Thema: Impressum

 

Alle 2 Artikel zum Thema Impressum auf medienlese.com:

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Ole Reißmann, 19. Mai 2008 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Verleger dürfen in den Presserat
(werbewoche.ch)
“Nach langer Bedenkzeit hat der Journalisten-Berufsverband Impressum dem Beitritt der Arbeitgeber zum Presserat zugestimmt.” Jetzt hofft Impressum, dass die Verlegerschaft einen Gesamtarbeitsvertrag für die Deutschschweizer und Tessiner Pressejournalisten akzeptiert.

Wider die Gratiskultur
(Financial Times, Edwy Plenel)
“Wenn journalistische Inhalte verschenkt werden, dominieren überall dieselben Agenturformate, schnelle Wegwerftexte ohne Haltbarkeit und ohne Hintergrund”, schreibt der Gründer der französischen Online-Zeitung Mediapart und ehemalige Leiter der Le-Monde-Redaktion.

Blog auf Augenhöhe
(Tagesspiegel, Leonard Novy)
“Die ‘Huffington Post’ entwickelt sich zur zentralen Informationsquelle für Millionen Amerikaner, und auch die Politik kommt nicht mehr an ihr vorbei. Als Obama sich nach öffentlichem Druck von seinem Ex-Pastor distanzieren musste, tat er dies in der ‘Huffington Post’.”

Vanity Fair kippt Anspruch
(Medienrauschen, Thomas Gigold)
“Von einem Magazin mit Inhalt ist man zum Magazin zum Durchblättern geworden.” Übrig bleibt “eine Kopie von Gala und Bunte“.

Filmzensur 1968
(SF 1 Kulturplatz, Markus Imhoof)
“In meinem zweiten Studentenfilm ‘Rondo’ rekonstruierte ich mit Strafgefangenen den Alltag im Zuchthaus (…) Der Regierungsrat des Kanons Zürich verbot nach der Premiere öffentliche Vorführungen des Films mit der Begründung, ein Studentenfilm sei nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.”

Amok (Lesetipp)
(Das Magazin, David Grann)
“Ein Mann, ein Buch, ein Mord. Ist der Autor der Täter? Wie ein Kommissar einen Fall zu seiner Obsession macht.” Übersetzung aus dem New Yorker.

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

Freie protestieren gegen Springer

Ole Reißmann, 9. Mai 2008 um 16.27 Uhr, 24 Kommentare Kommentare

Jetzt auch in der Schweiz: Freie Journalisten sollen dem Axel Springer Verlag schriftlich weitgehende Nutzungsrechte ihrer Werke einräumen – Berufsverbände protestieren.

Für den Axel Springer Verlag in der Schweiz tätige freie Journalisten (Handelszeitung, Bilanz, Beobachter) erhalten dieser Tage die Aufforderung, eine neue Regelung für die weitere Zusammenarbeit zu unterschreiben. Damit sollen die Freien viele ihrer bisherigen Rechte abtreten. So soll der Verlag nach den neuen Regelungen Texte und Fotos beliebig oft verwenden und an beliebige Publikationen weiterverkaufen können.

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