Thema: Leserreporter

 

Alle 6 Artikel zum Thema Leserreporter auf medienlese.com:

6 vor 9

Ronnie Grob, 18. September 2008 um 8.54 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

1. “BILDblog trifft Kai Diekmann”
(bildblog.de, Lukas Heinser, Video, 9:03 Minuten)
Bild-Chefredakteur Kai Diekmann wird von Bildblog-Reporter Lukas Heinser mit der Kamera verfolgt. Nachdem er ihm einige Male stumm zurückwinkt, tritt er an ihn heran (ab 4:20 Minuten), begrüsst ihn und gibt Bildblog Auskunft über den angeblich journalistischen Umgang der Bild-Zeitung mit Inhalten von Leserreportern. Vorbildlich cooler Umgang mit Kritikern, da können andere was von lernen.

2. “Die Wahrheit starb auf den Lippen von Caren Miosga”
(perlentaucher.de, Thierry Chervel und Thekla Dannenberg)
“Wie die Tagesthemen über Georgiens Informationspolitik desinformierten.”

3. “Videojournalismus für Anfänger”
(moritzhomann.de)
Über ein Video auf Spiegel Online der sonst grossartigen Yasemin Yüksel: “Von journalistischen Gesichtspunktspunkten aus betrachtet ist das Video schlichtweg unter aller Sau. Es ist reine Meinungsmache, voll von Suggestionen wie der Musik oder der gewählten Kamerawinkel und Zeitlupenaufnahmen und transportiert in etwa den Inhalt: ‘Bei der Linken sind alle besoffen, träumen von irgendwelchen ‘Mindestlöhnen’ und hören sich gegenseitig ab.’”

4. “Das mulmige Gefühl bleibt”
(zeit.de/campus, Stéphanie Souron)
“Der Regisseur Roger Vontobel wird als Shootingstar gefeiert. Nach einer Inszenierung in Salzburg bekam er erstmals vernichtende Kritiken. Was ist das für ein Gefühl? Ein Protokoll.”

5. “Der Knast war die Hölle”
(abendzeitung.de, Arno Makowsky)
“Klatschreporter Michael Graeter über seine acht Monate im Gefängnis, falsche Freunde – und die Frage, ob die Münchner Gesellschaft ihm verzeiht.”

6. “The 50 Buzziest Blog Posts of All Time”
(nerve.com)
“In 1994, someone started blogging for the first time. It was probably either Justin Hall or David Winer, depending on whom you ask. Regardless, in the time since, the weblog medium has changed the news cycle — for better or for worse (we think better) — forever.”

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

YouTube:
Wir können auch ernst

Ole Reißmann, 8. September 2008 um 20.10 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Das Sammelbecken für obskure Kurzvideos, Werbeclips und Raubkopien startet einen Journalismus-Wettbewerb für bisher nicht erzählte Geschichten.

Die Leserreporter sind wieder da: Während man bei der Bild-Zeitung erst noch plant, hunderte billige Videokameras unters Volk streuen will (auf dass sich die Leute gegenseitig denunzieren und verarschen), startet heute auf Googles Videoportal YouTube ein Journalismus-Wettbewerb. Dort, wo sonst ferngesteuerte Autos mit aufgeklebten Dartpfeilen in sitzende Menschen gesteuert werden, Katzen auf Hunden tanzen und virale Werbung die Hirne infiziert.

Denn natürlich ist YouTube auch eine Plattform für emanzipierten Bürgerfunk, für Graswurzel-Medien, für unabhängige und freie Berichterstattung – und nicht nur ein Sammelbecken von urheberrechtlich geschützten Clips, die widerrechtlich verbreitet werden. Nun also der Wettbewerb “Project: Report” für angehende Journalisten und Hobby-Filmer, damit das nicht vollkommen in Vergessenheit gerät:

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Zusammenarbeit:
Flickr-Bilder bei Getty

Ole Reißmann, 1. August 2008 um 11.43 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Die Bildagentur Getty Images und die Fotosammelseite Flickr arbeiten künftig zusammen. Gemeinsam wolle man eine Sammlung von lizenzfreien und lizenzpflichtigen Bilder aufbauen, schreibt das offizielle Flickr-Blog. Bildredakteure von Gerry Images suchen demnach bereits auf Flickr nach geeigneten Motiven und wollen die Fotografen direkt kontaktieren. Die Plattform soll noch in diesem Jahr starten.

