Thema: jochen wegner

 

Alle 3 Artikel zum Thema jochen wegner auf medienlese.com:

6 vor 9:
Leuenberger, Klicks, Weidermann

Ronnie Grob, 11. Dezember 2008 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

1. “Im mainstream der Raserdebatte”
(moritzleuenberger.blueblog.ch)
Der schweizer Medienminister Moritz Leuenberger analysiert, wie seine Aussagen in einem Interview Schritt für Schritt boulevardisiert werden (”bin ich mit dem veröffentlichten Text des Interviews zufrieden”, “sehr viel zugespitzter erschien allerdings der Anriss auf der Titelseite”, “mit diesem hatte dann aber der Aushang der Zeitung gar nichts mehr zu tun”, “darauf meldete sich die Schweizer Tagesschau”, “ich bin auch ein Christoph Blocher”). Als “Medienschelte” möchte er seine Worte aber nicht verstanden haben. Verständlich, denn mit diesem nichtssagenden Schlagwort versehen die etablierten Medien jeden zweiten Blogeintrag Leuenbergers. So muss man sich nicht mit den Inhalten beschäftigen.

2. “Na, wie viele Klicks habt Ihr heute?”
(in.focus.de, Jochen Wegner)
“Diese freundliche Frage bekommen Online-Journalisten oft zu hören und erkennen daran, dass sich ihr Gegenüber in den letzten Jahren nicht mit Reichweiten-Messung im Internet beschäftigt hat. Das ist im Zweifel auch besser so. Es gibt einfachere Beschäftigungen. Zwölftonmusik etwa. Oder Quantenphysik.” Der Chefredakteur von Focus Online startet in seinem Redaktionsblog eine mehrteilige Einführung in “Klicks”.

3. “Verlage fürchten um Abowerbung”
(ftd.de, Friederike von Tiesenhausen und Jennifer Lachman)
“Die deutschen Verlage haben die vom Bundeskabinett beschlossene Beschneidung des Adresshandels scharf kritisiert. Diese untergrabe die Werbung neuer Leser und beschädige damit die Presse.”

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6 vor 9

Ronnie Grob, 19. August 2008 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

1. Interview mit Focus-Online-Chefredakteur Jochen Wegner
(meedia.de, Alexander Becker)
Jochen Wegner erzählt, dass es “Standard in den deutschen Nachrichtenredaktionen” ist, sich “eigene SEO-Experten” zu halten: “Gegen den Zukauf von Traffic ist nichts einzuwenden. Mich stört lediglich die oft eher verschämte Kommunikation in diesem Zusammenhang.” Ausserdem: “Helmut Markwort liest jeden Leserbrief.”

2. Interview mit TV-Journalist Ulrich Tilgner
(tagesanzeiger.ch, Philipp Mäder)
Ulrich Tilgner wird genötigt, über sein “versteinertes Gesicht” zu reden: “Dieser Gesichtsausdruck hat nichts mit meinem Beruf zu tun. Ich lache auch auf Kinderfotos nicht.” Zudem verrät er, wie man als Journalist in Krisengebieten am besten überlebt.

3. “Ein Blick hinter die Kulissen von Zattoo”
(infoweek.ch, Marcel Wüthrich)
Ein Hintergrundbericht über das P2P-TV Zattoo: “Zattoo hat das Potential, zum Inbegriff für Internetfernsehen zu werden und die Welt zu erobern.”

4. “Wir machen das Magazin nicht, weil grün ‘cool’ ist”
(persoenlich.com, Stefan Wyss)
Das deutsche Ivy wurde vom deutschen Verlag Burda am 25.07.2008 eingestellt, da “keine ausreichende wirtschaftliche Basis” vorhanden war - kein Grund für schweizer Verlage, mit nicht weniger als drei grünen Lifestyle-Magazinen ihr Glück zu versuchen. Ein Gespräch mit “ecoLife”-Chefredaktor Paul Stierli.

5. “Mona wird auf eBay verramscht”
(blick.ch, Peter Padrutt)
“Wer in diesen Tagen eBay anklickt, glaubt an ei­­nen Sonnenstich. SF verhökert Kram, den Mona Vetsch auf ihrer ‘Fernweh’-Reise ein­gekauft hat.” (Link: medienlese.com)

6. “Neger gesucht”
(spiegel.de, Petra Bornhöft)
“Ein Grüppchen Parlamentarier fühlte sich nicht genug hofiert auf der Dienstreise nach Amerika. Ihre Beschwerden sind ein Dokument der Peinlichkeit.”

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

Burda Digital-Life-Design 08:
Netzwerken, bis die Stimme versagt

Wolf-Dieter Roth, 27. Januar 2008 um 11.27 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Wo bleibt nur der Abschlußbericht vom Burda DLD 08? Nein, ich bin im Gegensatz zu einigen Kollegen nicht erkrankt. Aber trotzdem sprachlos, pardon: stimmlos geworden.

Burda DLD Party Bayrischer Hof W.D.Roth
“Boah, ist das schön bunt hier!” - “Na klar, das ist ja auch die Party der Bunten!” (Bild: W.D.Roth)

Der Burda DLD 08 ist nun schon einige Tage hier, der Abschlussbericht fehlte aber noch. Das hatte zweierlei Gründe: Zunächst war in den Tagen des DLD 08 und der nachfolgenden CeBIT Preview etliches liegen geblieben, dass zunächst erledigt werden musste. Außerdem verstand mich aber auch mein Computer nicht mehr, weil ich heiser war - ein typisches Erkennungszeichen aller DLD-08-Teilnehmer spätestens ab dem zweiten Tag.

Schließlich geht man auf eine solche Veranstaltung nicht nur, um sich schöne bunte Powerpoints reinzuziehen und in den Vorträgen laut zu schnarchen. Durch die Zeitverschiebung bei den Teilnehmern aus den USA, aus dem nahen oder fernen Osten bedingt war nach erfolgreich erkämpftem Sitzplatz das prompte Einschlafen der Gäste keinesfalls ein seltener Anblick, wobei sich die Damen mitunter zumindest noch an einer starken Männerschulter anlehnen konnten.

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