Alle 5 Artikel zum Thema Konferenz auf medienlese.com:
Grandios dahinbrutzelnde Ideengewitter: “Karma-Kapitalismus” und “Selbstmarketing” sind die heißen “Buzzwords” auf Trendtagen.
Ach, diese Berichte von ‘Trendtagen’ machen mich immer ganz fusselig im Kopf. Kaum habe ich mich an den ‘Keynotespeaker’ gewöhnt, kommt schon der “Keynotspeaker” dahergestürmt, um mich über das “Identitätsmanagement” aufzuklären, weil’s in dem Punkt bei mir wohl haken soll, während ich an der nächsten Ecke schon wieder dringend helfen muss, die “Innovationskultur zu revolutionieren”. Generell soll wohl die ‘Sinnsuche’, auch ‘Identität’ genannt, zur neuesten Management-Aufgabe werden, der wir uns dann durch große ‘Reputations-Management-Portale’ (Peter Wippermann) irgendwie annähern können, um mit ihrer Hilfe das ‘Selbstmarketing’ - früher auch vulgär ‘Lebensziel’ genannt - zur Online-Perfektion zu treiben. Oder jedenfalls so ähnlich oder so …
Übrigens - all diese ewig dreißigjährigen Herren auf solchen Events tragen bei ihrer Sinnsuche mit Vorliebe schwarz und teuer, während sie höchst ‘interlecktüll’ durch dicke Hornbrillen zu gucken pflegen, ob nicht irgendwo ein fürwitziger Trend sein Näschen in den Wind der Zeit reckt. Die Damen stöckeln auf schwarzseidenem Gehwerk durch dies grandios dahinbrutzelnde Ideengewitter, angerichtet von personifizierten Think Tanks, Koryphäen und minderen Professuren, allseits von Buzzwords umschmeichelt, während über allem der “Karma-Kapitalismus” Triumphe feiert. “Every social problem is a business opportunity” - so das diesjährige Motto, das dann wohl am Beispiel von Somalia, Nordkorea und Simbabwe gewinnbringend durchdekliniert werden durfte.
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Vier Empfehlungen: Im dritten Beitrag zur TED-Konferenz berichtet Gastblogger Reto Schnyder von den bisher besten Talks aus Sicht anderer TED-Besucher.

Die Main-Hall des TED-Ablegers in Aspen (Foto: Reto Schnyder)
Als ich mit Peter über diesen Gastblog gemailt habe, war ich ziemlich optimistisch, dass ich einen guten Text als Tagesrückblick schreiben kann. Inzwischen muss ich sagen, dass es für mich unmöglich ist auf einigen Zeilen zu beschreiben was ich hier erlebe. Ich war mir bis vor kurzen nicht sicher, ob die Feedbacks auf der TED-Homepage nur ein Hype sind. Nach zwei Tagen kann ich so gut wie jede dieser Aussagen unterschreiben. Ich habe noch nie etwas inspirierenderes und faszinierenderes erlebt als die Teilnehmer, die Talks und Stimmung von TED.
Anstelle eines Tagesrückblicks darum an dieser Stelle die inspirierendsten TED-Talks aus Sicht von einigen Konferenzteilnehmern:
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Stephan Hawking und der “PC Guy”, Narben und echte Gehirne: Der erste Tag der TED-Konferenz aus Sicht von unserem Gastblogger Reto Schnyder.

30 Sekunden Zeit: “How’d you get that scar”
?I am blown away”, anders kann ich es einfach nicht sagen… so dass ich ganz vergessen habe Fotos von heute zu machen (darum klaue ich etwas von TED@Flickr und vom offiziellen TEDBlog für den Beitrag von heute), geschweige denn Notizen für einen ordentlichen Blog zu machen. Hier darum etwas chaotisch mein persönlicher und spontaner Rückblick:
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Mächtige Ideen: Auf der TED treffen Entscheider, Entwickler und Künstler aufeinander, um sich über Technology, Entertainment, Design auszutauschen. Für uns berichtet Reto Schnyder aus Aspen von der Konferenz, die Burdas Digital, Life, Design als Vorbild dient.

Geschenke für die Konferenz-Teilnehmer (Bilder Reto)
Morgen startet die wohl heisseste Konferenz auf diesem Planeten. Nein, keine Erotik-Messe, sondern viel mehr die TED. Noch nie etwas von TED gehört? Steven D. Livitt hat gebloggt “If you follow only one link from this blog in your life … this is the one to choose.” - recht hat er. Hier der Link. Auf medienlese.com werde ich ab morgen jeweils einen kurzen persönlichen Tagesrückblick von der TED2008 posten.
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Ursprünglich hieß es “Digital Lifestyle Day”, doch dann wurden es erst zwei und inzwischen sogar drei Tage, auch wenn davon zwei wiederum nur halbe Tage sind. Deshalb wurde die Veranstaltung umbenannt zu “Digital Life Design”. 2008 platzt sie aus allen Nähten.

Wie vor Münchens Nobeldiscos: Teure Autos, Türsteher und eine Warteschlange (Bild: W.D.Roth)
Der DLD war von Anfang an eine Hype-Veranstaltung, auf der sich so manches Interessante fand, insbesondere wenn sich Vortragende öffentlich demaskierten, weil sie dachten, nur unter Gleichgesinnten zu sein. 
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