Thema: Josef Depenbrock

 

Alle 4 Artikel zum Thema Josef Depenbrock auf medienlese.com:

Berliner Verlag:
Zur Zukunft der Netzeitung

Ole Reißmann, 26. Dezember 2008 um 19.31 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Der Berliner Verlag steht offenbar zum Verkauf, Interessenten gibt es auch schon - und was wird aus der Netzeitung? Drei mögliche Szenarien.

Montgomery (M, Keystone)

Montgomery (M, Keystone)
Geldsorgen bei David Montgomerys Mecom-Gruppe: Um finanzielle Engpässe zu überstehen, soll offenbar der Berliner Verlag verkauft werden. Zwei Interessenten haben sich nach einem Bericht des Branchendienstes Kress auch schon gefunden. Doch bei den Spekulationen rund um Berliner Zeitung, Kurier und Morgenpost sowie Josef Depenbrock kommt eine Marke bisher entschieden zu kurz: Die von Einsparungen stark angeschlagene Netzeitung. Deshalb denken wir ein wenig in die Zukunft und präsentieren drei - rein hypothetische - Szenarien:

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Wochenrückblick:
Big in Berlin und Scheiß-Weihnachten

Ole Reißmann, 21. Dezember 2008 um 16.25 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Schmidt und Pocher ohne Chance, unglaublich viele gute Bilder, Stellenabbau in Berlin und viel mehr noch in unserem Rückblick auf die vorletzte Woche des Jahres.


Die Bilder des Jahres: Das meistgelobte und ohne Frage aufregendste neue Blog des Jahres, The Big Picture, hat einen dreiteiligen Jahresrückblick veröffentlicht. “2008, the year in pictures” zeigt insgesamt 120 große – Höhe, Breite, Motiv, Technik – Bilder. Nach 50 Bildern könnte so etwas langweilig werden – bis Bild 51 wieder alle Erwartungen übertrifft. Und die 52 erst … Nur das alte Europa kommt im Rückblick praktisch nicht vor, überall sonst war es wohl spannender. Fototechnisch.

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6 vor 9

Ronnie Grob, 24. Oktober 2008 um 8.54 Uhr, 8 Kommentare Kommentare

1. “Das ZDF hat’s nicht begriffen”
(stefan-niggemeier.de)
“Es ist entlarvend, dass das ZDF den unfairen Kritiker Reich-Ranicki für seine ahnungslose Pauschalkritik mit einer Sendung belohnte, die Kritikerin Heidenreich für ihre begründete Pauschalkritik aber bestrafte, indem es ihr die Sendung wegnahm.”

2. “Das Prinzip Gottschalk”
(sz-magazin.sueddeutsche.de, Tobias Kniebe)
“Deutschlands unersättlichster Opportunist”, Thomas Gottschalk: “Nein, ein lebensfähiges Modell für das Älterwerden von deutschen Fernsehlegenden scheint noch nicht gefunden zu sein, und für Gottschalk könnte dieser Prozess, wenn die Locken endgültig zu dünn werden und die ’schrillen’ Klamotten um seine Glieder schlackern, noch hart werden.”

3. “‘Mopo’-Chefs machten Geschäft mit Osmani”
(abendblatt.de, Gita Ekberg und Matthias Rebaschus)
“Josef Depenbrock und Hans Barlach kauften Immobilie am Hafenrand im Wert von rund zehn Millionen Euro.”

4. “Die Fernsehauswanderer”
(freitag.de, Helmut Merschmann)
“Um an gutes Fernsehen zu gelangen, muss man noch verschlungenere Wege antreten. Durch den Sohn eines Schwagers einer entfernt Bekannten werden mir gelegentlich amerikanische Fernsehserien zugespielt. Sie stammen aus dem Internet.”

5. “Politischer Kampf als Wellnessprogramm”
(dradio.de, Michael Klonovsky)
Michael Klonovsky, Chef vom Dienst bei Fokus, glaubt, “ein Gutteil des vermeintlichen Kampfes gegen ‘rechts’” sei “nichts weiter als ein seelisches Wellnessprogramm für seine Betreiber”: “Die meisten, die sich dabei hervortun, haben ja noch nie einen Rechten, geschweige einen veritablen Neonazi gesehen. Das Risiko, sich bei diesem Kampf eine Beule zu holen, tendiert also erfreulich gegen Null, während die Lorbeeren garantiert sind.”

6. “Most Voters Say News Media Wants Obama to Win”
(pewresearch.org)
Nicht nur Spiegel Online - auch die amerikanischen Medien lieben den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama überdurchschnittlich und möchten, dass er gewinnt. So sehen es jedenfalls die Wähler.

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

Berliner Zeitung:
“Verleger gesucht”

Ole Reißmann, 2. Juli 2008 um 14.14 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Den eigenen Geschäftsführer und Chefredakteur haben sie schon verklagt: Die Redaktion der Berliner Zeitung sucht heute in der taz nach einem “seriösen Verleger”.

Die Medienseite der taz erscheint heute, ganz “online first”, im Internet. Denn stattdessen prangt über dem Fernsehprogramm eine große Anzeige. Die Redaktion der Berliner Zeitung sucht einen Verleger, der “erst eine Zeitung macht und dann damit Geld verdienen will”. Statt Sparkurs und Renditedruck von Mecom-Chef Montgomery und seinem Berlin-Statthalter, Chefredakteur und Geschäftsführer Josef Depenbrock, wünscht sich die Redaktion “einen seriösen Verleger” und einen “kompetenten, unabhängige Chefredakteur”. Die Bitte an die finanzstarken taz-Konsumenten: “Kaufen Sie uns!”

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