Mehr dazu auf unserem Schwesterblog fokussiert.com

Leser-Reporter:
Wer zahlt wie gut?

Ronnie Grob, 9. Oktober 2007 um 11.45 Uhr, 11 Kommentare Kommentare

Was macht man, wenn man aus dem Fenster blickt und Pete Doherty, Britney Spears und Prinz William nackt im eigenen Garten Joints rauchen? Man guckt wieder weg. Oder man macht Fotos und ruft die Boulevardpresse. Wer aber zahlt wie gut?

“Die Armee der arschgeweihtragenden Leser-Reporter ist die schlimmste Guerilla unserer Zeit.” So werden sie eingestuft, die Produzenten von Inhalten ohne Ausweis. Ungeachtet dieser Kritik machen sie weiter und versorgen, wie auch die professionellen Anbieter, die Welt mit zum Teil zweifelhaften Inhalten. Während früher die Ehre, den eigenen Hinweis oder Namen oder sein eigenes Bild in der Zeitung sehen zu können, ausgereicht hat für eine kostenlose Übergabe von Inhalten, wollen seit Neustem immer mehr Leser Geld dafür. Weil sie wissen, dass damit noch mehr Geld zu machen ist.

Deshalb haben einige Portale damit begonnen, Leser-Inhalte, die sie attraktiv finden, einheitlich zu bezahlen. Wir haben aufgelistet, wieviel es für was gibt und was der Haken dabei ist.

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Flugzeugabsturz in Basel:
Leserreporter mit den ersten Bildern

Ronnie Grob, 23. Juli 2007 um 13.21 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

In Basel stürzt ein Flugzeug in ein Wohnquartier - die ersten Bilder liefern Leserreporter.

Mehrheitlich ist Rauch zu sehen auf den ersten Bildern vom Absturz eines Kleinflugzeugs heute in ein Basler Wohngebiet. Doch die Leserreporter sind die Ersten in der Jagd der Medien nach Informationen. Die Online-Portale nehmen die Inputs dankbar auf und zeigen sie auf ihren Portalen.

Erster Gewinner in der Jagd nach den besten Bildern und Informationen einmal mehr die Redaktion von 20minuten.ch. Sie weiss nach kurzer Zeit, wer im Flugzeug sass, wo genau es abstürzte und hat Bilder sowie Augenzeugenberichte:

20 Minuten Flugzeugabsturz
(Bild: Screenshot 20min.ch, 23.07.2007, 13:10 Uhr)

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Tierischer Bürger-Journalismus

Peter Sennhauser, 10. Juni 2007 um 1.02 Uhr, 12 Kommentare Kommentare

Im Auftrag seines Herrchens schiesst Mr. Lee Fotoreportagen seiner Tagesabläufe. Dem Kater gelingen sensationelle Dokumentationen. Es ist Katzen-Bürgerjournalismus der Extraklasse.

mrlee catcamEin Tag im Leben einer deutschen Katze - was gibt es spannenderes, als herauszufinden, was unsere zweitbesten Freunde auf ihren Ausflügen jeweils so treiben?

Dank Mr. Lee, dem schleichenden Katzen- Reporter, wissen wir es jetzt.

Sie sitzen unter Autos und warten auf bessere Zeiten. Sie hängen mit andern Mietzen ab oder gockeln gegen Mitbewerber an. Sie schleichen in Nachbars Garage, erkunden gelandete UFOs und lassen sich von Gartenschläuchen und echten Schlangen erschrecken.

Mr. Lee steht unter Vertrag von Jürgen Perthold. Er ist bereits mindestens der zweite Kater, der sich journalistischer Tätigkeit verschrieben hat: In Los Angeles schiesst «Squeaky» bereits seit 2006 gar ganze Videofilme seiner Ausflüge. Dass die wirken wie LSD-Trips ist kaum der Fehler der Katze.

Mr. Lees Bilder allerdings erfüllen gewisse künstlerische Ansprüche, weshalb wir uns zu einer Publikation durchgerungen haben. Das ganze Portfolio ist auf Jürgen Pertholds Webseite zu finden, die es dank der spektakulären, poetischen und teils fotografisch bemerkenswerten Bilder binnen weniger Tage zu Weltruhm gebracht hat.

Durchaus verdient, wie wir finden:

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