Thema: Matador

 

Alle 3 Artikel zum Thema Matador auf medienlese.com:

Vanity Fair:
Porno, Adorno, Lifestyle

Ole Reißmann, 15. Juli 2008 um 14.14 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Die in letzter Zeit schön geschminkte und weichgespülte Vanity Fair bekommt Profil: Peter Praschl, zuvor Chefredakteur der eingestellten Matador, soll neuer Leiter des Kulturressorts werden.

Anfang Februar vergangenen Jahres in Berlin: Protzige Werbung für protzende Zeitschrift (Bild Keystone/Michael Sohn)Mitte August werde Peter Praschl die vakante Stelle bei Vanity Fair antreten, berichtet der Branchendienst Kress. Der 48-jährige Journalist ist nicht nur Fans leicht- bis gar nicht bekleideter Models bekannt: Vor rund acht Jahren gründete er mit einem Freund das Weblog “Sofa. Rites de Passage” und gehört damit zur Ursuppe der deutschsprachigen Blogosphäre, die sich um das Jahr 2002 auf der Plattform Antville formte. Seit seiner Zeit bei Matador ist der studierte Philosoph (der auch eine virtuelle Adorno-Lesegruppe initiierte) jedoch nur noch äußerst selten dort anzutreffen. Der Mythos von “Praschls geheimen Weblog” macht seitdem in Blogs und Kommentaren die Runde.

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“Männermagazine” unter Druck

Ronnie Grob, 26. April 2008 um 15.32 Uhr, 7 Kommentare Kommentare

Männermagazine sind ein idealer Platzhalter, um die Krise der Printpresse zu thematisieren, ohne dem Leser zu sagen, dass man auch selber mit der Auflage kämpft.

Playmate
Shooting für den Playboy: Im Netz ist’s nackt (Bild Keystone)

Im Tagesspiegel vom 25. April 2008 steht unter dem Titel “Entblättert”: “Die Männer-Magazine stecken in der Krise – Nackte gibt?s im Netz in Massen.” Stimmt ja auch: Matador wurde gerade eingestellt, Penthouse-Models frieren in der Nische und über den Kahlschlag bei den billigen Heftchen schrieb das Zeitschriftenblog Ende vergangenen Jahres “Friedhof der Schmuddelblätter”.

Also nichts Neues, wie auch schon im Tagesspiegel vom 30. Dezember 2006 zu lesen war. Dort hiess es:

Männerunterhaltung ist ein hartes Geschäft. Und der Männermagazin-Markt unter Druck. Die Auflagen vieler Titel sind stark gesunken. Mehr oder weniger kunstvoll fotografierte nackte Frauen reichten nicht mehr aus, um ein Männermagazin zu verkaufen, sagt ein Chefredakteur aus der Branche. Erotik sei im Internet frei verfügbar.

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Im Test:
Matador

Ronnie Grob, 22. August 2007 um 10.41 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Der Matador zwingt wilde Stiere in die Knie und wird dafür mit Blumen beworfen. Wir haben getestet, ob das bei der gleichnamigen deutschsprachigen Zeitschrift auch so ist.

Matador Cover

Im Test: Die vor Mitte August erschienene Ausgabe September 2007.

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