Alle 5 Artikel zum Thema Magazin auf medienlese.com:
Titelblätter von einst zeigt eine Internetseite. Der Cover-Browser versammelt die Cover-Kunst von Magazinen wie Vogue, New Yorker – und jeder Menge Comics.
Wusstest Du, dass der
New Yorker vom 9. Mai 1953 nur 20 Cent kostete und eine Kinderzeichnung vorne drauf war? Oder dass
Batman auf dem Cover der Ausgabe #39 mit Schlittschuhen eine Fledermaus ausschneidet? Oder dass auf der
Bravo immer mal wieder
nackte Oberkörper zu sehen waren?
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Men’s Health wird seinem Namen gerecht und kümmert sich schon fast rührend um die Gesundheit seiner Leser. Wir testen das Männermagazin.
Men's Health
Im Test: Ausgabe 9/2008, September 2008.
Allgemeiner Eindruck
Ein Magazin, das sich ganz den Männern und ihrer Gesundheit verschrieben hat. Wer annimmt, echte Männer seien die, die auch mal bis zum Hals im Dreck stehen, liegt sicher richtig; doch Leser von Men’s Health informieren sich offenbar auch gerne drüber, welche Krankheiten sich dabei holen können. Das ganze Magazin scheint ein Spagat zu sein zwischen zwei divergierenden Sehnsüchten: Dem nach grenzenlos wilder Unvernunft und dem nach grenzenlos wehleidiger Hypochondrie, beides bekanntlich herausragende männliche Eigenschaften. Letztere scheint zu überwiegen - oder wie soll man es deuten, wenn in einem Artikel über Sex am Strand davor gewarnt wird, dass schon ein einzelnes Sandkorn Gefahren für Geschlechtsteile birgt?
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Aus dem “neuen Magazin für Deutschland” wird eine ganz gewöhnliche Zeitschrift: Aktuelle Personalien zeigen, wo der Schwerpunkt der Vanity Fair in Zukunft liegt.
Die neue Vanity Fair unter Chefredakteur Nikolaus Albrecht reiht sich endgültig zwischen Bunte, Gala und Co. ein: Weniger Relevanz, mehr Firlefanz. Unterhaltung für die breite Masse, weniger Anspruch, weniger verzweifelt auf der Suche nach den ominösen “Movers and Shakers”. Also wurde konsequent das “Agenda”-Ressort gestrichen, das A-Wort existiert nur noch als Bezeichnung einer Rubrik auf der Internetseite. Zu der gefühlten Weichspülung des Magazins passen eine Hand voll Personalien, die in dieser Woche von den bekannten Branchendiensten vermeldet wurden:
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Die Vanity Fair hat es getan, OK! macht’s, die Blond auch: Verkaufspreis n’Euro. Mit dem Kampfpreis will das optisch renovierte Magazin Leser locken.

Wo ist der Nährwert? (Bild r. McDonalds)
Die aktuelle Blond kostet genau einen Euro. Für diesen rebellischen Preis gibt es das Heft mit Titelthema “Rebellion”. Aufmerksame Zeitschriftenverkäufer präsentieren das Magazin gleich neben der Kasse und sorgen für reißenden Absatz (zum Beispiel am Bahnhof von Hildesheim). Was gibt es schon noch für einen Euro, von Cheeseburgern abgesehen?
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Ich war etwas überrascht, als ich am Kiosk fünf verschiedene, um Leser kämpfende Tätowiermagazine erblickte - und schnappte mir das Dickste: das Tätowier Magazin.
Im Test: Ausgabe 2/2008.
Allgemeiner Eindruck
Eine farbige, von Tätowierern und Tätowierten für Tätowierer und Tätowierte gemachte Zeitschrift.
Zielgruppe
Fünf verschiedene Fachmagazine, die um Kiosk um Leser buhlen, die sich für das Thema “Tinte unter die Haut einbringen” interessieren, das hätte man noch vor einigen Jahren nur schwer vorstellen können. Früher waren Hautmarkierungen beim Nutzvieh verbreitet (Brandzeichen). Tätowierungen brachte man in vorwiegend negative Zusammenhänge. So steht in der Wikipedia zu Tätowierung:
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