Alle 25 Artikel zum Thema Live auf medienlese.com:

Keine fünf Minuten und schon der erste Preis an James Blunt (Bild Keystone)
20:08, Felix: Um viertel nach geht`s los. Wir stimmen uns ein mit dem passenden Vorprogramm, der alten Fernsehtante “Gute Zeiten, schlechte Zeiten”. Jo Gerner ist immer noch der Böse und wir sind für Euch die nächsten Stunden vor der Mattscheibe. Gleich beginnt der “Echo 2008″. Schaut mit uns. Kommentare sind mehr als gewünscht!
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Heute Abend strahlt RTL den Echo 2008 aus. Zum 17. Mal trifft sich die Musikbranche zur alljährliche Lobhudelei in Berlin. Moderiert wird die Sendung von RTL-Zugpferd Oliver Geissen und Nazan Eckes. Auf der Gästeliste stehen internationale Stars wie Alicia Keys, Kylie Minogue und James Blunt.

Nazan Eckes und Oliver Geissen moderieren – wir kommentieren (Bild RTL)
Doch es kommt noch dicker: Bierzeltbarde DJ Ötzi hat gute Chancen auf zwei Echos, Rolf Zuckowski wird für sein Lebenswerk geehrt, und die Kastelruther Spatzen könnten ihren 15. Echo abholen. Grund genug für medienlese.com sich das Spektakel genauer anzuschauen. Also werden wir heute Abend live mitbloggen. Gleich hier. Um 20.15 Uhr geht`s los.
Wo bleibt nur der Abschlußbericht vom Burda DLD 08? Nein, ich bin im Gegensatz zu einigen Kollegen nicht erkrankt. Aber trotzdem sprachlos, pardon: stimmlos geworden.

“Boah, ist das schön bunt hier!” - “Na klar, das ist ja auch die Party der
Bunten!” (Bild: W.D.Roth)
Der Burda DLD 08 ist nun schon einige Tage hier, der Abschlussbericht fehlte aber noch. Das hatte zweierlei Gründe: Zunächst war in den Tagen des DLD 08 und der nachfolgenden CeBIT Preview etliches liegen geblieben, dass zunächst erledigt werden musste. Außerdem verstand mich aber auch mein Computer nicht mehr, weil ich heiser war - ein typisches Erkennungszeichen aller DLD-08-Teilnehmer spätestens ab dem zweiten Tag. 
Schließlich geht man auf eine solche Veranstaltung nicht nur, um sich schöne bunte Powerpoints reinzuziehen und in den Vorträgen laut zu schnarchen. Durch die Zeitverschiebung bei den Teilnehmern aus den USA, aus dem nahen oder fernen Osten bedingt war nach erfolgreich erkämpftem Sitzplatz das prompte Einschlafen der Gäste keinesfalls ein seltener Anblick, wobei sich die Damen mitunter zumindest noch an einer starken Männerschulter anlehnen konnten.
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Neben einigen sehr komischen Showeinlagen wie der Verkaufssendung von Martha Stewart hatte der Burda Digital-Life-Design 08 auch einige künstlerisch höchst wertvolle Momente zu bieten.

Héctor Parra, ein spanischer Musiker und Komponist, mit elektronisch gewarpten Violoncellos, um die Gravitation und die anderen Kräfte, die die Welt zusammenhalten, musikalisch zu simulieren (Bild: W.D.Roth)
Ein recht interessantes Panel, das allerdings die wissenschaftlichen Kenntnisse der meisten Zuschauer überstieg, lief am dritten Tag des Burda DLD08: “Reality Formula” 
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Die Web 2.0 Expo in Berlin findet auf einem riesigen Messegelände statt. Von dem werden aber nur wenige Räume eines Gebäudes genutzt. Ein Zwischenbericht.
Die Leute hier sind etwas traurig.

