Thema: leserbriefe

 

Alle 3 Artikel zum Thema leserbriefe auf medienlese.com:

6 vor 9

Ronnie Grob, 6. Oktober 2008 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

1. “Zum Relaunch-Jahrestag der FAZ”
(umblaetterer.de, Marcuccio)
Der Umblätterer feiert den ersten Jahrestag des Relaunchs der Frankfurter Allgemeinen mit einer Typologie der darauf reagierenden Leser, geschmückt mit Zitaten aus Leserbriefen. Gesammelt wurden 10 Lesertypen vom “Abbesteller” über den “Beschwerdeopportunist” bis zum “Mythenfortschreiber”.

2. Kurt W. Zimmermann im Interview
(persoenlich.com, Matthias Ackeret)
Kurt W. Zimmermann erzählt im Interview vom Südtiroler Wochenmagazin ff, bei dem er als “Verleger und verantwortlicher Direktor” agiert: “Bei uns ist die Mediaplanung ja eine Art Computerwissenschaft, in der nüchterne Reichweiten und TKPs eine entscheidende Rolle spielen. In Italien gibt es viel mehr Beziehungsdelikte, man muss also mit den Kunden andauernd Kaffee trinken gehen.”

3. “Gratis und doch nicht gratis”
(blick.ch, Bernhard Weissberg)
In seinem Scheff-Blog dankt Bernhard Weissberg allen Zeitungskäufern: “Das Netz suggeriert, dass Information und Vertiefung gratis ist. Ist es aber in Wahrheit nicht. Ob auf dem Internet genügend zu verdienen ist, um journalistische Arbeit finanzieren zu können, muss sich erst noch zeigen. Deshalb sind wir weiterhin froh um jeden Zeitungskäufer. In dem Sinne: Danke, liebe Nicht-Gratis-Leser!”

4. Interview mit Jürgen Todenhöfer
(sueddeutsche.de, Caspar Busse und Hans-Jürgen Jakobs)
Jürgen Todenhöfer macht zu seinem Abschied bei Burda Voraussagen: “Mit gut gemachten Zeitungen und Zeitschriften kann man noch mindestens 50 Jahre richtig gut Geld verdienen.”

5. “Falsche Opferrolle”
(blogmedien.de)
“Anmerkungen zur Reaktion des hr-Intendaten Helmut Reitze auf das Urteil gegen seinen früheren Sportchef Jürgen Emig.”

6. Österreich wiederverwertet Interview
(ots.at)
“Der Pressedienst der Grünen hält fest, dass das heute in der Tageszeitung ‘Österreich’ veröffentlichte Interview mit Eva Glawischnig in dieser Form niemals stattgefunden hat.”

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

Die graue Welt des gemeinen Redakteurs

Wolf-Dieter Roth, 18. Juni 2008 um 12.17 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

Den Autor eines Artikels erkennt man am Namen darunter, richtig? Dem so identifizierten Autor kann man dann in Leserbriefen und Online-Foren schön die Meinung sagen …

Auf den Punkt: Viele Texte gewinnen erst durch Bearbeitung (Bild Mykl Roventine, Creative-Commons-Lizenz)Ganz so einfach ist es nicht. Doch der Reihe nach: Ich bin in den Journalismus eher ungeplant geraten - eigentlich wollte ich Elektronik-Hardwareentwickler werden. Dort irritierte mich jedoch das “im Kämmerchen weggesperrt sein” und das mangelhafte Anerkennen der geleisteten Arbeit - wenn etwas gut lief, heimste der Chef das Lob ein, nur wenn es nicht funktionierte, bekam der Entwickler eins auf den Deckel.

Ich glaubte, dies sei im Journalismus anders. Eine unbürokratische Branche ohne Zugangsbeschränkungen, wo der eigene Name direkt unter dem eigenen Werk steht. Vollkommen transparent, weil jeder schwarz auf weiß lesen kann, was man zu leisten imstande ist. Eine Fehleinschätzung: Schließlich versah doch schon in der Schülerzeitung der Chefredakteur regelmäßig meine Artikel mit technisch unsinnigen Ergänzungen oder dummen Kommentaren – oder ließ sie bei Nichtgefallen einfach spurlos verschwinden.

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Niklaus Meienberg (Teil 4):
“Gefühle beim Öffnen der täglichen Post”

Ronnie Grob, 6. Januar 2008 um 11.43 Uhr, 18 Kommentare Kommentare

Heute erhält man Kommentare, doch früher erhielt man richtige Post - und dabei war nicht immer nur Papier, sondern manchmal auch Fäkalien im Glas. Niklaus Meienberg schildert seine Gefühle beim Erhalt dieser Rückmeldungen.

“Gefühle beim Öffnen der täglichen Post und Hinweis auf das ‘Interstellar Gas Experiment’ (Ein Tagebuch)”, so heisst der gesamte Titel des Artikels, der sich zwischen den Seiten 74 bis 85 im Sammelband Reportagen I entspinnt. Gleich zu Beginn wird ein Beispiel eines Leserbriefs, wie ihn Meienberg erhielt, erwähnt. Die durchaus witzige Zuschrift lautet so:

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