Alle 4 Artikel zum Thema Listmania auf medienlese.com:
Mit kleinen Statusmeldungen immer auf dem Laufenden: Nicht nur Blogger in Zeitnot benutzen den Kurznachrichtendienst Twitter. Auch Zeitungen und Zeitschriften zwitschern mit – eine Übersicht.
Auch die New York Times ist dabei: Unter dem Namen nytimes werden kurze Textnachrichten verschickt, wann immer neue Artikel auf die Website kommen. An die 6000 Leser haben diese Kurznachrichten (Tweets) abonniert. Die sogenannten Followers sehen die Meldungen auf ihrer Twitter-Website oder bekommen sie automatisch auf ihr Handy geschickt. 275 Twitter-Accounts von amerikanischen Zeitungen hat ein Blog im Juni gezählt, durchschnittlich verfolgten 146 Leser die Updates. Und hier bei uns? 17 Zeitungen und Zeitschriften habe ich bei Twitter gefunden und nach Zahl der Abonnenten aufgelistet.
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Qualitätsinhalte, wo man nur hinschaut: Manche Medienseiten erschlagen die Nutzer gleich auf der ersten Seite mit einer mächtigen Menge Mediennachrichten – andere setzen nur eine Handvoll Links.
Wer hat denn nun die größte Medienseite? Nachrichtenseiten haben wir schon hinsichtlich ihrer journalistischen Qualität ihrer Länge verglichen, mit dem Ergebnis, dass Welt Online und der Westen ganz schön lange Seiten haben – die Suchmaschinen werden mit möglichst viel Content gefüttert und mit Links zugeschmissen. Ähnlich bei den Medienseiten: Neumodische “Blogs” plazieren möglichst viele Links und ordentlich viel Inhalt gleich auf der ersten Seite. Gut für Google – nicht für die Leser, wer scrollt schon gerne Tausende Pixel abwärts? Wie sich das neue Meedia im Vergleich schlägt und welche Seiten ungeheuer lang sind – nach dem Klick:
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Gülcan und Collien ziehen aufs Land? Jack Bauer opfert sich für sein Land! medienlese.com setzt Hollywoods Ein-Mann-Armee gegen den Terrorismus aus der Fernsehserie “24″ ein Denkmal.

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Blogger – Machtergreifung der Machtlosen
(ejo.ch, Marcello Foa)
Ein bemerkenswerter, von Oliver Heinemann übersetzter Text, der zuerst im Il Giornale vom 15.06.2008 erschien: “Es gab eine Zeit, da führten New York Times, Washington Post und Wall Street Journal die Politiker dieser Welt quasi am Gängelband, derart gross waren Macht und Einfluss dieser Blätter. Heute ist das definitiv nicht mehr so. Oder besser: nicht mehr ganz so.”
Kasperletheater auf der Oberahornalm
(welt.de, Antje Hildebrandt)
Politische Sommerinterviews im ZDF: “Tatsächlich muss man sich diese Treffen wie ein Kasperletheater vorstellen. Quer durch alle Fraktionen versuchen die Strippenzieher der Politik den Anschein zu erwecken, als würden sie sogar noch in der Sommerpause die Nähe zum Bürger suchen: ‘Seid Ihr alle da?’”
Journalisten vs. Teams
(racingblog.de, Don Dahlmann)
“Die meisten bekannteren Journalisten im Automobilbereich sind ziemlich fest mit der Industrie verwoben. Manche machen es geschickt, andere kokettieren offen mit ihren Verbindungen zu wem auch immer. Andere wiederum geben offen zu, dass die Weihnachtsfeier irgendeines Rennsportzulieferes moderieren oder auch mal bei der Präsentation eines neuen Autos zum Mikrofon greifen.”
Endemol vermisst mutige Sender
(ftd.de, Lutz Knappmann und Andrew Edgecliffe-Johnson)
“Der Deutschlandchef der TV-Produktionsgesellschaft Endemol warnt vor einer übertriebenen Renditeorientierung im Fernsehgeschäft. Man könne ‘die Zitrone nicht ewig quetschen’, sagte Borris Brandt im FTD-Interview. Vielen TV-Sendern fehle der Mut.”
Ich bin das Sommerloch
(moritzleuenberger.blueblog.ch, Moritz Leuenberger)
Der schweizer Medienminister füllt unfreiwillig das Sommerloch gewisser Medien. Dabei hat er doch nur abgenommen.
Endlich!
(achtmilliarden.wordpress.com, Oskar Piegsa)
“Der endgültige Kanon der allerallerbesten Zeitschriften der Welt.”
Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.