(Symbolbild)
Weil sie 1300 Euro (oder 670 Euro) bezahlt haben, um an diesem Event dabei zu sein.
Weil diese aber in Pfund abgezogen wurden.
Weil man, um sich darüber zu beklagen, in den USA anrufen muss.
Weil man dann nur eine weisse Tüte als Mittagessen kriegt, in dem sich ein Sandwich, ein Apfel, eine Tüte Wasser und ein süsses Stück mit Schokolade und einer Haselnuss drin befinden (so das Menu am Dienstag, hier ein Bild von einem anderen Tag).
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Liveblogging von der Web 2.0 Expo Berlin mit Christian Leybold (Weblog). Sein Vortrag lautet: “Business Models for Web 2.0 Companies”.
10:15: Er präsentiert eine Topliste von Firmen, die alle kürzlich noch nicht auf den Toplisten waren. Was genau die Kriterien sind, kann ich nicht sagen, da ich den Einstieg verschlafen habe. Vielleicht finde ich es später raus.
10:18: Google ist der Top-Monetizer, was Werbung angeht. So ist das also! Er entschuldigt sich zum Voraus, wenn er viele Beispiele bringt wie fotolog.com , in das er investiert. 12 Millionen Dollar wurden (hat er?) investiert, nun hat die Plattform 12 Millionen User. Es wurde also 1 Dollar pro User investiert.
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Liveblogging von der Web 2.0 Expo Berlin mit Kathy Sierra (Weblog). Ihr Vortrag lautet: “Creating Passionate Users”.
13:34: Kathy Sierra wird über echte Leidenschaft reden, nicht nur über die irrationale Anziehung, die zum Beispiel iPod-User empfinden. Es geht um die Leidenschaft, die Gitarristen oder Fotografen empfinden. Sie bittet uns, über diese Art von “Passion” nachzudenken. “You want to keep getting better”
13:36: Das Publikum wird gebeten, seinen Nachbarn seine Leidenschaften zu erzählen. Mein Nachbar erzählt mir, dass er Golf spielt.
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Gastautor: Der unmündige Leser
Guten Abend
Es ist Wahl-Herbst in der Schweiz. An der Olma in St. Gallen werden heute die Kühe prämiert und in der MaagMusicHall in Zürich die Miss-Schweiz-Kandidatinnen.
Die Medienlese gewährt mir heute Abend freundlicherweise Gastrecht. Ich berichte live vom Sofa über die Miss Schweiz Wahl 2007. Ebenfalls anwesend sind einige Freunde und Freundinnen, ein Käsefondue und diverse Alkoholika.
20.21 Uhr: Es geht los. Die 16 Kandidatinnen werden mit einer Choreographie vorgestellt, die abgesehen von den sexy Kleidern eher der Parade einer Jugendmusik-Kapelle gleicht.
20.25 Uhr: Multitalent Sven Epiney begrüsst das Publikum eloquent in den vier Landesprachen und stellt die Jury vor. Auch das Publikum darf mitwählen. Derweil serviert bei uns der Gastgeber das Käsefondue Moitié-Moitié.
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Während meines Wissens weder Miss Österreich noch Miss Deutschland eine grössere Bedeutung haben, haben die Medien der kleinen und promiarmen Schweiz die jährlichen Wahlen zu einer Miss und zu einem Mister Schweiz zu einem Event gemacht, der es nach mehreren Jahren intensiver Berichterstattung über das gesamte Jahr hinweg zu (zumindest gefühlter) Bedeutung gebracht hat.
Für uns bloggt heute ein Gastautor live von der Wahl, der vielen als einer der Schreiber des Ende 2006 verblichenen 20Minuten-Watchblogs Pendlerblog in Erinnerung ist: Der unmündige Leser.
Wir freuen uns auf den Gastbeitrag. Wegen der langen Pseudonymgeschichte unseres Gastautors werden wir ihn auch bei uns unter Pseudonym bloggen lassen.
Das WLAN-Netz könnte saftiger sein - das Elbe-Zimmer ist zwar schön wie alle Räume in der Hamburger Handelskammer, fürs Livebloggen aber nicht unbedingt ausgerichtet. Das hier also nicht live, sondern als “Aufzeichnung”: Der Bericht vom Workshop “Mit Bürgerjournalismus Geld verdienen” mit Dr. Martin Huber von myheimat.de.
Der stellt sein Bürgerjournalismus-Konzept vor - das vermutlich einzige tatsächlich erfolgreiche in Deutschland. Und zwar erfolgreich im Sinne von profitabel.
MyHeimat ist zunächst mal eine Plattform für Laienjournalismus wie viele andere auch: Beiträge, Kommentare, private Kommunikation zwischen registrierten Autoren. Die wesentlichen Unterschiede zu anderen Unternehmungen dieser Art allerdings sind:
- Aus den Beiträgen, die online erscheinen, werden monatlich erscheinende Lokalmagazine erstellt - User Generated Content gedruckt.
- Konzentration aufs Lokale - beziehungsweise Hyperlokale: MyHeimat erscheint an zur Zeit 17 Orten mit jeweils unterschiedlichen Inhalten. Diese “Märkte” haben 10.000 bis 50.000 Einwohner.
16 Festangestellte arbeiten hinter den Kulissen, das aber immer sehr zurückgenommen, wie Huber mehrmals betont. Das sei eines der Erfolgsgeheimnisse.
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