstörerhaftung bei der Beleidigung der Bundeskanzlerin dürfte man allerdings kaum verklagt werden. 
Nur das Urheberrecht spielt auch in Holz- und anderen Medien eine Rolle - auch wenn ein Verstoß da zugegeben weniger leicht auffällt und auch meist weniger teuer kommt als online. Die “Profis”, die Journalisten, kennen diese Regeln. Es gibt jedoch Dinge, die selbst ihnen kaum geläufig sind und mit denen ein Blogger leicht reinfallen kann:
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Auf diversen Medienblogs gab es im April kaum etwas zu sehen. Doch Links halten etwas länger – weshalb auch das seit einem Jahr verwaiste Blog Dienstraum immer noch in den Charts steht.
Update: Das Dummy-Blog fehlte und Technorati liefert für das Zeitschriftenblog keine Ergebnisse mehr. Das tut uns leid – die Fehler sind jetzt berichtigt. Wir haben außedem netzwertig.com, die Fortsetzung von medienkonvergenz.com, von der Liste gestrichen, weil das Thema nicht mehr hierher passt.
Nur langsam verschwinden die verlassenen Blogs aus den Linklisten und damit aus unseren Blogcharts. Auf über zehn der am besten verlinkten deutschprachigen Medienblogs war mindestens im April kaum Blogbetrieb. Viele liegen schon länger brach:
- Immerhin noch auf drei Posts im April kommt der Netzjournalist
- Auf Digitaler Film sollte es im April wieder richtig losgehen, dann gab es doch nur zwei Beiträge
- Das hochgeschätzte und sehr verehrte Zeitschriftenblog kommt nur auf 1,5 Beiträge im April
- Mario Sixtus gibt sich ganz “maulfaul” und hat im April “einen einzigen Link auf den Tisch” geknallt
- Auf Medienrauschen gab es im April nicht einen Beitrag
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Zwölf Ausgaben Medienblogcharts: Kaum Veränderungen in den Top 50 der Medienblogs in deutscher Sprache im Vergleich zum Vormonat. Nichts los in Bloghausen - und im Vergleich zur ersten Ausgabe?
Am 1. Mai 2007 haben wir hier auf medienlese.com mit den Medienblogcharts angefangen - damals wie heute ist das Bildblog das meistverlinkte deutschsprachige Medienblog. Auf den vorderen Plätzen hat sich seitdem nicht viel getan. Unter den ersten 15 ist hat es genau eine Veränderung gegeben: Die Beobachtungen zur Medienkonvergenz, eine Schwester-Seite von uns hier auf Blogwerk, hat Alexander Svenssons Wortfeld auf Platz 17 gedrängt. Was natürlich alles andere als dramatisch ist, zumal wir die 15 hier nur gewählt haben, weil medienlese.com vor elf Monaten auf Rang 15 stand. Addiert man die Anzahl der Verlinkungen, kommt man auf 7934 vor elf Monaten und im Vergleich zu jetzt 6785. Ein paar Links weniger also, Stagnation im oberen Bloggerfeld.
Auf Anregung des Autors ist in dieser Ausgabe das Qualitätsblog Journalistenschredder von ugugu mit berücksichtigt.
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